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Schluss mit Chaos: Die besten Tipps für effektives Aufräumen und Ausmisten

Gleich nach dem Jahreswechsel ist vielen Menschen danach, alten Ballast abzuwerfen und neu durchzustarten. Es gibt viele gute Gründe, altes Gerümpel loszuwerfen und Ordnung zu schaffen, denn Chaos macht müde und antriebslos, hält Sie in der Vergangenheit fest und kann sogar dick machen. Doch wahrscheinlich kennen auch Sie die übermotivierten Hauruck-Aufräumaktionen, bei denen die Motivation bereits nach wenigen Stunden wieder schwindet und die Wohnung hinterher schlimmer aussieht als vorher. Deshalb zeigen wir Ihnen heute Schritt für Schritt, wie Sie strukturiert ausmisten, Ordnung schaffen und Ihre Wohnung aufräumen.

Unordnung im Wohnzimmer

©istock.com/AnikaSalsera

Die Politik der kleinen Schritte: Aufräumen leicht gemacht

Zunächst sollten Sie eines realisieren: Das Chaos ist nicht über Nacht entstanden und wird auch nicht über Nacht wieder verschwinden. Statt zu viel auf einmal anzupacken, verlegen Sie sich deshalb auf die Politik der kleinen Schritte. Arbeiten Sie zum Beispiel täglich nur eine halbe oder ganze Stunde an Ihrer neuen Ordnung, das aber dafür kontinuierlich. Damit erreichen Sie langfristig mehr als mit einem Schnellschuss.

1. Schritt: konsequent entrümpeln

Die meisten Menschen besitzen viel zu viele Gegenstände. Im Alltag (ge)brauchen sie aber nur einen Bruchteil davon wirklich. Das meiste liegt nur in den Schränken und wartet auf seine Bestimmung. Nehmen Sie sich kleine Einheiten vor, zum Beispiel zunächst nur ein einzelnes Fach in einem Schrank. Stellen Sie sich zu jedem Stück folgende Fragen:

FrageReaktion
Ist es kaputt?Ist das Teil kaputt, entsorgen Sie es oder lassen Sie es reparieren.
Erfüllt es für mich seinen Zweck?Gibt es einen Gegenstand, der den Zweck besser erfüllt? Dann ersetzen Sie ihn.
Habe ich sie noch nie benutzt?Was jahrelang im Schrank lag und nie benutzt wurde, vielleicht sogar noch original verschweißt ist, wird auch in Zukunft nicht zum Einsatz kommen.
Habe ich zu viel davon?Werden Sie Gegenstände los, die Sie nicht brauchen, aber mehrfach haben.
Verwenden Sie es schon seit Jahren nicht mehr?Oft horten wir Teile, die wir früher oft genutzt haben, die dann aber in Vergessenheit geraten sind. Trennen Sie sich davon.
Würden Sie das Stück noch einmal kaufen, wenn Sie es nicht hätten?Lautet die Antwort hier „nein“, dann kann der Gegenstand problemlos weg.

 

Nehmen Sie sich nach und nach auch chronisch vernachlässigte Orte wie den Keller, den Dachboden oder die Schränke im Abstellraum vor. Die meisten Gegenstände (abgesehen von Saisonware wie Christbaumschmuck) werden nur deshalb dorthin verfrachtet, weil Sie eigentlich keine Verwendung mehr dafür haben – und warten nur auf die Entrümpelung.

2. Schritt: Überflüssiges loswerden

Ausräumen mit Kisten

©istock.com/MachineHeadz

Wenn Sie die Wohnung entrümpeln und den Keller aufräumen, werden Sie vieles aussortieren. Doch wohin nun mit all dem überflüssigen Ballast? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ausgemistete Gegenstände loswerden können:

  • Wegwerfen: Was kaputt ist oder keine Funktion mehr hat, schmeißen Sie in den Müll.
  • Verkaufen: Was noch funktionsfähig ist und einen Wert hat, können Sie verkaufen (z. B. Elektronikartikel, Raritäten, Schmuck). Gegenstände mit eher geringem Wert können Sie vielleicht auf einem Flohmarkt noch zu Geld machen.
  • Verschenken: Verschenken Sie gut erhaltene Gegenstände an Bedürftige bzw. entsprechende Organisationen (z. B. Malteser, Rotes Kreuz). Oder Sie stellen einfach eine „Zu verschenken“-Kiste an den Gehweg – so suchen sich die Gegenstände selbst ihren neuen Besitzer. Was übrig bleibt, entsorgen Sie einfach.
  • Kleiderspende: Hier werden Sie Kleidung los. Was nicht mehr für eine weitere Runde taugt, wird hier dennoch verwertet.
  • Tauschen: Tauschen Sie zu klein gewordene Kleidung bei Kleidertauschbörsen gegen hübsche, passende Stücke.

3. Schritt: Ordnung im Kleiderschrank schaffen

Unordentlicher Kleiderschrank

©istock.com/stevecoleimages

Quillt Ihr Kleiderschrank über und Sie finden nichts anzuziehen? Dann wird es Zeit, den Kleiderschrank auszumisten. Mit unseren Aufräumtipps geht’s leichter:

  • Nehmen Sie sich einen ganzen Tag Zeit, damit nichts Sie davon abhält, es durchzuziehen.
  • Räumen Sie den gesamten Schrank aus und sortieren Sie die Kleidungsstücke.
  • Probieren Sie nun alles an und sortieren Sie aus, was nicht mehr passt.
  • Fragen Sie sich außerdem bei jedem Teil, ob es Ihnen wirklich steht und ob Sie es in Zukunft tragen werden.
  • Als Faustformel bedenken Sie: Alles, was Sie mindestens ein Jahr lang nicht getragen haben, können Sie meist aussortieren.
  • Entscheiden Sie schnell und überlegen Sie nicht zu viel. Je mehr Sie nachdenken, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Teil doch wieder im Schrank landet.
  • Was aus der Mode gekommen ist und Sie deshalb nicht mehr tragen, darf raus aus dem Schrank.

Wenn Sie alles durchgearbeitet haben, legen Sie die Kleidung nach Art sortiert wieder zurück in den Kleiderschrank. Nun gibt es einen Trick: Legen Sie alles Getragene nach dem Waschen auf einen zusätzlichen, neuen Stapel. Nach einem halben Jahr sehen Sie die anderen Stapel durch. Die Teile, die hier liegen, haben Sie nun ein halbes Jahr lang nicht getragen und sind möglicherweise ebenfalls überflüssig.

