Beiträge

In der Weihnachtsbäckerei: Unser E-Book für süße Stunden

Wenn die Tage wieder kürzer werden, freuen wir uns über die kleinen Dinge im Alltag, mit denen wir es uns in der dunklen und kalten Jahreszeit gemütlich machen. An jeder Ecke duftet es dann nach Glühwein, Spekulatius und Zimt. Die weihnachtliche Stimmung kann man sich auch ganz einfach in die eigenen vier Wände holen. Mit ein bisschen Mehl, ein paar Eiern, Butter und ganz viel Liebe entstehen Leckereien, bei denen Freunde und Familie schwach werden.

Weihnachtsgebäck – die Food-Blogger-Lieblingsrezepte

Klassische Plätzchen-Rezepte wie Vanillekipferl, Zimtsterne oder Plätzchen zum Ausstechen stehen natürlich, wie jedes Jahr, ganz weit oben auf der Liste. Aber auch, wenn Sie dieses Jahr mal etwas Neues ausprobieren wollen, werden Sie in dieser Rezepte-Sammlung fündig. Zusammen mit Food-Bloggern aus ganz Deutschland hat Meine Kartenmanufaktur ein E-Book mit 20 köstlichen Rezepten für leckeres Weihnachtsgebäck erstellt. Das komplette E-Book können Sie sich ganz einfach hier herunterladen!

Inspirieren lassen und selber backen

Dreierlei Schokotrüffel (kuechenwind.blogspot.com)

Dreierlei Schokotrüffel (kuechenwind.blogspot.com)


Die Blogger stellen hier nicht nur ihre leckersten Rezepte für Weihnachtsgebäck vor, sondern geben Tipps und Tricks, wie die kleinen Leckereien auch bei Ihnen zu Hause gelingen. Hier versammeln sich Rezepte aller Art. Wie wäre es zum Beispiel mit raffinierten Nuss-Spekulatius-Cake-Pops oder dekorativen und vor allem leckeren Schoko-Tannenzapfen? Diese Rezepte sind nicht nur ein Hingucker, sondern auch geschmacklich ein Highlight. Andere Rezepte wie Weihnachtsbrownies, eine Bratapfeltorte, Zimt-Macarons oder Pistazien-Plätzchen werden nicht nur ihre Familie und Freunde begeistern, sondern eignen sich auch wunderbar als Geschenkidee für Weihnachten. Einfach in einer hübschen Dose oder vorsichtig in Cellophan verpackt, sind sie das ideale Mitbringsel für weihnachtliche Gelegenheiten.

Sie haben ganz besondere Leckermäulchen unter Ihren Freunden? Dann empfehlen wir die Himbeer-Weiße-Schokolade-Konfitüre. Hier kann man sich schon morgens weihnachtlich einstimmen und mit einem Frischekick aus Himbeeren gepaart mit zartschmelzender Schokolade die Frühstückszeit bis Weihnachten versüßen. Sie wollen die Konfitüre verschenken? Kein Problem! Drucken Sie sich einfach die Seite mit den schönen Glas-Etiketten aus dem E-Book aus. Die Etiketten müssen Sie dann nur noch ausschneiden, beschriften und auf die Konfitüre kleben – fertig ist das liebevoll selbst gemachte und vor allem köstliche Geschenk.

Lassen Sie sich von unseren Weihnachtsrezepten inspirieren. Wir wünschen Ihnen ganz viel Spaß beim Nachbacken und Ausprobieren!

Erdbeeren selber pflücken: Jetzt kommt der Sommer!

Lange wurde sie herbeigesehnt und endlich ist sie da, die Zeit der frischen, roten Früchte, bei deren bloßem Anblick uns schon das Wasser im Mund zusammenläuft. Wir zeigen Ihnen, wo Sie Erdbeeren selber pflücken können und welche Desserts, Kuchen und andere Leckereien Sie damit zaubern können!

So kommen Sie an die leckeren Früchte: Erdbeeren selber pflücken

Erdbeeren aus Italien oder Spanien kann jeder im Supermarkt kaufen. Noch besser schmecken aber Früchte aus der Heimat – und deshalb erfreuen sich selbst gepflückte Erdbeeren immer größerer Beliebtheit. Wir haben drei Optionen für Sie, wenn Sie die Erdbeeren nicht fein säuberlich abgepackt einkaufen möchten.

1. Erdbeeren selber pflücken auf dem Erdbeerfeld

Erdbeeren auf dem Feld pflücken

© istock.com/ArtMarie

Mittlerweile gibt es überall in Deutschland große Erdbeerfelder, auf denen Sie Erdbeeren selbst pflücken können. Sie brauchen lediglich eine Schüssel oder einen Spankorb und los geht’s! Bezahlt wird schließlich nach Gewicht – je nach Region kosten die rohen Köstlichkeiten in der Regel zwischen 1,20 und 3 Euro pro Kilogramm und sind damit auch deutlich günstiger als die Variante aus dem Supermarkt.

Übrigens: Erdbeerfelder finden Sie fast immer in unmittelbarer Nähe. Informieren Sie sich beispielsweise im Netz unter selbst-pfluecken.de, wo Sie die frischen Früchte finden!

2. Walderdbeeren zum Nulltarif

Walderdbeeren pflücken

© istock.com/eli_asenova

Walderdbeeren wachsen üblicherweise am Waldrand sowie auf hellen Lichtungen, daher auch der Name. Man schreibt ihnen ein deutlich intensiveres Aroma zu als den üblichen Sorten für den heimischen Garten oder Erdbeerfelder, weshalb sie als besonderer Genuss gelten. Teilweise können Sie hier auch eine enorme Ausbeute ergattern.

Aber: Die meisten Menschen kennen schon von Kindesbeinen an die Warnung, keine wilden Beeren aus der freien Natur zu essen, da sie zu einer Infektion mit dem Fuchsbandwurm führen könnten. Hier kann allerdings weitgehend Entwarnung gegeben werden. Die Früchte müssen wie jedes Obst vor dem Verzehr gewaschen werden, dann geht davon keine Gefahr mehr aus. Ungefährlich sind ohnehin Beeren, die so hoch wachsen, dass sie mit den Ausscheidungen eines Fuchses nicht in Berührung gekommen sein können.

Tipp: Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kochen Sie aus den gesammelten Beeren leckere Walderdbeer-Marmelade. Sollten tatsächlich Eier des Fuchsbandwurms vorhanden sein, werden sie nämlich ab einer Temperatur von 60°C abgetötet.

3. Erdbeeren aus dem eigenen Garten

Erdbeeren im eigenen Garten anbauen und ernten

© istock.com/Meggj

Selbst Menschen, denen der grüne Daumen fehlt, können problemlos eigene Erdbeeren anpflanzen, denn sie sind insgesamt recht unkompliziert. Hier einige Tipps für eine reiche Ernte:

  • Erdbeeren wachsen nicht nur im klassischen Beet, sondern auch in Balkonkästen, Blumen- oder Hängetöpfen.
  • Bereiten Sie den Boden bereits im Herbst zuvor vor: Graben Sie das Beet um und bringen Sie Mist oder Kompost als Dünger ein.
  • Pflanzen Sie Erdbeerpflänzchen aus dem Baumarkt oder Ableger von befreundeten Gartenliebhabern im darauffolgenden Juli oder August ein.
  • Sobald die Pflänzchen ausgetrieben haben und erste Blätter bilden, sollten Sie mit einer Schicht Stroh oder auch Holzwolle eine Mulchschicht bilden, um zu verhindern, dass sie faulen oder Krankheitserreger anziehen.
  • Gießen Sie die Erdbeerstöcke regelmäßig, besonders wenn es trocken ist. Versuchen Sie dabei, die Blätter möglichst wenig zu treffen.
  • Am besten tragen Erdbeerstöcke in ihrem zweiten Jahr, aber auch im ersten Jahr erhalten Sie mit etwas Glück bereits die ersten Früchte.
  • Im Herbst können Sie Austriebe, die mindestens 40 cm lang sind, in einem neuen Beet einsetzen und so schon die Ausbeute für die nächsten Jahre sichern.
  • Austriebe, die Sie nicht einsetzen möchten, sowie die Blätter außerhalb des Herzens der Pflanze schneiden Sie komplett ab. Während des Winters bleiben nur kleine Reste der Pflanzen stehen, die dann im Frühjahr neu austreiben können.
  • Spätestens nach drei bis vier Jahren sollten Sie das Erdbeerbeet verlegen.