4. Schritt: endlich Aufräumen

Kleidung konsequent aussortieren

©istock.com/minemero

Eigentlich bereits parallel zu allen anderen Schritten räumen Sie Ihre Wohnung auf. Sie müssen hierfür kein großes Ordnungssystem oder eine Aufräum-App verwenden (auch wenn es manchem dabei hilft, strukturierter vorzugehen). Einige kleine Tipps zum Aufräumen werden Ihnen helfen, Ordnung in der Wohnung zu schaffen:

  • Nehmen Sie täglich einen Wäschekorb zur Hand. Gehen Sie in Ihren chaotischsten Raum. Füllen Sie den Wäschekorb einmal mit Gegenständen, die nicht in diesen Raum gehören, und räumen Sie anschließend diese Teile auf.
  • Teilen Sie die zur Verfügung stehende Zeit auf. Haben Sie gerade eine Stunde Zeit für den Haushalt, investieren Sie jeweils 10 Minuten in das Wohnzimmer, die Küche und das Badezimmer und wiederholen Sie das Ganze dann. So vergeht die Zeit wie im Flug und Sie schaffen trotzdem einiges.
  • Nehmen Sie drei Kisten zur Hand. Sammeln Sie in der ganzen Wohnung jeweils zehn Gegenstände zum Wegwerfen, Verschenken und Verkaufen ein.
  • Geben Sie jeder Woche ein Thema (einen Raum). Arbeiten Sie zum Beispiel eine ganze Woche lang in der Küche, ist nicht nur Zeit zum Aufräumen, sondern auch um selten erreichte Stellen zu putzen oder alte Vorräte aussortieren.
  • Räumen Sie den Boden frei und Ihre Wohnung wird automatisch viel ordentlicher und auch geräumiger wirken.
  • Geben Sie Gegenständen einen festen Platz, an den sie immer wieder zurückkehren sollen.
  • Im Alltag räumen Sie ohne Aufwand auf, indem Sie jedes Mal, wenn Sie einen Raum verlassen, einfach drei herumliegende Gegenstände an ihren Ursprungsort zurückbringen.

Haben Sie weitere Tipps und Tricks für die Entrümpelung, eine saubere Wohnung und Ordnung im Kleiderschrank? Dann erzählen Sie unseren Lesern davon!

Geschenke kreativ verpacken: originelle Ideen zum Basteln

Wenn man ein Geschenk verpackt, verwendet man üblicherweise Unmengen von Geschenkpapier, eine hübsche Schleife darüber und fertig ist die Geschenkverpackung. Mit noch weniger Aufwand geht es, wenn man einfach auf einen der vorgefertigten Geschenkkartons aus dem Handel zurückgreift. So lieblos müssen Ihre Geschenke aber nicht aussehen – mit den richtigen Ideen können Sie Geschenke kreativ verpacken, sodass das Auspacken zum Erlebnis wird. Die passenden Ideen für die Geschenkverpackung haben wir für Sie zusammengetragen.

Geschenk verpacken als Bonbon: perfekt für unförmige Geschenke

Der Klassiker der Geschenkverpackung sind „Bonbons“. Dazu brauchen Sie Geschenkpapier, das links und rechts deutlich länger ist als das Geschenk selbst. Legen Sie das Geschenk in die Mitte und schlagen Sie die obere und die untere Kante über das Geschenk. Fixieren Sie das Ganze mit Klebefilm. Drücken Sie nun das Geschenkpapier links neben dem Geschenk zusammen und binden Sie mit Geschenkband eine Schleife. Dasselbe wiederholen Sie auf der rechten Seite. Ihre Geschenkverpackung wird nun aussehen wie ein Bonbon.

Geschenke verpacken mit Packpapier: überhaupt nicht langweilig

Individuelle Geschenkverpackungen

©istock.com/Kristian Septimius Krogh

Auf den ersten Blick ist Packpapier ziemlich unscheinbar, braun und nicht besonders ansehnlich. Das heißt aber nicht, dass es nicht geeignet wäre, um Geschenke zu verpacken. Für eine kreative Geschenkverpackung brauchen Sie lediglich die richtige Verzierung. Hier einige Ideen, wie Sie schlichtes Packpapier in eine tolle Variante verwandeln:

  • Binden Sie eine riesige rote Schleife um das Geschenk.
  • Verzieren Sie das Papier mit buntem Masking Tape (z. B. in Form von Sternen).
  • Benutzen Sie Stempel, beispielsweise um den Namen des Beschenkten zu stempeln oder das Papier mit Sternen und Herzen zu verzieren.
  • Binden Sie aus unterschiedlich gefärbten Wollfäden ein ungeordnetes Netz über das Geschenk.
  • Kleben Sie etwas auf das Packpapier, das zu Ihrem Geschenk oder zur Person passt (z. B. eine kleine Deko-Geige und ein Notenblatt passend zu Konzertkarten, ein alter Zeitungsausschnitt vom Tag der Geburt des Beschenkten).
  • Verwenden Sie Tortenspitze, die Sie über die Ecken auf das Packpapier kleben – das gibt dem Geschenk einen edleren Touch.

Geschenk verpacken als Rätsel: zwei zauberhafte Varianten

Möchten Sie Ihre Geschenke originell verpacken, versuchen Sie es doch mal mit einem Rätsel. Das können Sie auf zweierlei Art und Weise umsetzen:

Geschenkverpackung mit Kreuzworträtsel

©istock.com/Catherine Lane

Variante 1: Geschenk mit einem Kreuzworträtsel verpacken

Kleine Geschenkartikel verpacken Sie mithilfe eines Kreuzworträtsels. Füllen Sie es aus und verwenden sie es als Geschenkpapier. Umbinden Sie es mit einfacher Paketschnur. Sie können das Rätsel auch weitgehend leer lassen und in die Felder eine persönliche Botschaft eintragen.

Tipp: Eine schöne Idee ist ein sogenanntes Geschenkrätsel. Diese sind so vorgefertigt, dass die Lösung des Rätsels Ihre persönliche Botschaft ergibt. Auch sie eignen sich prima als originelle Geschenkverpackung.

Variante 2: Geschenke mit einem Schloss verpacken

Verpacken Sie Ihr Geschenk mithilfe eines Geschenkkartons, bohren Sie zwei Löcher durch den Deckel und die Schachtel und hängen Sie ein kleines Vorhängeschloss mit Zahlenkombination davor. Die notwendigen Zahlen zum Öffnen des Geschenks soll der Beschenkte anhand eines Rätsels erraten. Schreiben Sie die Rätselfragen auf einen kleinen Zettel, den Sie einrollen und an das Schloss hängen.

Geschenk verpacken als Hemd: Bücher, DVDs und CDs kreativ verpackt

Vielleicht kennen Sie die Anleitung, um Geldscheine in Hemdform zu falten. Dieses Prinzip können Sie auch übertragen, um flache Geschenke als Hemd zu verpacken. Dies ist nicht besonders kompliziert, sondern lediglich eine ganze Reihe an Faltschritten. Dieses Video zeigt, wie es funktioniert:

Walnüsse als originelle Schmuckverpackung

Walnussschalen sind eine schöne Idee, um Geschenke kreativ zu verpacken. So gehen Sie vor:

  • Knacken Sie vorsichtig die Schale einer Walnuss, sodass die zwei Hälften dabei nicht beschädigt werden.
  • Lösen Sie die Nuss aus der Schale.
  • Bemalen Sie die Walnussschalen innen und/oder außen mit Goldlack und lassen Sie sie trocknen.
  • Nun können Sie im Inneren ein paar Ohrringe, eine Halskette, ein Armband oder auch einen kleinen Gutschein unterbringen.
  • Setzen Sie die zwei Hälften zusammen und binden Sie eine Schleife um die Walnuss.

Selbst gefaltete Papierschachtel: Geschenke ganz simpel verpacken

Geschenkverpackungen Packpapier

©istock.com/elenaleonova

Wenn Sie einen Geschenkkarton brauchen, aber kein fertiges Exemplar kaufen möchten, können Sie auch ganz einfach eine Papierschachtel falten und sie anschließend verzieren. Eine schöne Idee sind beispielsweise Masking-Tape, aufgeklebte Streuartikel oder Schleifen. Auch Streichholzschachteln eignen sich als Geschenkverpackung für Schmuck.

Geschenke kreativ verpacken: Fächer als Dekoration

Ein Geschenk können Sie mit einem Papierfächer gekonnt aufpeppen. Dazu brauchen Sie ein rechteckiges Stück Geschenkpapier. Falten Sie an einer der Kanten einen schmalen Streifen, drehen Sie das Papier um, falten Sie in derselben Breite weiter, wenden Sie wieder usw., bis das gesamte Papier gefaltet ist. Kleben Sie nun die obere oder die untere Kante auf das Geschenk. Fächern Sie den Fächer auf und befestigen Sie die andere Kante auf der gegenüberliegenden Seite.

Dieses Video zeigt Ihnen eine Anleitung, bei der der Fächer am Ende die Form eines Herzes hat – ebenfalls eine sehr schöne Idee für die Geschenkverpackung:

Gutscheine: bei der Geschenkverpackung vom Geschenk inspirieren lassen

Wenn Sie einen Gutschein überreichen möchten, können Sie Ihr Geschenk nach mehr aussehen lassen, indem Sie sich vom Geschenk selbst inspirieren lassen. Hier einige Ideen:

  • Gutschein für einen Schnorchelkurs: Gutschein mit wasserfestem Stift auf die Gläser einer Taucherbrille schreiben
  • Gutschein für eine Fahrt mit einem schnellen Auto: Zettel auf der Dachreling eines Spielzeugautos befestigen
  • Gutschein für einen Kinobesuch: zusammen mit einer DVD verschenken
  • Gutschein für ein Essen im Restaurant: an einen Kochlöffel binden, auf das Etikett einer Nudelpackung kleben, mit weißem Stift auf eine Bratpfanne schreiben
  • Gutschein für einen Zoobesuch: auf dem Rücken eines Spielzeugelefanten transportieren lassen

Ebenfalls eine schöne Idee für einen kleinen Gutschein: Schreiben Sie ihn auf einen winzigen Zettel und verstecken Sie diesen in einem Glückskeks.

Geschenkverpackung auf Japanisch: Furoshiki ist der neue Trend

Ein toller Trend schwappt mittlerweile auch nach Deutschland, während er ursprünglich in Japan beheimatet ist: Furoshiki. Dazu verwenden Sie alte Stoffreste oder ausgemusterte Shirts anstelle des Geschenkpapiers. Dazu gehört eine spezielle Art, die Stoffe zu verknoten, sodass am Ende eine kreative Geschenkverpackung mit dem gewissen Extra entsteht. Eine Anleitung für die Verpackung verschiedener Formate sehen Sie hier:

Wie verpacken Sie Ihre Geschenke besonders kreativ? Zeigen Sie uns Ihre schönsten Ideen und helfen Sie anderen dadurch, außergewöhnliche Geschenke zu präsentieren!

Günstig heiraten: die besten Hochzeits-Hacks

 

Oftmals sind Hochzeiten rauschende Feste mit weit über hundert Gästen, üppigen Buffets und jeder Menge Alkohol. Was aber, wenn der eigene Geldbeutel gerade keine 10.000 oder 15.000 Euro parat hat, um die komplette Verwandtschaft und alle Freunde zu bewirten? Dann planen Sie einfach eine Hochzeit zum kleinen Budget – mit den richtigen Ideen ist es nämlich durchaus möglich, eine Hochzeit günstig zu feiern. Wir zeigen Ihnen die besten Hacks für eine günstige, aber schöne Hochzeit!

Wundervolle Hochzeitslocation günstig buchen

Hochzeitstafel im Freien

©istock.com/knape

Zunächst stellt sich die Frage nach der Hochzeitslocation, denn besonders bei außergewöhnlichen Orten (z. B. Burg, Restaurant) kann die Saalmiete ziemlich hohe Kosten verursachen. Dafür gibt es eine ganze Menge günstiger oder sogar kostenfreier Alternativen, beispielsweise:

  • der eigene Garten
  • Partyraum bei den Eltern
  • Vereinsheim eines Vereins, in dem Sie Mitglied sind
  • in der Scheune auf dem Bauernhof Ihres Onkels
  • Hochzeitsfeier am See (Genehmigung einholen)
  • Gemeindesaal
  • Kleingartenanlage

Die Feier im Restaurant ist zwar verlockend, da oftmals keine Saalmiete anfällt. Allerdings kommen mit der Verpflegung hohe Kosten auf Sie zu. Eine privatere Atmosphäre lohnt sich finanziell gesehen in den meisten Fällen.