Erdbeeren pflücken – So geht’s richtig

Damit Sie möglichst viel Freude an den Früchten haben, sollten Sie beim Pflücken die folgenden Tipps beherzigen:

  • Gehen Sie schon früh aufs Feld, denn in den frühen Morgenstunden ist das Aroma der Früchte noch intensiver.
  • Ernten Sie Erdbeeren stets mit dem grünen Blattkranz, da andernfalls beim Waschen Wasser eindringt und die Erdbeeren verwässert.
  • Fassen Sie beim Ernten nicht die Erdbeeren selbst an, sondern nur den Stiel, um Druckstellen zu vermeiden.
  • Verarbeiten Sie sie am besten noch am selben Tag.
  • Pflücken Sie keine nassen Erdbeeren, denn sie sind schlechter haltbar und ärmer an Aroma.

Übrigens: Aus dem gemeinsamen Erdbeeren pflücken mit den Kindern lässt sich ein tolles Spiel machen – wer sammelt in einer vorgegebenen Zeit die meisten Erdbeeren? Innerhalb kürzester Zeit bekommen Sie so eine stattliche Menge zusammen.

Die besten Rezepte rund um die Erdbeere

Hat die Erdbeersaison erst einmal richtig begonnen, gibt es jede Menge Früchte zu verarbeiten. Glücklicherweise dürften Sie keine Probleme haben, sie zu verarbeiten, denn hier finden Sie die besten Rezepte rund um das sommerliche Obst:

Leichtes Erdbeerkuchen-Rezept

Rezept für einen leichten Erdbeerkuchen

© istock.com/ManuWe

Genuss ohne Reue – das verspricht dieses Erdbeerkuchen-Rezept:

  1. Heizen Sie den Backofen auf 175°C (Umluft) vor.
  2. Trennen Sie 5 Eier.
  3. Schlagen Sie das Eiweiß mit dem Quirl auf, lassen Sie eine halbe Prise Salz einrieseln und schlagen Sie weiter.
  4. Lassen Sie nach ein paar Minuten 175 g Zucker einrieseln und rühren Sie den Eischnee fertig.
  5. Geben Sie die Eigelbe einzeln dazu und rühren Sie langsamer weiter.
  6. Geben Sie 175 g Mehl und 1 TL Backpulver dazu und rühren Sie es nur noch ganz kurz ein.
  7. Legen Sie eine Springform mit Backpapier aus. Geben Sie den Teig hinein und backen Sie den Biskuitkuchen in 30 Minuten fertig.
  8. Legen Sie nun die gewaschenen, halbierten Erdbeeren auf den erkalteten Kuchen, von außen nach innen. Setzen Sie einen Tortenring um den Kuchen.
  9. Rühren Sie ein Päckchen roten Tortenguss an und ziehen Sie ihn mit einem Esslöffel gleichmäßig über die Erdbeeren. Lassen Sie den Kuchen im Kühlschrank auskühlen.

Desserts mit Erdbeeren: Süße Verführung

Mit Erdbeeren lassen sich die leckersten Desserts zaubern. Einige Vorschläge für den leichten Genuss an heißen Sommertagen haben wir für Sie zusammengestellt:

Desserts aus frischen Erdbeeren

© istock.com/5PH

  • Erdbeer-Eisbecher: Schnell gemacht, perfekter Genuss: Ein paar Kugeln Bourbon-Vanilleeis nach Geschmack, frische, geviertelte Erdbeeren und eine Eiswaffel.
  • Windbeutel mit Erdbeersahne: Bereiten Sie aus einem normalen Brandteig Windbeutel zu. Aus pürierten Erdbeeren, Gelatine und geschlagener Sahne wird eine luftige Sahne, die Sie in die aufgeschnittenen Windbeutel spritzen. Alternativ können Sie auch größere Windbeutel backen, sie aufschneiden und mit normaler Sahne sowie kleingeschnittenen Erdbeeren füllen.
  • Schichtspeise mit Erdbeeren: Eine frische Limettencreme aus Frischkäse, Quark und Schlagsahne in ein Glas geschichtet mit zerkleinerten Löffelbiskuits und klein geschnittenen Erdbeeren ist die ideale Nachspeise für sommerliche Abende.
  • Wassereis mit Erdbeeren: Dieses Erdbeer-Rezept ist so einfach wie erfrischend. Sie brauchen lediglich eine Flasche Zitronenlimonade, Eisformen und klein geschnittene Erdbeeren. Füllen Sie die Eisförmchen etwa zu drei Vierteln mit den Erdbeeren, gießen Sie die Limonade hinein und geben Sie die Becher für einige Stunden in den Gefrierschrank. Für die Erwachsenenversion nutzen Sie statt Zitronenlimonade Hugo, Sekt oder eine Mischung aus Zitronenlimonade und Sake.
  • Rote Grütze: Aus Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Sauerkirschen sowie mehrfach aufgekochtem, rotem Fruchtsaft entsteht eine frische Grütze, die Sie einfach pur genießen oder als fruchtiges Beiwerk zu Cremes oder Kuchen servieren.

Weitere leckere Erfrischungen mit Erdbeeren

Erdbeeren sind Desserts und Kuchen besonders beliebt, es gibt aber auch noch viele weitere Leckereien und Erfrischungen, die Sie mit Erdbeeren kreieren können. Hier einige Ideen:

Selbst gemachte Erdbeermarmelade

© istock.com/hlphoto

  • Erdbeermilch: Dieses Erdbeer-Rezept passt eigentlich zu jeder Tageszeit, ob als Ergänzung zum Frühstück oder leckere Erfrischung in der heißen Nachmittagssonne. Pürieren Sie 200 g Erdbeeren, 50 Naturjoghurt, 250 ml Milch, etwas Zitronensaft und Honig im Mixer – fertig!
  • Erdbeerbowle: Schneiden Sie ein halbes Kilogramm Erdbeeren in dünne Scheiben, geben Sie sie in eine Bowleschale und gießen Sie 5 EL Orangenlikör darüber. Lassen Sie die Mischung eine halbe Stunde ziehen und geben Sie schließlich zwei Flaschen trockenen Weißwein und eine Flasche trockenen Sekt oder Prosecco, jeweils gekühlt, dazu – fertig ist die Bowle für gemütliche Sommerabende.
  • Erdbeer-Bananen-Smoothie: Für diesen sommerlichen Smoothie mischen Sie eine mittelgroße Banane, etwa 80 g Erdbeeren, einen kleinen Becher Naturjoghurt und 200 ml Milch, pürieren das Ganze und garnieren den Smoothie mit ein paar Minzeblättchen.
  • etikett-erdbeermarmeladeMarmelade: Klassische Erdbeermarmelade ist lecker, aber noch besser ist eine außergewöhnliche Kombination, die man nicht jeden Tag auf dem Tisch stehen hat. Wie wäre es mit Campari-Erdbeer-Konfitüre? Kochen Sie dazu 600 g gewürfelte Erdbeeren, 300 ml Orangensaft, 100 ml Zitronensaft sowie 500 g 2:1 Gelierzucker in einem großen Topf auf und lassen Sie sie etwa 4 Minuten lang sprudelnd kochen. Falls Sie keine Stücke in der Marmelade möchten, sollten Sie sie pürieren. Rühren Sie jetzt 4 EL Campari unter und füllen Sie das Ganze in heiß ausgespülte Marmeladengläser.  Kostenlose Etiketten-Vorlagen: Damit Sie Ihre selbst gemachte Marmelade schön beschriften können, haben wir für Sie drei Vorlagen für Etiketten entworfen! Hier geht’s zum Download.
  • Erdbeer-Limes: Um leckeren Erdbeer-Limes selbst zu machen, brauchen Sie einen Teil Zucker, drei Teile Zitronensaft, zwei Teile Wasser, fünf Teile Wodka und sechs Teile Erdbeeren. Kochen Sie das Wasser auf, lösen Sie den Zucker darin auf, geben Sie den Zitronensaft und die Erdbeeren hinzu und pürieren Sie alles. Schalten Sie die Herdplatte aus und rühren Sie den Wodka unter. Füllen Sie den Limes jetzt in Flaschen ab.

Na, läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Pflücken der Erdbeeren und beim Nachkochen der leckeren Erdbeer-Kreationen. Natürlich freuen sich unsere Leser auch über weitere leckere Tipps – erzählen Sie uns von Ihren besten Erdbeer-Rezepten!