Ebenfalls kostengünstig ist es, unter freiem Himmel zu feiern – entdecken Sie unsere Anregungen für schöne Orte zum Heiraten im Freien!

Verpflegung selber machen: Buffet für die Hochzeit

Buffet für die Hochzeit DIY

©istock.com/art-4-art

Bereits in unserem Artikel zu den Kosten für die Hochzeit haben wir gezeigt, dass Sie im Restaurant mit Kosten von bis zu 70 Euro pro Person alleine für die Verpflegung mit Essen und Getränken rechnen müssen. Mit einem selbst organisierten Partyservice können Sie die Kosten bereits deutlich drücken.

Unser Tipp für Ihre Hochzeit mit kleinem Budget: Bitten Sie jeden Gast darum, eine Kleinigkeit für ein Buffet mitzubringen, beispielsweise Fingerfood, Pastetchen, Salate, Desserts, Kuchen und vieles mehr. Entdecken Sie unsere Ideen im Artikel zu den besten Fingerfood-Rezepten. Wenn jeder etwas mitbringt, wird das Buffet mit Sicherheit für alle Gäste reichen und ganz nebenbei wird für jeden etwas Passendes dabei sein, denn Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden.

Tipp: Die Hochzeitstorte muss nicht unbedingt ein mehrstöckiges Kunstwerk sein. Beauftragen Sie eine gute Tortenbäckerin in der Verwandtschaft mit der Torte. Viele tolle Ideen finden Sie in unserem Artikel zu den ausgefallensten Hochzeitstorten und im großen Hochzeitstorten-Guide.

Sparen bei der Kleidung für eine günstige Hochzeit

Braut im Brautkleid

©istock.com/AMR Image

Mit zu den teuersten Ausgaben für die Hochzeit gehören das Brautkleid und der Anzug für den Bräutigam. Hier einige Tipps, wie Sie den Bereich Fashion und Beauty auch mit einem kleinen Budget abdecken können:

  • Bei Versandhändlern gibt es festliche Brautkleider schon ab 150 bis 250 Euro.
  • Verwenden Sie statt eines Brautkleides ein cremefarbenes Cocktailkleid oder einen Hosenanzug – Kostenpunkt: 80 bis 150 Euro.
  • Leihen Sie den Anzug und das Zubehör für den Bräutigam im Kostümverleih.
  • Machen Sie Frisur und Make-Up selbst oder lassen Sie eine talentierte Freundin an Ihre Haare. Meine Kartenmanufaktur zeigt Ihnen tolle Ideen für natürliche und einfache Hochzeitsfrisuren.
  • Kaufen Sie ein gebrauchtes Brautkleid – die Auswahl bei eBay & Co. ist groß.

Tipp für Nostalgiker: Tragen Sie das Brautkleid Ihrer Mutter oder leihen Sie sich Accessoires wie einen Schleier und Handschuhe aus.

Hochzeit günstig gestalten: Drucksachen selber machen

Druckvorlage Tischkarte Hochzeit

©meine-kartenmanufaktur.de

Auch die Drucksachen spielen eine große Rolle für die Kostensituation. Beachten Sie diese Tipps:

  • Save-the-Date-Karten: Save-the-Date-Karten können Sie entweder ganz einfach aus einer Blanko-Postkarte selber machen oder aber Sie verschicken alternativ einfach eine E-Mail mit dem Termin an die Gäste.
  • Einladungskarten zur Hochzeit selber machen: Auch bei den Einladungskarten können Sie Geld sparen. Verzichten Sie auf Klappkarten und gestalten Sie online einfache Karten. Oder Sie basteln sie komplett selbst und sparen sich so bis zu 6 Euro pro Person. Hier finden Sie Ideen für selbstgebastelte Einladungen zur Hochzeit.
  • Tischkarten zur Hochzeit selber machen: Tischkarten basteln Sie aus Karton ganz einfach selbst. Hier haben wir eine einfache Druckvorlage zum Download für Sie zusammengestellt. Sie müssen nicht unbedingt jeden Platz mit einer Karte versehen – vergeben Sie einfach ganze Tische nach Gruppen (z. B. Verwandte der Braut, Freunde des Bräutigams, Arbeitskollegen).
  • Menükarten zur Hochzeit selber machen: Menükarten stellen Sie aus Blanko-Klappkarten her. Üben Sie sich in der Kunst der Kalligraphie und schreiben Sie Ihr Menü handschriftlich auf die Karten. Auch für die Tischkarten sind kalligraphische Schriftzüge eine schöne Idee.

Fotoreportage? Setzen Sie auf Schnappschüsse!

Fotograf bei einer Hochzeit

©istock.com/Jeff Cummings

Statt statischer Hochzeitsaufnahmen setzen moderne Fotografen mehr auf eine dynamische Fotoreportage, die den ganzen Tag dokumentiert. Allerdings müssen Sie für einen ganzen Tag mit Gagen von weit über tausend Euro rechnen. Vielleicht ist unter Ihren Freunden ein leidenschaftlicher Fotograf mit guter Fotoausrüstung? Dann können Sie ihn eventuell dafür begeistern, Ihnen eine Fotoreportage zur Hochzeit zu schenken.

Alternativ besorgen Sie Einwegkameras (ca. 4 bis 5 Euro / Stück) und verteilen sie auf den Tischen, sodass die Gäste selbst tolle Aufnahmen von der Feier machen. Dann müssen Sie den Profifotografen nur für die Trauung in der Kirche und das Shooting engagieren und sparen viel Geld.

Hochzeit günstig planen: die besten Spartipps für Ihre Hochzeit

Neben diesen großen Kostenbereichen können Sie auch im Kleinen viel Geld sparen. Hier einige Themen, durch die Sie Ihre Hochzeit mit einem kleinen Budget feiern können:

  • Günstige Hochzeitsringe: Kaufen Sie Hochzeitsringe günstig im Internet. Schon ab 70 Euro pro Paar erhalten Sie zum Beispiel schöne Partnerringe aus Edelstahl. Oder versuchen Sie eine Alternative zum Trauring, zum Beispiel eine Tätowierung oder einen selbst geschmiedeten Ehering.
  • Ringkissen zur Hochzeit selber machen: Ein Ringkissen können Sie mit ein wenig Geschick leicht selber machen. Hier eine beispielhafte Nähanleitung:

  • Gästebuch zur Hochzeit selber machen: Statt ein klassisches Gästebuch zu kaufen, können Sie auch auf kreativere Ideen zurückgreifen, z. B. Fingerabdrücke der Gäste als Blätter eines Baums oder als Luftballons auf einem großen Bild, kleine Botschaften auf der Rückseite von XXL-Puzzleteilen oder eine Sammlung aus spontan gemachten Polaroid-Bildern.
  • Geschenke: Bitten sie die Gäste um Geldgeschenke, denn damit können Sie einen Teil der Hochzeitskosten decken.
  • Hochzeitsauto: Sparen Sie sich ein teures Traumauto und verwenden Sie einfach das eigene Auto oder den Oldtimer des Vaters.
  • Personal: Sparen Sie am Personal (z. B. für die Ausgabe von Getränken) und bitten Sie Freunde und Gäste um Hilfe.
  • Gäste: Laden Sie nicht alle Menschen ein, die Sie kennen, sondern beschränken Sie sich auf die Personen, die Ihnen am wichtigsten sind.
  • Musik: Hochzeitsbands mit mehreren Mitgliedern sind teurer. Greifen Sie besser auf einen DJ zurück.
  • Dekoration: Machen Sie die Dekoration mit Blumen und anderen Gegenständen weitgehend selbst. Dekorieren Sie mit weniger Blumen, dafür mit viel (preisgünstigem) Grün wie Blättern, Farn oder Laub.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps helfen, Ihre Hochzeit günstig zu feiern, ohne auf Stil und Spaß verzichten zu müssen. Haben Sie weitere Spartipps für eine Hochzeit mit kleinem Budget? Erzählen Sie uns davon!

Ostereier bemalen: kreative Ideen für gefärbte Eier zu Ostern

Die Osterzeit naht mit großen Schritten und mit ihr gibt es endlich auch wieder bunt gefärbte Ostereier, vollmundigen Osterschinken und süße Osterlämmer auf dem Frühstückstisch. Hübsche Ostereier könnten Sie zwar problemlos kaufen – doch viel mehr Freude werden Sie an selbst gestaltetem Osterschmuck haben. Nicht zu unterschätzen ist zudem der Spaß, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Ostereier färben und bemalen oder andere kreative Ideen rund um Ostern umsetzen. Was Sie dazu wissen sollten, zeigen wir Ihnen heute!

Eier bemalen: Techniken und Motive

eier-bemalen

© istock.com/LOVE_LIFE

Möchten Sie Ihre Ostereier mit Kindern bemalen, eignen sich Fingermalfarben, über einer Kerze leicht angewärmte Wachsmalstifte oder Stabilo Woody Stifte ideal. Je nach Alter sind aber auch Wasserfarben, wasserbasierte Acrylfarben oder sogar wasserfester Edding eine gute Lösung. Wenn Sie die Eier im Freien aufhängen möchten, müssen Sie das fertige Motiv allerdings noch mit Klarlack versiegeln, da die Farbe sonst verläuft.

Bezüglich der Motive sind Sie recht frei, wenn Sie Eier bemalen. Hier haben wir einige Ostereier-Ideen für Sie:

  • Marmorierte Eier: Wälzen Sie das Ei in etwas verteilter Eierfarbe. Lassen Sie sie trocknen und wiederholen Sie das Ganze erneut, bis Sie die gewünschte Farbe erreichen.
  • Weiße Muster: Malen Sie mit einem Pinsel und mit Zitronensaft ein beliebiges Muster auf das Ei. Färben Sie es anschließend. Das aufgemalte Muster bleibt weiß (bzw. braun), der Rest erscheint in der gewünschten Farbe. Dasselbe funktioniert mit flüssigem Wachs und einer Nadel oder einem Zahnstocher.
  • Kratztechnik: Färben Sie zunächst Eier mit einer dicken Schale. Dann ritzen Sie ein beliebiges Muster in die Schale. Dafür verwenden Sie eine Nadel, ein Federmesser oder ein spitzes Messer.
  • Gesprenkelte Eier: Tauchen Sie eine ausgediente Zahnbürste in die Farbe. Richten Sie sie auf das Ei und fahren Sie mit dem Finger über die Borsten. Wenn sie in ihre ursprüngliche Position zurückschnellen, spritzt die Farbe auf das Ei.
  • Sorbische Eier: Sorbische Eier sind mit Wachs bemalte Eier, auf denen vielfältige Ornamente in unterschiedlichen Farben prangen. Dies erreicht man, indem man die Ostereier in mehreren Schichten verziert.
  • Gesichter: Malen Sie mit einem Permanent Marker Gesichter auf, so können Sie Ihre Ostereier kreativ gestalten. Augen, Nase und Mund gehören ohnehin dazu. Ergänzen können Sie diese witzige Ostereier-Idee mit lustigen Frisuren, Ohren, einem Schnauzer, einer Brille, Sommersprossen und anderen Elementen.

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    © istock.com/eli_asenova

  • Botschaft: Schreiben Sie kleine Botschaften oder motivierende Sprüche auf das Ei, für einen guten Start in den Tag mit dem morgendlichen Ei.
  • Muster aufmalen: Färben Sie zunächst das Ei und bemalen Sie es anschließend mit weißer, deckender Farbe in beliebigen Mustern (z. B. Streifen, Sterne, Punkte).
  • Fingerstempel: Kinder lassen Sie einfach mit dem Finger in Fingermalfarben eintauchen und Punkte auf die Eier stempeln.
  • Geometrisches Muster: Nehmen Sie einen schmalen Klebefilm zur Hand und umwickeln Sie damit kreuz und quer das Ei. Zwischen den Streifen entstehen Drei- und Vierecke, die Sie nun in beliebigen Farben ausmalen. Ziehen Sie danach den Klebefilm wieder ab. Mit derselben Technik zaubern Sie Buchstaben auf Ostereier.
  • Glitzer: Streichen Sie die Eier mit Glitzerlack an.

Tipp: Damit Sie sich beim Bemalen der Eier die Hände nicht zu schmutzig machen, stecken Sie einen Schaschlikspieß durch eines der Löcher, an dem Sie es halten, oder Sie verwenden einen Ostereierhalter aus dem Bastelgeschäft.