Vegetarische und vegane Partyrezepte: So begeistern Sie Ihre Gäste

Vegetarismus und Veganismus liegen voll im Trend und in Deutschlandweit ist inzwischen fast jeder zehnte Bürger Vegetarier oder Veganer. Das macht sich nicht nur auf den Speisekarten von Restaurants bemerkbar, sondern auch private Partys müssen dadurch anders geplant werden. Immer mehr Gastgeber machen sich auf die Suche nach vegetarischen Partyrezepten, mit denen sie ihre Gäste optimal versorgen können. Wenn Sie Ihre Einladungskarten für die Party drucken lassen, können Sie darauf bereits angeben, dass auch für Vegetarier und Veganer gesorgt ist – dann werden sie umso unbeschwerter an Ihrer Feier teilnehmen. Egal ob komplettes vegetarisches Buffet oder nur einzelne vegane Partygerichte für die fleischlos Lebenden in Ihrem Freundeskreis – hier zeigen wir Ihnen die leckersten vegetarischen und veganen Partyrezepte. Eine Auswahl an weiteren Rezepten für die nächste Party finden Sie in diesem Magazinbeitrag.

Der Klassiker des vegetarischen Partyessens: Salate

Vegetarische Salate für die Party vorzubereiten, ist im Endeffekt keine große Kunst, denn sobald Sie auf Speckwürfel und Putenstreifen verzichten, haben Sie bereits einen vegetarischen Partysalat. Soll er hingegen vegan sein, müssen Sie noch genauer hinsehen. Hier einige Vorschläge für Ihre Party:

  • Tropischer Reissalat: 240 g Langkornreis (bissfest gegart) mit 450 g Ananasstückchen, 400 g Dosenmais, 4 gewürfelte, rote Paprika, 8 in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und 6 EL Sultaninen vermischen. Aus je 2 EL Erdnuss- und Haselnussöl, 2 EL heller Sojasauce, 2 Knoblauchzehen, 2 TL gehacktem Ingwer, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und mit dem Gemüsereis vermischen.

 

  • Italienischer Sommersalat: 500 g gekochte Fusilli, 8 in Spalten geschnittene Tomaten, 100 g schwarze, halbierte Oliven, 50 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten (in Streifen) vermischen. Aus 2 gehackten Knoblauchzehen, 30 g zerkleinertem Basilikum, 4 EL frisch geriebenem Parmesan, 8 EL Olivenöl, 4 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und mit dem Salat vermischen. Mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.

 

  • Amerikanischer Krautsalat: 2 große Weißkohle und 2 grüne Paprika in feine Streifen schneiden, 8 Karotten grob raspeln. Aus 300 g Mayonnaise, 150 g fettarmer Naturjoghurt, 1 Spritzer Tabasco, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und mit dem Gemüse vermengen. Mit gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen.

Vegane oder vegetarische Partysuppe

Auch mit einer veganen Partysuppe können Sie die Gemüseliebhaber unter Ihren Gästen sicher begeistern:

  • Gazpacho (kalte Tomatensuppe): 1 kg Tomaten häuten und zusammen mit 1 Zwiebel und 4 bis 5 Knoblauchzehen im Mixer zerkleinern. 6 EL Olivenöl, 4 EL Weißweinessig, 3 bis 4 TL Zitronen- oder Limettensaft und 4 EL Tomatenmark zugeben. 1 geraspelte Salatgurke, 1 fein gehackte grüne Paprika und 900 ml Tomatensaft zugeben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens sechs Stunden im Kühlschrank kühlen. Gazpacho ist das perfekte vegetarische Partyrezept zum Vorbereiten.

 

  • Kräutersuppe: 50 g Margarine in einem Topf zerlassen und 4 gehackte Zwiebeln darin andünsten, dann fünf Minuten lang bei reduzierter Hitze und geschlossenem Deckel weiterköcheln. 1.700 ml Gemüsebrühe und 50 gemischte Kräuter zufügen, kurz aufkochen und 20 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen. Suppe pürieren. 400 g Doppelrahm-Frischkäse zugeben und einrühren, um die Suppe zu binden. Aus 2 EL Speisestärke und 2 EL Milch eine Paste herstellen und einrühren. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vegetarische und vegane Partysnacks mit Pfiff

Samosas

© istock.com/Lauri Patterson

Möchten Sie ein tolles Fingerfood-Buffet mit vegetarischen und veganen Partyhäppchen aufbauen, sind vielleicht die folgenden Ideen etwas für Sie:

  • Gefüllte Teigtaschen: Filo-Teigtaschen mit Gemüse-Käse-Füllung.
  • Gefüllte Weinblätter: Blanchierte Weinblätter, die mit einer Reis-Gemüse-Käse-Mischung gefüllt werden.
  • Frittiertes Gemüse: Brokkoli- und Blumenkohlröschen, Zuckererbsen, Karotten, Paprika in Öl frittiert, dazu eine süßliche Ananassauce.
  • Gemüsetaschen: Taschen aus Blätterteig gefüllt mit grünem Spargel, Süßkartoffeln, Porree und/oder Champignons.
  • Rohkost mit Hummus: Rohkost und dazu den typischen Hummus, hergestellt aus Kichererbsen und Sesampaste.
  • Pilz-Pakoras: Kleine Champignons, mit Kichererbsenmehl paniert und anschließend frittiert.
  • Bruschetta: Geröstetes Weißbrot belegt mit einer Masse aus gehackten Tomaten mit Knoblauch, Olivenöl und Zwiebeln.
  • Spargelrollen: Frühlingsrollen aus Filo-Teig gefüllt mit grünem Spargel, Paprika und Bohnensprossen.
  • Quesadillas: Weizentortillas gefüllt mit Bohnenmus, Gemüse und Käse.
  • Paprikachips: selbst gemachte Kartoffelchips aus Kartoffeln, gewürzt mit Paprikapulver.
  • Wantans: Kleine gefüllte Taschen aus Wantan-Teigblättern gefüllt mit einer asiatisch gewürzten Masse aus Kartoffeln und Wasserkastanien.
  • Filo-Frühlingsrollen: Frühlingsrollen aus Filo-Teig, gefüllt mit einer asiatischen Gemüsemischung.
  • Feta-Kartoffelplätzchen: Teig aus Kartoffeln, Fetakäse, Zwiebeln und Ei, in der Pfanne zu Talern ausgebraten.
  • Tortilla: Gekochte Kartoffeln, die gemeinsam mit Gemüse und einigen Eiern in einer Pfanne stocken.
  • Samosas: Mit exotisch gewürzten Kartoffeln gefüllte Teigtaschen.
  • Pommes Frites: Aus Kartoffeln und Süßkartoffeln selbst gemachte und mit Chilipulver gewürzte Pommes.
  • Tomatenschiffchen: Mit Tomatenscheiben und Pesto belegter Blätterteig.

Verschiedene Brote für Ihr veganes Partyessen

Brot darf natürlich bei Ihrer vegetarischen Party ebenfalls nicht fehlen. Hier haben wir einige vegane Partyrezepte für Brot:Naan-Brot

© istock.com/kjohansen

  •  Naan-Brot: Warmes Fladenbrot, das im Backofen geröstet wird.
  • Chapati-Brote: Einfaches Brot aus Vollkornmehl, Salz und Wasser, das in der Pfanne ausgebacken wird.
  • Kichererbsenbrot: Brot aus einer Mehlmischung aus Vollkorn- und Kichererbsenmehl, das mit Knoblauch, Koriander und Chili gewürzt wird.
  • Indisches Pfannenbrot: Einfaches Vollkornbrot, das in der Pfanne gebacken wird.

Ihr großes vegetarisches und veganes Menü

Bei Feiern mit einer festen Sitzordnung, ist die Auswahl an möglichen vegetarischen und veganen Party-Rezepten umso größer. Hier einige Ideen für Hauptgerichte und Beilagen zu Ihrer veganen Party:

  • Safranreis: In Safranwasser gekochter Basmati-Reis mit gehobelten Mandeln als Garnierung
  • Gemüse in Kokosmilch: Bohnensprossen, Weißkohl, Zuckererbsen, Kartoffeln und Blumenkohl in einer mit Chili, Koriander, Kreuzkümmel, Knoblauch und Limette gewürzten Kokosmilch
  • Gegrilltes Gemüse: Mit Olivenöl bestrichene Süßkartoffeln, Zucchini und rote Paprika frisch vom Grill, serviert mit Salsa Verde
  • Salsa: Fein gewürfelte Tomaten mit Zwiebeln, Knoblauch, Koriander, Chili sowie Zitronen- oder Limettensaft
  • Auberginen-Lasagne: Lasagne mit Auberginen, Zucchini, passierten Tomaten und Mozzarella, getrennt durch grüne Lasagne-Platten und Béchamelsauce
  • Makkaroni-Auflauf: Mit Käse überbackene Makkaroni mit Tomatensauce
  • Polenta: Maismehlschnitten mit Champignon- und Tomatensauce serviert
  • Vegetarische Paella: Gekochter Arborio-Reis mit Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Aubergine, Pilze, Prinzessbohnen und Pinto-Bohnen, gewürzt mit Safran
  • Gemüsestrudel: Blätterteigstrudel gefüllt mit verschiedensten Gemüsesorten
  • Risotto-Auflauf: Im Ofen gekochtes Risotto mit Gemüse und Semmelbröselgarnierung

Wenn Sie nicht ein komplett veganes Essen vorbereiten, bei dem auf Anhieb klar ist, was mit Fleisch, vegetarisch oder vegan ist, sollten sie nicht vergessen, rechtzeitig Menükarten drucken zu lassen. Für ein festgelegtes Menü können Sie auf Menükarten zurückgreifen und darin vermerken, welche Gerichte vegetarisch oder vegan sind. Bei einem Buffet können Sie alternativ auf Tischkärtchen zurückgreifen und diese statt mit Namen mit dem Titel des Partyrezepts sowie einem kleinen Symbol für vegane und vegetarische Party Gerichte versehen.