Ostereier färben: fast schon zu schade zum Essen

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© istock.com/GMVozd

Jeder kennt natürlich die glänzenden und bunt marmorierten Brotzeiteier aus dem Supermarkt. Ganz genauso werden Sie sie leider in Eigenregie nicht färben können, denn hierfür werden spezielle Farben eingesetzt, in denen Alkohol und das Baumharz Kopal enthalten sind. Die typische Marmorierung entsteht durch die Farbbänder, auf denen die Eier in den Färbebetrieben weiter transportiert werden. Damit Sie dennoch ein schönes Ergebnis erreichen, beachten Sie die folgenden Tipps zum Färben von Ostereiern:

  • Vorbereitung der Eier: Reinigen Sie alle Eier mit Essigwasser (1:1), damit die Schale die Farbe gut annimmt. Im Idealfall lassen Sie sie für 30 Minuten in einem Essigbad. Eier mit Rissen sollten Sie aussortieren.
  • Behälter: Nutzen Sie mehrere nicht zu große Behälter (z. B. leere Marmeladengläser oder Joghurtbecher) für die Farbbäder.
  • Vorbereitung der Farbe: Bereiten Sie die Farbe nach Packungsanweisung vor. Färbetabletten werden z. B. in kaltem oder warmem Wasser aufgelöst. Es gibt aber auch Farben, die Sie direkt beim Kochen der Eier zugeben.
  • Braune Eier färben: Sie können braune Eier färben, sie werden aber die Farbe nicht so gut annehmen wie weiße Eier.
  • Zitronensaft: Nutzen Sie Zitronensaft, um Muster aufzubringen. Alle Stellen der Schale, die mit dem Saft in Berührung gekommen sind, nehmen die Farbe nicht mehr an und sind nach dem Färben weiterhin weiß.
  • Trocknen: Die gefärbten Eier tupfen Sie vorsichtig mit Küchenpapier ab und lassen sie auf einem Kuchengitter trocknen.
  • Glanz: Die fertig gefärbten Eier bringen Sie zum Glänzen, indem Sie sie mit normalem Pflanzenöl oder Speck einreiben.

Tipp: Damit es bei Ihrem Osterbrunch nicht nur gefärbte Eier gibt, haben wir für Sie die besten Rezepte für ein Osterfrühstück zusammengestellt.

Ostereier färben mit Lebensmittelfarbe

Auch mit Lebensmittelfarben können Sie Eier färben. Geben Sie die verschiedenen Farben in mehrere Gläser, je nach Menge der Eier etwa ein bis zwei Teelöffel. Erhitzen Sie in einem Topf Wasser und kochen Sie parallel die Eier. Geben Sie das heiße Wasser zu den Lebensmittelfarben. Je kräftiger die Farbe der Lösung ist, desto stärker werden die Farben auch auf dem Ei aussehen. Geben Sie nun noch zwei Teelöffel Essig in jeden Farbtopf. Legen Sie die Eier in die Lösung und lassen Sie sie darin solange ruhen, bis sie die richtige Farbintensität aufweisen.

Ostereier natürlich färben: Von Zwiebelschalen bis Rote Bete

Wenn Sie Ihre Eier lieber mit Naturfarben färben möchten, verwenden Sie einfach verschiedenste Pflanzen, Gemüse und Obst dafür. Auch hier können Sie eine große Farbvielfalt erreichen:

FarbeFarbstoffe
Rosa, Rot bis RotviolettRote Bete, Rotkohlblätter, roter Malventee, schwarze Johannisbeeren, Apfelbaum- oder Birkenrinde
Gelbgrün, Gelb bis Goldgelbwelke Birkenblätter, Brennnessel- und Holunderblätter, heißer Matetee, Apfelbaumblätter, Safran, Fliederblüten, Kamillenblüte, Ahornblätter
OrangeKarotten
BraunEichenrinde, Kaffee, Tee, Zwiebelschalen, Haselnussstrauchblätter
Grünkalter Matetee, Johanniskraut, Efeublätter, Schachtelhalmkraut, Spinat, Petersilie
BlauCampecheholz- oder Blauholzspäne, Waid (Apotheke), Holundersaft

 

Stellen Sie zunächst einen Sud her, indem Sie das gewählte Material kleinschneiden oder raspeln (trockene Zutaten vorher einweichen) und in heißem Wasser kochen. Filtern Sie anschließend das Material aus. Geben Sie ggf. ein wenig Pottasche dazu, um die Farbe zu intensivieren. Parallel kochen Sie die Eier. Wenn alles abgekühlt ist, legen Sie die Eier für etwa 30 Minuten in den Farbsud und lassen Sie anschließend trocknen.

Eier ausblasen: ganz einfach selbst gemacht

Wenn Sie kreative Ostereier als Osterschmuck basteln möchten, müssen Sie sie zunächst ausblasen. Stechen Sie dazu jeweils an der Ober- und Unterseite ein Loch ein (z. B. mit einer großen Nadel). Vergrößern Sie mit einem Zahnstocher das untere Loch ein wenig. Dann pusten Sie in das kleinere Loch, damit es den Dotter und das Eiweiß unten herausdrückt. Mit einer Einwegspritze oder mit einem Strohhalm können Sie sich die Arbeit ein wenig erleichtern:

Übrigens: Wenn es mal schnell gehen muss, können Sie im Handel für wenig Geld fertig ausgeblasene Eierschalen kaufen (ca. 1 – 2 Euro für sechs Stück).

Ostereier basteln: dekorieren, verzieren und bekleben

Möchten Sie kreative Ostereier basteln, können Sie eine Vielzahl von Materialien verwenden. Hier finden Sie zahlreiche Ideen für die Gestaltung Ihrer Ostereier:

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© istock.com/momcilog

  • mit Wolle umwickeln
  • Motive mit Serviettentechnik aufbringen
  • ausgeblasene Eier besticken
  • mit schmalen Klebestreifen umwickeln für einen Streifenlook
  • Ostereier umhäkeln
  • Federn ankleben und Hühnergesicht aufmalen
  • mit alten Briefmarken bekleben
  • eine Schleife darum herumbinden
  • mit Pailletten bekleben
  • mit Goldfolie bekleben
  • mit Federn bekleben
  • tolle Muster mit Masking-Tape kreieren
  • mit Zierborten umwickeln
  • einfache Motive mit Konfettischnipseln erstellen (ideal für Kinder)
  • Ostereier bekleben mit Stickern zum Thema Ostern

Osternester selber basteln: verschiedene Ideen

Passend zu Ihren selbst gebastelten Ostereiern brauchen Sie jetzt noch ein Osternest – schließlich muss der Osterhase seine Gaben auch irgendwo ablegen. Auch hier können Sie wieder selbst aktiv werden und ein Osternest basteln. Eine recht einfache Variante ist es beispielsweise, ein kleines Bastkörbchen oder ein großes Einmachglas mit frischem Moos oder mit Stroh und Hühnerfedern auszukleiden. Richtige Bastelideen finden Sie hier:

  • Häschen: Versehen Sie einen Pappbecher mit Hasenohren aus Pfeifenreinigern, Kulleraugen, einer Nase, einem Mund und einem plüschigen Bommelschwänzchen:

  • gefalteter Osterkorb: Aus einem quadratischen Tonpapier basteln Sie mit Kindern ein Osternest. Dazu falten Sie eine Papierschachtel und kleben einen einfachen Tragegriff an.
  • Osternest nähen: Ein Osternest können Sie auch aus Stoff nähen. Wie das funktioniert, zeigt dieses Video:

  • Osterkörbchen: Aus einem einfachen Pappteller können Sie auch mit kleinen Kindern ein hübsches Osternest basteln. Bemalen Sie ihn zunächst mit Farbe. Dann legen Sie ihn über eine Konservendose und biegen den Rand nach unten. Die entstehenden Knicke fixieren Sie mit einem Heftgerät:

Bei Meine Kartenmanufaktur finden Sie zahlreiche tolle Bastelideen zu Ostern. Außerdem haben wir für Sie eine Anleitung für Ihr persönliches Osternest erstellt, das sie mit einfachen Origami-Falttechniken selbst basteln können. Sie können unsere Bastelanleitung hier kostenfrei herunterladen.

Welches Bastelprojekt gehen Sie dieses Jahr während der Osterzeit an? Oder haben Sie nützliche Tipps für perfekt gefärbte Ostereier? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen!

Wie gut das duftet: Typische Weihnachtsgewürze und ihre Verwendung

Selbst wenn Sie noch nicht dazu gekommen sein sollten, alles weihnachtlich zu dekorieren, reicht schon ein zarter Hauch an Weihnachtsgewürzen, um Sie perfekt auf die bevorstehenden Feiertage einzustimmen. Die Rede ist von den typischen Weihnachtsgewürzen wie Zimt, Nelken oder Sternanis. Doch woher stammen sie eigentlich und wie lassen sie sich am besten verwenden? Wir nehmen Sie heute mit auf eine Reise der Sinne!

Jetzt wird’s weihnachtlich: Duftende Gewürze für besinnliche Stunden

Im Winter dürfen es in der Küche opulente Düfte und schwere Gewürze sein. Am schönsten ist es, wenn man bis in den letzten Raum des Hauses bereits erschnuppern kann, dass im Ofen ein Bratapfel, Plätzchen oder ein Weihnachtskuchen kurz vor der Vollendung stehen. Deshalb gibt es eine ganze Reihe an tollen Gewürzen, die sich für die Weihnachtsbäckerei eignen. Wie genau Sie die einzelnen Weihnachtsgewürze verwenden, wie sie schmecken und wozu sie passen, erfahren Sie in unserer spannenden Infografik.

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Zudem wollen wir uns die Geschichte und Verwendung der Weihnachtsgewürze etwas genauer ansehen:

Der aromatisch-süße Sternanis

Sternanis als Weihnachtsgewürz

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Sternanis schmeckte schon den altertümlichen Griechen und den römischen Eroberern. Eine mehrere tausend Jahre alte Tradition hat er jedoch in China und Japan. Ob Anisbrot, -früchte oder -kekse, das Gewürz war durch alle Jahrhunderte hindurch nicht aus der Küche wegzudenken. Besonders im Mittelalter erfuhr es breite Verwendung. Neben dem allseits beliebten Anisschnaps, je nach Herkunftsland auch als Pernod, Anisette, Raki, Ouzo oder Allasch bekannt, wird es insbesondere in der Weihnachtsküche verwendet. Würzen Sie damit beispielsweise:

  • Bratäpfel
  • Plätzchen und Kekse
  • Punsch und Glühwein
  • Tee
  • Fruchtkompott
  • Konfitüre
  • Pudding
  • deftige Gerichte, z. B. mit Schweinefleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten
  • süß-saure Gerichte

Der Geschmack ähnelt dem von Lakritze, wobei sich hier süße und würzige Komponenten vereinen.

Die intensiv-scharfen Gewürznelken

Nelken Weihnachtsgewürz

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Gewürznelken waren bereits einige hundert Jahre vor Christus in China und Indien als Gewürz bekannt. Die Blütenknospen des Nelkenbaums im heutigen Indonesien wurden durch die Römer nach Europa gebracht und dort schnell als Luxusgewürz etabliert.

Mit dem intensiven und scharfen Geschmack der Gewürznelken würzen Sie neben Süßem wie Weihnachtsgebäck und Kompott auch Glühwein und Feuerzangenbowle, winterliche Eintöpfe, deftige Fleisch- und Fischgerichte sowie Essigfrüchte.

Tipp: Wenn Sie einmal Zahnschmerzen haben, legen Sie eine Nelke auf die Stelle. Sie wird die Stelle etwas betäuben.

Der würzig-feurige Kardamom

Cardamom

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Bereits seit tausenden von Jahren genießt man Kardamom aufgrund seiner nervenstärkenden und verdauungsfördernden Wirkung. Zur Zeit des alten Roms galt es als eines der beliebtesten und zugleich wertvollsten Gewürze. Heute setzt man den würzigen und feurigen Kardamom gerne ein, um Glühwein und Lebkuchen zu verfeinern.

Zudem hat es auch in der deftigen Küche seine Daseinsberechtigung, ob als Bestandteil vieler Curry-Gewürzmischungen, zum Verfeinern von Fleisch, Geflügel und Reis oder für die Aromatisierung von Tee und Kaffee in arabischen Ländern.

Der feurig-süße Muskat

Muskatnuss Weihnachtsgewürz

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Ursprünglich auf den Banda-Inseln und den nördlichen Molukken angebaut, hat sich die Muskatnuss im Laufe der Zeit auch in Europa verbreitet. Schon immer war das Gewürz recht teuer, da es bis heute in Handarbeit vom Muskatnussbaum geerntet werden muss. Der leicht bittere und vor allem würzig-süße Geschmack sollte wohldosiert eingesetzt werden, da er schnell zu dominant wird.