Osterbrunch: Die leckersten Rezepte für Ihr Osterfrühstück

Zu Ostern veranstalten viele Familien ein ausgedehntes Frühstück, um endlich mal wieder in Ruhe Zeit miteinander zu verbringen. Machen Sie doch in diesem Jahr wieder einmal einen Osterbrunch und laden Sie Freunde und Familie dazu ein. Damit es dabei jede Menge Abwechslung gibt, haben wir für Sie die schönsten Dekoideen, die wichtigsten Planungstipps und die leckersten Rezepte zusammengetragen.

Die besten Brunch-Ideen zu Ostern

Suchen Sie für Ihren Brunch noch Rezepte und Ideen zu Ostern? Wir haben einige schöne Rezepte für den Oster-Brunch ausgewählt, die keinesfalls auf dem Buffettisch fehlen dürfen:

Osterlamm selbst backen

Osterlamm backen

© istock.com/ hydrangea100

SIE BRAUCHEN: 125 g weiche Butter, 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanille-/Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 5 Tropfen Zitronenaroma, 2 Eier, 125 g Mehl, eine Backform „Osterlamm“.

UND SO GEHT’S: Heizen Sie den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor. Fetten und mehlen Sie beide Hälften der Backform ein und setzen Sie sie zusammen. Stellen Sie aus allen Zutaten einen Rührteig her, wobei Sie das Mehl nur noch zum Schluss kurz unterrühren sollten. Füllen Sie den Teig in die Backform und stellen Sie sie auf die unterste Schiene des Backofens. Backen Sie das Lamm für etwa 65 Minuten. Lassen Sie es danach einige Minuten auskühlen, ehe Sie es vorsichtig aus der Form nehmen und auf einem Kuchenrost komplett abkühlen lassen.

Tipp: Es gibt im Handel ähnliche Tierbackformen, beispielsweise für Osterhasen oder Hähne. Alle „Tiere“ können Sie mit entsprechenden Zutaten bemalen. Lämmchen werden mit Zuckerguss bestrichen und mit Kokosstreuseln bestreut. Osterhasen und Hähne können zum Beispiel auch mit Vollmilch-Kuvertüre bestrichen und mit bunter Lebensmittelfarbe verziert werden.

Osterschinken im Brotteig

SIE BRAUCHEN: 1 kg fertig gegarten Osterschinken (beim Metzger vorbestellen!), je 250 g Weizen- und -Dinkelmehl, 1/2 Päckchen Frischhefe, 1 Prise Zucker, 2 TL Salz, 2 EL Weißweinessig, 400 ml warmes Wasser.

UND SO GEHT’S: Stellen Sie aus Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Essig und Wasser einen Brotteig her, der nicht mehr an der Unterlage kleben sollte. Schlagen Sie den Teig mindestens zehn Minuten lang. Er muss Blasen werfen und eine geschmeidige Konsistenz aufweisen. Formen Sie eine Kugel, ritzen Sie sie ein und lassen Sie sie mit einem feuchten Tuch abgedeckt mindestens eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen (nicht heiß!). Heizen Sie den Backofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vor. Kneten Sie den Teig anschließend nochmal durch und rollen Sie ihn so aus, dass er groß genug ist, um den gesamten Schinken zu umfassen. Legen Sie den Schinken auf den Teig und umschließen Sie ihn mit Teig. Drücken Sie alle Teigränder gut an. Drehen Sie ihn mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreichen Sie ihn mit ein wenig Milch. Schieben Sie ihn zügig in den Ofen, geben Sie eine Tasse Wasser in die Fettpfanne und schließen Sie den Ofen. Nach 5 Minuten öffnen Sie den Backofen kurz, um den Wasserdampf entweichen zu lassen und reduzieren die Temperatur dann auf 200°C. Nach 45 Minuten verringern Sie sie weiter auf 180°C. In weiteren 15 Minuten backen Sie Ihren Osterschinken im Brotteig fertig.

Tipp: Am besten passt zu einem Osterschinken im Brotteig frisch geriebener Kren (Meerrettich) aus dem Garten oder eine leckere Kräuter-Senf-Sauce.

 

Die perfekte Deko für den Osterbrunch

Vorlage: Tischkarten für den Osterbrunch

Vorlage für österliche Tischkarten

Natürlich sollte rund um Ihr Osterbrunch auch die Deko passen. Nutzen Sie Farben, die man gerne mit dem Frühling in Verbindung bringt, beispielsweise Gelb, Orange und Hellgrün. Auch Rosé- und Fliedertöne in Kombination mit Weiß machen sich gut auf dem österlichen Frühstückstisch. Die Servietten wählen Sie entweder passend dazu unifarben oder Sie entscheiden sich für ein österliches Motiv mit Osterhasen, Lämmchen & Co. Mit kleinen Streuartikeln rund um das Thema Ostern runden Sie das Bild ab. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, kleine Osterhasen aus Papier für Ihre Tischdekoration für das Osterbrunch zu basteln? Laden Sie hier Deko-Vorlagen für den Osterbrunch kostenlos herunter. Frische Frühlingsblumen, zum Beispiel Tulpen, komplettieren den frühlingshaften Oster-Look.

Oft machen die kleinen Details den Unterschied. Schon beim Buffet können Sie mit kleinen Accessoires tolle Hingucker schaffen. Kleine Fähnchen mit Ostermotiven, die Sie auf Zahnstocher kleben, können Sie in Muffins oder andere Gerichte stecken. Mit einer Wimpel-Tortengirlande mit einem fröhlichen Ostergruß verschönern Sie Kuchen und den Osterschinken. Die passenden Deko-Vorlagen für den Osterbrunch zum Selbstbasteln stellen wir Ihnen als kostenlosen Download zur Verfügung.

Die wichtigsten Planungstipps für ein gelungenes Osterfrühstück

Passende Deko zum Osterfrühstück

© istock.com/Sandralise

Damit beim Osterbrunch alles rund läuft und Sie auch etwas Zeit für Ihre Gäste haben, statt nur in der Küche zu stehen, sollten Sie die folgenden Planungstipps beherzigen:

  • Wählen Sie Speisen aus, die Sie gut vorbereiten können, im Idealfall bereits am Vortag.
  • Bitten Sie Ihre Gäste darum, bestimmte Speisen mitzubringen, damit Sie nicht alles alleine vorbereiten müssen.
  • Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld, ob Sie ausreichend Stühle, Geschirr, Besteck und Gläser besitzen.
  • Achten Sie bei der Essensplanung darauf, dass von allem etwas dabei ist – warm und kalt, süß und deftig, Frühstück und Mittagessen.
  • Denken Sie daran, Ihre Gäste rechtzeitig einzuladen. Damit sie nicht vergessen, wann der Brunch beginnt und was sie mitbringen sollen, lohnt es sich definitiv, schriftliche Einladungskarten drucken zu lassen >> Meine-Kartenmanufaktur.de und zu verteilen.
  • Wenn Sie etwas kreativere Essenskompositionen planen, bereiten Sie kleine Schilder vor, die Sie vor die Töpfe und Schüsseln stellen. So wissen alle Gäste direkt, womit sie es zu tun haben.
  • Wählen Sie einen schmalen Tisch für das Buffet, sodass alles gut erreichbar ist. Stapeln Sie lieber die Speisen etwas höher, denn dadurch wirkt das Buffet üppiger. Sie können dazu beispielsweise Etageren verwenden oder die Speisen auf umgedrehte und unter einem Deckchen versteckte Töpfe oder Brotkörbchen stellen.

Haben Sie schon eine Idee, wie Ihr Osterbrunch in diesem Jahr aussehen wird? Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Planung!