Eine Überdosierung ist übrigens nicht nur aus Gründen des Geschmacks nicht empfehlenswert – in zu großer Menge genossen kann Muskat Halluzinationen hervorrufen und sogar giftig wirken.

Der aromatisch-süße Zimt

Zimtstangen Weihnachtsgewürz

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Der hierzulande handelsübliche Ceylonzimt ist bereits seit dem dritten Jahrtausend vor Christus in China bekannt. Er verbreitete sich um das vierte Jahrhundert herum vor allem in Griechenland und Rom, von wo aus er auch in anderen Ländern Einzug hielt. Der hocharomatische und süßliche Geschmack passt in unseren Breiten insbesondere zu weihnachtlichem Gebäck und Süßspeisen, Kompotten, Saucen, Glühwein sowie Lamm- und Wildgerichten, ist aber auch ein wichtiger Bestandteil von einigen ausländischen Küchen. Insbesondere in Mexiko und Arabien wird Zimt beim Kochen eingesetzt.

 

Die mild-süße Vanille

Vanille Weihnachtsgewürz

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Die Vanille war lange Zeit den mexikanischen Azteken und Tolteken vorbehalten, da es nicht gelingen wollte, diese Orchideenart auch in Europa anzubauen. Neben der Nutzung der Vanilleschoten sowie ihres durch Fermentation schwarz gewordenen Vanillemarks besteht heute auch die Möglichkeit, künstliches Vanillin zu verwenden. Doch nur die echte Vanille wirkt entspannend und zugleich aphrodisierend. Ihr mild-süßes Aroma passt zu unterschiedlichsten Speisen, allen voran Desserts und Süßspeisen. Sie verfeinert ebenso Marmeladen, Gebäck, Kuchen, Geflügel- und Kalbsfleischgerichte und auch wärmende Getränke wie Teepunsch, Kakao und Kaffee.

 

Der pikant-süße Koriander

frischer Koriander Weihnachtsgewürz

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Koriander stammt aus dem Mittelmeerraum und aus Vorderasien. Das Kraut ähnelt in seinem Aussehen der Petersilie, schmeckt aber mit seiner pikant-süßlichen Note doch deutlich anders. Lange Zeit war Koriander insbesondere bei den Römern für seine Heilkraft geschätzt, beispielsweise gegen Magenschmerzen und Darmbeschwerden. Erst später setzte er sich als Gewürz vor allem für deftige Speisen durch, beispielsweise zu Fleisch, Eintöpfen, Wurst, salzigem Gebäck, Brot, Rotkohl und Marinaden. In der asiatischen Küche hat Koriander sein Zuhause gefunden. Darüber hinaus ist er ein typischer Bestandteil von Lebkuchengewürz und Spekulatius.

 

 

Das würzig-scharfe Piment

Piment als Weihnachtsgewürz

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Nur wenige kennen heute den Geschmack von Piment. Das würzig-scharfe Aroma wird als Mischung der Noten von Pfeffer, Nelken, Muskat und Zimt beschrieben und wurde im Mittelalter für nahezu alle Speisen verwendet. „Allesgewürz“ nannte man es deshalb auch. Heute spielt Piment jedoch als Gewürz nur noch in der weihnachtlichen Küche eine größere Rolle und verfeinert Pfefferkuchen und Aachener Printen sowie Fleisch- und Kohlgerichte und Suppen, da es auch verdauungsfördernd wirkt.

 

Weihnachtsgewürze selber machen: Die Basis für die Weihnachtsbäckerei

Wenn Sie weihnachtlich kochen und backen möchten, werden Sie früher oder später über das sogenannte „Lebkuchengewürz“ oder andere Gewürzmischungen stolpern. Statt diese jedoch überteuert als fertige Mischung im Laden zu kaufen, können Sie Weihnachtsgewürze auch selber machen:

Lebkuchengewürz selber mischen

Das Lebkuchengewürz trägt seinen Namen nicht zufällig, wird es doch überwiegend zur Zubereitung von Lebkuchen verwendet, aber auch für viele andere Leckereien. So bereiten Sie es zu:

Christmas homemade gingerbread cookies on wooden table

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SIE BRAUCHEN:

je 2 TL:

  • Zimt (Pulver oder Stangen)
  • Muskatnuss (gemahlen oder ganz)
  • Nelken (Pulver oder ganz)
  • Koriander
  • Kardamom(-kapseln)

je 1 TL:

  • Ingwerpulver
  • Fenchel(-samen)
  • Anis (Anispulver, -samen oder Sternanis)
  • Piment (gemahlen oder Körner)

UND SO GEHT’S:

Wenn Sie ausschließlich gemahlene Gewürze verwenden, müssen Sie diese lediglich gut vermischen. Sind hingegen ganze Stücke dabei (z. B. Nelken, Sternanis, Zimtstangen), sollten Sie diese zunächst zerkleinern. Verwenden Sie hierfür je nach Art des Gewürzes entweder einen leistungsstarken Mixer, eine Küchenmaschine oder auch einen Mörser.

Hinweis: Verwenden Sie keine frischen Gewürze (z. B. frischen Ingwer oder Koriander), wenn Sie das Lebkuchengewürz aufbewahren möchten. Der Feuchtigkeitsgrad würde die Haltbarkeit auf nur wenige Tage reduzieren.

Weihnachtsgewürze für den Advent: Glühweingewürz

Um Glühwein herzustellen, reicht es natürlich nicht, einfach nur Rotwein zu erhitzen. Vor allem kommt es auf die Weihnachtsgewürze an. So stellen Sie ein typisches Glühweingewürz her:

Glühwein mit Weihnachtsgewürzen

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SIE BRAUCHEN:

  • 2 Zimtstangen
  • 3 – 4 Sternanis
  • eine unbehandelte Orange
  • eine unbehandelte Zitrone
  • 1 EL Nelken

UND SO GEHT’S:

Ziehen Sie zunächst von den gereinigten Zitronen und Orangen Zesten ab und trocknen Sie diese bei 75°C Umluft für ca. 2 Stunden. Vermengen Sie sie mit den in kleine Stücke gebrochenen Zimtstangen, den Nelken und dem Sternanis. Zur Zubereitung des Rotweins geben Sie alles in einen Teefilter. Erwärmen Sie einen Liter Rotwein gemeinsam mit 200 ml Orangensaft und hängen Sie für ca. 30 Minuten das Gewürzsäckchen ein.

Weihnachtsgewürze

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