Neujahrsbrunch: So läuten Sie das neue Jahr kulinarisch perfekt ein

Ein gemeinsamer Brunch am Neujahrstag ist nicht nur der perfekte Start in ein neues, glückliches Jahr, sondern auch eine gute Möglichkeit, um die Müdigkeit und eventuell auch den Kater zum Jahreswechsel zu vertreiben. Möchten Sie für den 1. Januar einen Brunch organisieren, müssen Sie an einiges denken. Beginnen Sie bereits frühzeitig mit der Planung und überlegen Sie sich, wen Sie einladen, wie Sie dekorieren und was Sie Ihren Gästen anbieten möchten. Wir haben die wichtigsten Planungspunkte sowie viele einfache Rezepte und Ideen zum Brunch für Sie zusammengestellt.

Die richtige Planung: So organisieren Sie Ihren Brunch

Bei den Vorbereitungen und Planungen für den Brunch sollten Sie an einiges denken – dies gilt besonders vor dem Hintergrund, dass Sie wahrscheinlich tags zuvor bis in die Puppen feiern werden. Machen Sie sich Gedanken über die folgenden Punkte:

  • Gäste: Wen möchten Sie zum Brunch einladen? Wie viele Gäste passen in Ihr Ess- oder Wohnzimmer? Haben Sie genügend Stühle?
  • Buffet: Wo ist Platz für den Buffettisch? Können Sie ihn in der Nähe der Gäste platzieren, sodass keine langen Wege entstehen? Sind Steckdosen in der Nähe, beispielsweise für die Kaffeemaschine, Warmhalteplatten, einen Sandwichmaker oder einen Toaster?
  • Geschirr: Haben Sie genügend Geschirr? Insbesondere Teller sollten in einer größeren Menge vorhanden sein, da man häufig zwischen warmen und kalten, süßen und deftigen Speisen wechselt.
  • Speisen: Welche Rezepte möchten Sie für das Brunch-Buffet nutzen? Wenn alles selbstgemacht sein soll, sollten Sie sich Rezepte aussuchen, die Sie gut vorbereiten können, am besten schon einen oder zwei Tage vorher. Ansonsten sollten Sie Ihre Gäste einbinden. Der Aufwand reduziert sich enorm, wenn jeder eine Kleinigkeit mitbringt.
  • Uhrzeit: Üblicherweise beginnt ein Brunch zwischen 10.00 und 12.00 Uhr. Sprechen Sie am besten vorab mit den Gästen. Da es in der Silvester-Nacht gewöhnlich später wird und mitunter auch feuchtfröhlich zugeht, sollten alle Gäste vor dem Brunch ausschlafen können.

Die Einladungen zum Neujahrsbrunch: Rechtzeitig erledigen

Laden Sie Ihre Gäste am besten schon frühzeitig zum Brunch ein, damit sie sich darauf einstellen können – und es mit dem Feiern am Vortag vielleicht nicht allzu sehr übertreiben. Einige Wochen vor dem Jahreswechsel sollten Sie die Einladungen verteilen. Am einfachsten ist es, schöne Neujahrskarten zu gestalten und drucken zu lassen. So erhält Ihr Neujahrsbrunch den Anstrich des Besonderen und zugleich haben Ihre Gäste alle wichtigen Informationen zu Ort und Zeit auf einen Blick parat.

Deko-Ideen für den schönen Tisch

Wenn Sie nach der geeigneten Deko für Ihren Brunch suchen, können Sie sich in einem unserer anderen Artikel zum Thema Tischdekoration viele gute Anregungen holen. Bedenken Sie, dass Sie beim Brunch den Tisch nicht vollwertig eindecken müssen. Gläser, Tassen, Teller und Besteck können Sie problemlos gesammelt beim Buffet bereitstellen. Jeder Gast kann sich dann selbst einen Teller nehmen, genauso wie Besteck und Servietten. Getränke wie Kaffee, Tee, Säfte oder Mineralwasser stellen Sie in Kannen oder Karaffen am Buffet bereit, dann bedienen sich Ihre Gäste selbst und Sie haben mehr Zeit.

Auf dem Tisch können Sie sich dann auf eine einfache Dekoration beschränken, die Sie mitunter schon am Tag zuvor vorbereiten können. Nützliche Accessoires hierfür sind beispielsweise:

  • Platzteller/-sets
  • Servietten
  • Serviettenringe
  • Kerzen
  • Tischdecke/-läufer
  • Kräutertöpfchen
  • kleine Streuartikel
  • Deko-Bänder

Je nachdem, mit wem Sie Ihren Brunch feiern, kann die Deko zum Brunch ruhig auch etwas spartanischer ausfallen – Ihre Freunde haben sicherlich Verständnis dafür, wenn Sie sich nach der langen Silvesternacht auf das Nötigste beschränken.

Eine sehr einfache Methode, die Tischdekoration aufzuwerten, sind liebevolle Tischkärtchen mit den Namen eines jeden Gastes und Menükarten, die den Gästen zeigen, welche Köstlichkeiten Sie vorbereitet haben.

Der perfekte Brunch: Rezepte für den Mix aus Frühstück und Lunch

Der Brunch (Breakfast + Lunch = Brunch) ist die ideale Wahl für Tage wie Neujahr, an denen die meisten Menschen eher spät aufstehen. Ist es bereits zu spät für ein normales Frühstück, aber noch zu früh für das Mittagessen, ist der Brunch der ideale Kompromiss. Sie brauchen dafür die typischen Bestandteile eines Frühstücks, andererseits aber auch deftige Speisen oder auch Nachspeisen, die man eher mittags essen würde. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Bestandteile und haben tolle kalte und warme Rezepte für Ihren Brunch zusammengestellt:

Rezepte für den Brunch: Frühstück

Die wichtigste Grundlage für einen gelungenen Brunch sind Brötchen, Brot und Gebäck. Bieten Sie eine große Auswahl an, denn Geschmäcker sind verschieden, beispielsweise Vollkorn- und Weißmehlbrötchen, Laugengebäck, Plundergebäck, Croissants, Toastbrot und Vollkornbrot. Außerdem haben wir für Ihren Brunch einige Aufstrich Rezepte kurz zusammengefasst:

  • Radieschen-Aufstrich: 3 EL Kresse und 60 g Radieschen zerkleinern, mit 200 g Frischkäse und je einer Prise Salz und Pfeffer vermischen.
  • Möhren-Tomaten-Streich: 1 kleine Zwiebel kleinschneiden und in 2 EL Butter andünsten. 250 g Möhren stark zerkleinern. Möhren, 90 g Butter, 120 g Tomatenmark, je 1 TL Oregano, Thymian und 1 Prise Zucker zur Zwiebel geben und 5 bis 7 Minuten weiterdünsten.
  • Kräuter-Frischkäse-Dip: 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Zwiebel und 40 g Kräuter nach Geschmack zerkleinern und mit je 200 g Frischkäse und Schmand, einer Prise Kräutersalz und zwei Prisen Pfeffer vermischen.
  • Lachsaufstrich: Eine kleine Zwiebel und 150 g Räucherlachs zerkleinern. Mit 200 g Frischkäse und 30 g Crème fraîche verrühren.

Süße Aufstriche runden das Aufstrich-Angebot ab. Dazu zählen beispielsweise Marmeladen und Konfitüren, Nuss-Nougat-Creme und Honig. Für einen rundum gelungenen Brunch sind außerdem folgende Bestandteile hilfreich:

  • Wurstaufschnitt
  • Käseaufschnitt oder am Stück
  • Gemüserohkost (in Stücke geschnitten oder als Salate)
  • Obst (entweder ganz oder bereits geschnitten, dann aber Obstsorten, die sich nicht verfärben, z. B. Weintrauben oder Ananas)
  • Cerealien zum Selbermischen (z. B. Cornflakes, Trockenfrüchte, Kleie, Nüsse, Körner, Frühstücksflocken) und dazu Milch oder Joghurt
  • Eier, z. B. als weich- oder hartgekochtes Ei, Rührei, Omelette oder Spiegelei
  • Butter oder auch Varianten (z. B. Kräuterbutter, Paprikabutter)

Rezepte für den Brunch: Mittagessen

Auch das Mittagsangebot am Buffet sollte stimmen. Für viele gehört eine Suppe zum Brunch unbedingt dazu. Bevorzugt wird hier häufig eine eher leichte Variante, beispielsweise eine Minestrone. Am Neujahrstag sind aber definitiv auch deftigere Suppen wie Hochzeitssuppe oder Gulaschsuppe genau richtig. Ansonsten eignen sich als Hauptgericht quasi alle Rezepte, die Sie gut vorbereiten können und die nicht an Qualität verlieren, wenn man sie warmhält, beispielsweise:

  • Curry-Geschnetzeltes mit Reis
  • Sushi
  • Schweinebraten mit Kartoffelklößen
  • Schnitzel mit Kartoffelsalat oder Pommes
  • Gemüse-Tortillas
  • Kasseler mit Kräuterkruste
  • Nudelsalat
  • Mini-Pizzen
  • Ofenkartoffeln mit Sour Cream

Kalte Speisen dürfen auf dem Buffet natürlich ebenfalls nicht fehlen, allen voran die Klassiker der „Kater-Bekämpfung“:

  • Matjessalat
  • Rollmops
  • Heringssalat
  • saure Gurken

Das Dessert ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Brunchs. Neben Muffins, Kuchen und Gebäck können Sie auch verschiedene Cremes zubereiten. Besonders gut machen sich Brunch Rezepte fürs Glas. Dies können Sie beispielsweise mit Mousse au Chocolat, Bayrisch Creme, Espressocreme oder Zabaione umsetzen.

Getränke für den Neujahrsbrunch

Am Neujahrstag werden sich die meisten Gäste über einen heißen Kaffee oder auch einen starken Espresso freuen, der sie wieder auf Touren bringt. Die Getränkeauswahl können Sie erweitern um:

  • ein Prosecco zur Begrüßung
  • Orangen- oder andere Fruchtsäfte
  • Tee
  • Milch (und ggf. Kakaopulver)
  • Softdrinks

Nun haben Sie viele Tipps beisammen, wie Sie einen Brunch organisieren können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem Neujahrsbrunch!

Schnelle Weihnachtsplätzchen: Die schönsten Ideen für Plätzchen Rezepte

Plätzchen gehören zur Adventszeit und zu Weihnachten einfach dazu. In vielen Familien ist das Backen der süßen Kekse ein Ritual, für das alle Familienmitglieder zusammen kommen. Doch in so manchem Jahr fehlt die Zeit für große Backaktionen. Damit Ihnen Ihre Weihnachtsplätzchen einfach und schnell gelingen, haben wir einige Last-Minute-Rezepte für Sie zusammengetragen.

Plätzchen Rezepte: Einfach und schnell zum Ausstechen

Plätzchen GrundrezeptWenn Sie schnelle Plätzchen Rezepte zu Weihnachten suchen, sollten Sie das Grundrezept für Butterplätzchen immer im Kopf haben. Auf Wunsch können Sie sich auch unsere Rezeptkarte mit dem Grundrezept ausdrucken, in der Küche aufhängen und je nach Gusto abändern und mit unterschiedlichen Zutaten wie Schokolade, Nüsse oder Gewürzen experimentieren.

Zutaten:

100 g Zucker

200 g Butter

300 g Mehl

1 Ei

Zubereitung:

Verkneten Sie die Zutaten zu einem Teig und formen Sie eine Kugel. Beeilen Sie sich dabei, damit der Teig nicht zu warm wird. Stellen Sie den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten kühl. Heizen Sie den Backofen auf 170°C vor. Schneiden Sie etwa ein Viertel des Teigs ab und lassen Sie den Rest im Kühlschrank und holen Sie ihn erst stückweise hervor, wenn der erste Teil verarbeitet ist. Rollen Sie den Teig dünn aus. Mit passenden Ausstechformen stechen Sie Motive aus, trennen sie mit einem Messerchen vom restlichen Teig und legen sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Je nach Ofen und Stärke des Teigs müssen die Plätzchen 10 bis 15 Minuten backen.

Je nach Wunsch können Sie die Weihnachtsplätzchen schnell noch verzieren. Geben Sie hierfür 50 g Puderzucker in eine Schüssel und rühren Sie solange Zitronensaft unter, bis ein dickflüssiger Zuckerguss entstanden ist. Mit diesem bepinseln Sie die Plätzchen. Alternativ können Sie auch Kuvertüre verwenden. Als Garnitur eignen sich z. B.

  • Zuckerstreusel
  • Schokostreusel
  • gehackte Walnüsse, Haselnüsse oder Pistazienkerne
  • Marmelade
  • Kakao
  • Mandelblättchen
  • Kokosstreusel

Weihnachtsplätzchen ganz einfach: Kokosmakronen

© istock.com/LauriPatterson

© istock.com/LauriPatterson

Weihnachtsplätzchen schnell gemacht: Mit Kokosmakronen ist das kein Problem. Die Masse bereiten Sie zügig vor und der Rest ist nur noch „Formsache“.

Zutaten:

4 Eiweiß

200 g Zucker

200 g Kokosraspeln

1 Prise Salz

ein Spritzer Zitronensaft

30 Backoblaten

Zubereitung:

Schlagen Sie das Eiweiß steif und lassen Sie Zucker und eine Prise Salz langsam reinrieseln. Heben Sie die Kokosraspeln vorsichtig unter die Masse und fügen Sie einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Lassen Sie die Masse für 15 bis 20 Minuten quellen. Die Flüssigkeit sollte komplett aufgesogen worden sein. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und breiten Sie die Backoblaten so darauf aus, dass noch etwas Platz dazwischen ist. Mit einem Teelöffel verteilen Sie nun die gesamte Masse auf den Oblaten. Mit einem zweiten Teelöffel, mit dem Sie die Masse vom anderen Löffel schieben, gelingt dies ganz einfach. Backen Sie die Kokosmakronen bei 170°C im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten lang. Sie sollten an der Oberseite eine schöne, goldene bis braune Färbung annehmen.

Variante:

Wenn Sie keine Backoblaten zur Hand haben, können Sie die Kokosmakronen auch einfach ohne „Unterbau“ auf das Backpapier setzen – so werden es besonders schnelle Weihnachtsplätzchen.

Weihnachtsplätzchen ohne Backen: Mandelsplitter

© istock.com/diane555

© istock.com/diane555

Sie sind der Klassiker der Resteverwertung: Mandelsplitter bereiten Sie aus übriger Kuvertüre und Mandelstiften zu.

Zutaten:

200 g Mandelstifte

300 g weiße, Zartbitter- oder Vollmilchkuvertüre

30 g Kokosfett

Zubereitung:

Rösten Sie die Mandelstifte in einer Pfanne an, bis sie eine schöne, braune Färbung erreichen. Dazu benötigen Sie kein Fett und verwenden eine mittlere Temperaturstufe. Lassen Sie sie abkühlen. Schmelzen Sie die Kuvertüre im Wasserbad und geben Sie das Fett hinzu. Vermischen Sie nun die Mandeln mit der entstandenen Masse und setzen Sie mithilfe eines Teelöffels kleine Häufchen auf ein kaltes Blech. Lassen Sie sie nun abkühlen, bis die Kuvertüre fest wird.

Variante:

Haben Sie gerade keine Mandelstifte zur Hand, können Sie mit gehackten Hasel- oder Walnüssen oder mit (ungezuckerten) Cornflakes nach demselben Rezept Plätzchen schnell und lecker zubereiten.

Zimtsterne: Weihnachtsplätzchen leicht gemacht

© istock.com/kunertus

© istock.com/kunertus

Die Zimtsterne sind der „Star“ unserer Weihnachtsplätzchen: Einfach und lecker präsentieren sich die süßen Leckereien.

Zutaten:

3 Eiweiß

250 g Puderzucker

300 bis 400 g gemahlene Mandeln

2 TL Zimt

Zubereitung:

Schlagen Sie das Eiweiß steif und rühren Sie nach und nach den Puderzucker unter. Geben Sie etwa 80 g der Masse in eine Schüssel und bewahren Sie sie für später auf. Verrühren Sie den verbleibenden Eischnee mit etwa 300 g gemahlenen Mandeln und dem Zimt. Es sollte eine feste Masse entstehen, die man ausrollen kann. Ist der Teig noch zu weich, geben Sie weitere Mandeln hinzu. Bestreuen Sie Ihre Arbeitsfläche mit gemahlenen Mandeln, geben Sie den Teig darauf und rollen sie ihn aus. Die Teigfläche sollte etwa 1cm dick sein. Stechen Sie mit einer passenden Ausstechform große Sterne aus und legen Sie sie mithilfe eines Messers auf das Backpapier. Mit dem Eischnee, den Sie anfänglich beiseite gestellt haben, streichen Sie die Zimtsterne ein, ehe Sie sie bei 160°C im vorgeheizten Ofen etwa 8 bis 10 Minuten lang ausbacken.
Tipp: Es kann schwierig sein, die Sterne auszustechen, weil der Teig ziemlich klebrig ist. Damit es wirklich schnelle Weihnachtsplätzchen werden, sollten Sie Ihre Ausstechform regelmäßig mit kaltem Wasser ausspülen und gut abtropfen lassen.

Schnelle Weihnachtsplätzen: Cookies mit weihnachtlicher Note

© istock.com/alejandrophotography

© istock.com/alejandrophotography

Ein normales Cookie-Rezept können Sie ganz einfach in weihnachtliche Kekse verwandeln.

Zutaten:

200 g weiche Butter

je 125 g weißen und braunen Zucker

200 g Mehl

50 g Kakaopulver

½ TL Natron

100 g gehackte Mandeln

je 100 g weiße und Zartbitterschokolade

weihnachtliche Gewürze (z. B. Zimt, Sternanis, Nelken)

Zubereitung:

Hacken Sie die Schokolade, sodass kleine Stücke mit ca. 2 bis 3 mm Stärke entstehen. Stellen Sie aus Butter, Zucker, Mehl, Kakao, Natron und Mandeln einen Teig her und geben Sie nach und nach die Schokoladenstückchen hinzu. Heizen Sie den Backofen auf 175°C vor. Formen Sie kleine Kugeln, setzen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drücken Sie sie ein wenig an. Beachten Sie, dass die Kugeln beim Backen zerlaufen und zu flachen Cookies werden. Lassen Sie also auf dem Blech ausreichend Platz zwischen den Kugeln. Backen Sie die Cookies etwa 10 Minuten lang.

Variante:

Sollen die Cookies einen weihnachtlichen Geschmack erhalten, fügen Sie zum Teig weihnachtliche Gewürze hinzu, beispielsweise einen Teelöffel Zimt oder eine Prise Sternanis oder Nelken. Hier können Sie nach Belieben variieren und experimentieren.

Tipps zum Plätzchenbacken

Damit Ihre Plätzchen gelingen, beachten Sie die folgenden Tipps:

  • Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass der Teig nach der Backzeit noch weich ist – beim Auskühlen werden die Weihnachtsplätzchen ganz einfach von selbst fest.
  • War die Backzeit doch einmal zu lang, legen Sie einen Apfelschnitz mit in die Plätzchendose – sie werden dann schnell wieder weich werden. Alternativ lassen Sie die Dose zwei Tage lang offen stehen. Die Plätzchen ziehen dann Feuchtigkeit.
  • Möchten Sie den Teig für Weihnachtsplätzchen im Thermomix zubereiten, durchsuchen Sie die Rezeptwelt von Vorwerk nach Rezepten – hier finden Sie jede Menge Rezepte für Weihnachtsplätzchen, die einfach und schnell gehen und für den Thermomix optimiert sind.
  • Verwenden Sie beim Ausrollen von Teig möglichst wenig Mehl. Rollen Sie den Teig stattdessen besser zwischen zwei Schichten Folie oder Backpapier aus.
  • Legen Sie zum Backen vorbereitete Plätzchen nie auf ein heißes Blech, denn dies würde die Backzeit verfälschen und die Butter zum Schmelzen bringen. Ein kaltes Blech ist die richtige Wahl.
  • Backen Sie nur gleich große bzw. dicke Plätzchen miteinander, da sonst die Backzeit variiert und entweder einige nicht fertig oder die anderen zu trocken werden.
  • Legen Sie die Plätzchen gleich nach dem Backen auf ein Auskühlgitter, damit sie auf dem heißen Blech nicht schwitzen und dadurch feucht werden.
  • Geben Sie Ihre schnellen Weihnachtsplätzchen erst in die Aufbewahrungsdose, wenn sie vollständig ausgekühlt sind.

Verschenken Sie Genuss – kulinarische Präsente

Das sind doch die schönsten Geschenke – solche, die von Herzen kommen und in die man Zeit statt Geld investiert hat. Und wenn sie dann auch noch lecker schmecken, sind freudige Gesichter garantiert. Diese zehn köstlichen Geschenke können Sie ganz leicht selber machen. Dann noch fix eine persönliche Grußkarte angehängt und fertig ist die süße Überraschung.

Lebkuchenherz

An besonders liebe Menschen verschenken wir schon mal unser Herz. Und dieses darf man sogar anknabbern.

Zutaten

Lebkuchenherz selbermachen

© Rocky89/iStock

Für das Herz:
650 g Mehl
275 g Honig
100 g Butter
100 g Zucker
3 TL Lebkuchengewürz
1 TL Kakaopulver
1 Pck Backpulver
Salz
2 große Eigelb
Für den Zuckerguss:
400 g Puderzucker
2 große Eiweiß
Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

Butter, Zucker, Honig, Lebkuchengewürz und Kakao in einen Topf geben und langsam erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und eine Prise Salz vermengen, dann die 2 Eigelb und die Butter-Honig-Masse dazugeben. Gut verkneten und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Am besten decken Sie die Masse mit einem Küchentuch ab, damit sie nicht austrocknet.

Heizen Sie den Backofen vor (200°C, Umluft). Rollen Sie den Teig etwa 1,5 cm dick aus (Unterlage und Rolle gut mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht festklebt). Schneiden Sie ein Herz aus dem Teig und legen Sie es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Dann backen Sie es ca. 15 Minuten.

Schlagen Sie die Eiweiße mit dem Puderzucker steif. Wenn gewünscht, können Sie die Masse in kleinere Schälchen geben und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Nachdem das Lebkuchenherz gut ausgekühlt ist, können Sie es mit dem Zuckerschnee nach Lust und Laune dekorieren.

Tipp: Aus dem übrigen Teig können Sie mit Ausstechformen weitere kleine Herzen ausstechen und ebenfalls verschenken. Oder Sie naschen sie selbst.

Nougat-Rauten

Nougat-Rauten selbermachen

© vinaykumardudam/iStock

Diese Schichtpralinen sind etwas für echte Schleckermäuler. Wer es lieber etwas fruchtiger oder herber mag, der sollte von diesen süßen Schmankerln die Finger lassen. Alle, die von Nougat und Marzipan nicht genug bekommen können, werden bei diesen kleinen Happen aber im siebten Himmel schweben.

Zutaten:

200 g Nougatmasse
100 g Marzipanmasse
abgeriebene Schale einer Orange (ungespritzt!)
30 g kandierte Orangen
100 g Puderzucker

Zubereitung:

Die Nougatmasse in einem Wasserbad schmelzen. Derweil die kandierten Orangen so klein wie möglich würfeln. Dann die kandierte Orange und die Orangenschale unter die Nougatmasse rühren und die Creme abkühlen lassen.

Die Marzipanmasse mit ca. 50 g Puderzucker verkneten und in zwei Teile teilen. Dann schlagen Sie zwei Schneidebretter mit Frischhaltefolie ein und rollen je einen Marzipanklumpen darauf aus (sehr dünn). Die Nougatmasse auf eines der Rechtecke streichen und etwas festwerden lassen. Dann das zweite Marzipan-Brett auf die Nougatcreme stürzen und etwas festdrücken. Etwa eine Stunde im Kühlschrank erkalten lassen.

Wenn Sie die geschichtete Marzipan-Nougat-Creme aus dem Kühlschrank nehmen, drehen Sie sie um, bevor Sie weiterarbeiten (das Brett, das vorher den Boden bildete, bildet nun den Deckel). Ziehen Sie das obere Brett mit Frischhaltefolie ab. Schneiden Sie die ungeraden Ränder gerade ab. Dann schneiden Sie die Masse längs in etwa drei Zentimeter breite (gerade!) Streifen. Nun schneiden Sie die Masse diagonal wieder in drei Zentimeter breite Streifen, sodass Rauten entstehen. Die fertigen Rauten bestreuen Sie großzügig mit dem übrigen Puderzucker.

Tipp: Vorsicht beim Verpacken! Achten Sie darauf, dass Ihre Geschenkbox mit Frischhaltefolie oder Alufolie ausgelegt ist und das Geschenk gekühlt aufbewahrt wird.

Herz-Lollies

Lollies selbermachen

© bbbrrn/iStock

Da werden Kindheitserinnerungen wach. Und das Beste: Dieses süße und individuelle Geschenk ist gar nicht aufwändig.

Zutaten:

220 g Zucker
125 ml Wasser
rote Lebensmittelfarbe
ggf. Lebensmittelaroma

Geräte:

Topf
Kochlöffel
Zuckerthermometer
Silikonform (gibt’s bei den Backwaren, z.B. für Schokoladepralinen)
Schaschlik-Spieße

Zubereitung:

Geben Sie Wasser Zucker, Lebensmittelfarbe und nach Wunsch Aroma in den Topf und erwärmen Sie die Masse unter Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann geben Sie das Zuckerthermometer in den Topf und lassen die Masse (ohne Umrühren!) so lange köcheln, bis das Thermometer 160°C anzeigt. Nehmen Sie den Topf zügig vom Herd und gießen Sie die Masse in die Silikonförmchen. Drücken Sie schnell je einen Schaschlik-Spieß in die Lollimasse und warten Sie, bis die Lollies erkaltet und hart geworden sind. Fertig. Das Leben ist eben doch ein Zuckerschlecken.

Tipp: Die Lollies sind auch ein tolles Gastgeschenk für die Hochzeit.

Selbstgemachte Erdbeermarmelade

Erdbeermarmelade selbermachen

© mtreasure/iStock

Erinnern Sie sich noch an die leckere Erdbeermarmelade, die Oma selber gemacht und sonntags auf den Frühstückstisch gestellt hat? Die perfekte Kombination zum warmen Toast, auf dem die Butter schon leicht zerschmolz. Nun können Sie dieses Gefühl weiterverschenken. Geht auch ganz einfach.

Zutaten:

500 g Erdbeeren
500 g Gelierzucker
½ Zitrone
Einweckgläser

Zubereitung:

Erdbeeren putzen und mit Zitronensaft beträufeln. Je nach Geschmack pürieren (je nachdem, ob man Fruchtstückchen in der Marmelade haben mag oder nicht) und für sehr feine Marmelade auch noch durch ein feines Sieb pressen. Dann in einem Topf mit dem Zucker ca. 4 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.

In einem anderen Topf die Gläser mit Deckeln auskochen. Die noch heiße Masse in die Weckgläser füllen, luftdicht verschließen und auf den Kopf stellen. Nach ca. zehn Minuten können die Gläser richtig herum gedreht werden.

Schokokekse im Glas

schoko-kekse-im-glas

© Metkalova/iStock

Der Klassiker: Kekse mit Schokostückchen. Dekorativ in einem Glas verpackt werden sie schnell zum perfekten Mitbringsel.

Zutaten:

150 g weiche Butter
150 g brauner Zucker
1 Pck Vanillinzucker
1 großes Ei
225 g Mehl
½ TL Backpulver
Salz
200 g Schokostückchen
100 g Kuvertüre

Zubereitung:

Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Mehl mit Backpulver in einer zweiten Schüssel verrühren und zusammen mit dem Ei, dem Vanillinzucker und einer Prise Salz zu der Butter-Zucker-Mischung geben. Mit einem Kochlöffel verrühren, dann die Schokostückchen unterrühren.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen der Teigmasse auf dem Backblech platzieren und ca. 8 bis 10 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind. Auf dem Blech etwas auskühlen lassen.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Ein Brett mit Alufolie auslegen. Die ausgekühlten Kekse kurz mit der Unterseite in die Kuvertüre tunken und dann auf dem Brett fertig auskühlen lassen.

Aromatisches Öl

spiced extra virgin olive oil

© supermimicry/iStock

Ein super Appetizer ist frisch aufgebackenes Ciabatta-Brot mit frischem, aromatischem Olivenöl dazu. Die gute Nachricht: Ihr Lieblingsaroma können Sie ganz einfach selbst herstellen und sogar verschenken. Das schmeckt nicht nur, das sorgt im Küchenregal auch für Aufsehen. Allerdings will dieses Geschenk gut geplant sein. Es dauert nämlich eine Weile, die Kräuter zu trocknen.

Zutaten:

1 L hochwertiges Olivenöl
Kräuter (nach Geschmack, besonders lecker sind Basilikum, Rosmarin, Thymian, Majoran, Oregano, Salbei)
dekorative Flaschen

Zubereitung:

Die Kräuter an der Luft zu trocknen, dauert eine Weile (im Sommer geht es natürlich schneller als im Winter). Binden Sie einfach ein Büschel zusammen und hängen Sie es über Kopf (!) an einen schattigen Ort mit geringer Luftfeuchtigkeit. Der Trocknungsprozess kann bis zu drei Wochen dauern. Wenn die Kräuter trocken sind, legen Sie sie in die Glasflaschen und füllen diese mit dem Olivenöl auf. Wer es etwas würziger mag, der kann auch getrocknete Chilis oder eine frische Knoblauchzehe dazugeben.

Früchtekuchen im Glas:

Früchtekuchen im Glas selbermachen

© RonBailey/iStock

Dieser Kuchen ist nicht nur einfach zu machen, er hält auch extra lange und das Beste daran: Je länger er zieht, desto aromatischer wird er. Also keine Angst, wenn er erst eine oder zwei Wochen später gegessen wird, das tut dem Genuss keinen Abbruch.

Zutaten:

350 g Trockenfrüchte (Datteln, Rosinen, Aprikosen, etc.)
50 g Zitronat
160 g Mehl
100 g Butter (zimmerwarm)
100 g Zucker
1 Pck Vanillinzucker
abgeriebene Schale einer Orange (ungespritzt!)
2 TL Backpulver
2 Eier
½ TL Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Nelke
1 Prise Salz
Einweckgläser
Butter und Mehl zum Einfetten

Zubereitung:

Die Trockenfrüchte klein schneiden und im Rum einlegen. Über Nacht ziehen lassen.

Die Gläser heiß auskochen. Nach dem Abkühlen gut einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Ofen auf 170°C vorheizen.

Butter und Zucker schaumig schlagen. Dann Zitronat, Orangenschale, Vanillezucker und Gewürze hinzugeben. Anschließend die Eier einrühren. In einer separaten Schale Mehl und Backpulver verrühren und nach und nach unter die Butter-Mischung geben. Dann die Früchte unter den Teig heben.

Die fertige Kuchenmasse in die Gläser geben. Da der Teig noch aufgeht, die Gläser nur etwa halb voll machen. Eine Auflaufform ca. einen Zentimeter mit kochendem Wasser befüllen, die Gläser hineinstellen und dann in den Ofen schieben. Ca. eine Stunde backen. Anschließend die Weckgläser schnell mit Gummiring und Metallklammern verschließen und im ausgeschalteten, aber noch warmen Backofen auskühlen lassen.

Selbstgemachte Fileja-Nudeln

Pasta selbermachen

© vicuschka/iStock

Für Italien-Fans oder Pasta-Freunde, die gerne selbst kochen, sind selbstgemachte Nudeln ein tolles Geschenk. Den original italienischen Pastateig können Sie einfach trocknen und verschenken.

Zutaten:

400 g italienisches Hartweizenmehl
1 Eigelb
190 ml lauwarmes Wasser
Salz
Stricknadeln

Zubereitung:

Mehl auf eine Saubere Arbeitsplatte geben, in der Mitte eine Mulde formen. In die Mulde das Eigelb und das Salzgeben. Mit einer Gabel das Eigelb mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Nach und nach das Wasser hinzugeben und mit mehr und mehr Mehl vom Rand verrühren. Wenn der Teig in der Mitte breiig ist, die Gabel weglegen und das restliche Mehl mit den Händen verkneten. Den Teigklumpen in Klarsichtfolie wickeln und über Nacht ruhen lassen.

Am nächsten Tag mit der Hand kleine Klümpchen vom Teig abnehmen, zwischen den Handflächen längliche Röllchen drehen und diese um eine Stricknadel rollen. So bekommen die Nudeln ihre typische Form. Auf einem gut eingemehlten Brett trocknen lassen.

Kokos-Pralinen

Kokospralinen selbermachen

© badmanproduction/iStock

Schmeckt richtig nach Strandurlaub. Am besten bewahren Sie die Pralinen im Kühlschrank auf und genießen sie gekühlt auf der Terrasse.

Zutaten:

300 g weiße Schokolade
80 g Butter
150 g Sahne
300 g Kokosraspeln
100 g geschälte Mandeln

Zubereitung:

In einem Wasserbad die Butter mit der Schokolade schmelzen lassen. Dann die Sahne und 200 g Kokosraspeln unterrühren. Etwas abkühlen lassen.

Bevor die Masse ganz kalt ist, eine Teelöffel große Menge auf die Handfläche geben, eine Mandel darauflegen und ein zweites Mal einen Teelöffel Creme daraufgeben. Zwischen den Handflächen rundrollen, in den restlichen Kokosraspeln wälzen und auf einem Brett ganz abkühlen lassen.

Das persönliche Erlebnis

Pärchen picknickt gemeinsam

© eyecrave/iStock

Wertvoller als jedes Geschenk ist gemeinsam verbrachte Zeit. Verschenken Sie doch zum Beispiel einen selbstgemachten Gutschein mit der Kartenmanufaktur für ein selbstgekochtes Drei-Gänge-Menü oder ein Picknick im Park. Der Beschenkte wird sich garantiert freuen, und so können Sie selbst auch Ihre selbstgemachten Leckereien genießen.