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Schluss mit Chaos: Die besten Tipps für effektives Aufräumen und Ausmisten

Gleich nach dem Jahreswechsel ist vielen Menschen danach, alten Ballast abzuwerfen und neu durchzustarten. Es gibt viele gute Gründe, altes Gerümpel loszuwerfen und Ordnung zu schaffen, denn Chaos macht müde und antriebslos, hält Sie in der Vergangenheit fest und kann sogar dick machen. Doch wahrscheinlich kennen auch Sie die übermotivierten Hauruck-Aufräumaktionen, bei denen die Motivation bereits nach wenigen Stunden wieder schwindet und die Wohnung hinterher schlimmer aussieht als vorher. Deshalb zeigen wir Ihnen heute Schritt für Schritt, wie Sie strukturiert ausmisten, Ordnung schaffen und Ihre Wohnung aufräumen.

Unordnung im Wohnzimmer

©istock.com/AnikaSalsera

Die Politik der kleinen Schritte: Aufräumen leicht gemacht

Zunächst sollten Sie eines realisieren: Das Chaos ist nicht über Nacht entstanden und wird auch nicht über Nacht wieder verschwinden. Statt zu viel auf einmal anzupacken, verlegen Sie sich deshalb auf die Politik der kleinen Schritte. Arbeiten Sie zum Beispiel täglich nur eine halbe oder ganze Stunde an Ihrer neuen Ordnung, das aber dafür kontinuierlich. Damit erreichen Sie langfristig mehr als mit einem Schnellschuss.

1. Schritt: konsequent entrümpeln

Die meisten Menschen besitzen viel zu viele Gegenstände. Im Alltag (ge)brauchen sie aber nur einen Bruchteil davon wirklich. Das meiste liegt nur in den Schränken und wartet auf seine Bestimmung. Nehmen Sie sich kleine Einheiten vor, zum Beispiel zunächst nur ein einzelnes Fach in einem Schrank. Stellen Sie sich zu jedem Stück folgende Fragen:

Frage Reaktion
Ist es kaputt? Ist das Teil kaputt, entsorgen Sie es oder lassen Sie es reparieren.
Erfüllt es für mich seinen Zweck? Gibt es einen Gegenstand, der den Zweck besser erfüllt? Dann ersetzen Sie ihn.
Habe ich sie noch nie benutzt? Was jahrelang im Schrank lag und nie benutzt wurde, vielleicht sogar noch original verschweißt ist, wird auch in Zukunft nicht zum Einsatz kommen.
Habe ich zu viel davon? Werden Sie Gegenstände los, die Sie nicht brauchen, aber mehrfach haben.
Verwenden Sie es schon seit Jahren nicht mehr? Oft horten wir Teile, die wir früher oft genutzt haben, die dann aber in Vergessenheit geraten sind. Trennen Sie sich davon.
Würden Sie das Stück noch einmal kaufen, wenn Sie es nicht hätten? Lautet die Antwort hier „nein“, dann kann der Gegenstand problemlos weg.

 

Nehmen Sie sich nach und nach auch chronisch vernachlässigte Orte wie den Keller, den Dachboden oder die Schränke im Abstellraum vor. Die meisten Gegenstände (abgesehen von Saisonware wie Christbaumschmuck) werden nur deshalb dorthin verfrachtet, weil Sie eigentlich keine Verwendung mehr dafür haben – und warten nur auf die Entrümpelung.

2. Schritt: Überflüssiges loswerden

Ausräumen mit Kisten

©istock.com/MachineHeadz

Wenn Sie die Wohnung entrümpeln und den Keller aufräumen, werden Sie vieles aussortieren. Doch wohin nun mit all dem überflüssigen Ballast? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ausgemistete Gegenstände loswerden können:

  • Wegwerfen: Was kaputt ist oder keine Funktion mehr hat, schmeißen Sie in den Müll.
  • Verkaufen: Was noch funktionsfähig ist und einen Wert hat, können Sie verkaufen (z. B. Elektronikartikel, Raritäten, Schmuck). Gegenstände mit eher geringem Wert können Sie vielleicht auf einem Flohmarkt noch zu Geld machen.
  • Verschenken: Verschenken Sie gut erhaltene Gegenstände an Bedürftige bzw. entsprechende Organisationen (z. B. Malteser, Rotes Kreuz). Oder Sie stellen einfach eine „Zu verschenken“-Kiste an den Gehweg – so suchen sich die Gegenstände selbst ihren neuen Besitzer. Was übrig bleibt, entsorgen Sie einfach.
  • Kleiderspende: Hier werden Sie Kleidung los. Was nicht mehr für eine weitere Runde taugt, wird hier dennoch verwertet.
  • Tauschen: Tauschen Sie zu klein gewordene Kleidung bei Kleidertauschbörsen gegen hübsche, passende Stücke.

3. Schritt: Ordnung im Kleiderschrank schaffen

Unordentlicher Kleiderschrank

©istock.com/stevecoleimages

Quillt Ihr Kleiderschrank über und Sie finden nichts anzuziehen? Dann wird es Zeit, den Kleiderschrank auszumisten. Mit unseren Aufräumtipps geht’s leichter:

  • Nehmen Sie sich einen ganzen Tag Zeit, damit nichts Sie davon abhält, es durchzuziehen.
  • Räumen Sie den gesamten Schrank aus und sortieren Sie die Kleidungsstücke.
  • Probieren Sie nun alles an und sortieren Sie aus, was nicht mehr passt.
  • Fragen Sie sich außerdem bei jedem Teil, ob es Ihnen wirklich steht und ob Sie es in Zukunft tragen werden.
  • Als Faustformel bedenken Sie: Alles, was Sie mindestens ein Jahr lang nicht getragen haben, können Sie meist aussortieren.
  • Entscheiden Sie schnell und überlegen Sie nicht zu viel. Je mehr Sie nachdenken, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Teil doch wieder im Schrank landet.
  • Was aus der Mode gekommen ist und Sie deshalb nicht mehr tragen, darf raus aus dem Schrank.

Wenn Sie alles durchgearbeitet haben, legen Sie die Kleidung nach Art sortiert wieder zurück in den Kleiderschrank. Nun gibt es einen Trick: Legen Sie alles Getragene nach dem Waschen auf einen zusätzlichen, neuen Stapel. Nach einem halben Jahr sehen Sie die anderen Stapel durch. Die Teile, die hier liegen, haben Sie nun ein halbes Jahr lang nicht getragen und sind möglicherweise ebenfalls überflüssig.

4. Schritt: endlich Aufräumen

Kleidung konsequent aussortieren

©istock.com/minemero

Eigentlich bereits parallel zu allen anderen Schritten räumen Sie Ihre Wohnung auf. Sie müssen hierfür kein großes Ordnungssystem oder eine Aufräum-App verwenden (auch wenn es manchem dabei hilft, strukturierter vorzugehen). Einige kleine Tipps zum Aufräumen werden Ihnen helfen, Ordnung in der Wohnung zu schaffen:

  • Nehmen Sie täglich einen Wäschekorb zur Hand. Gehen Sie in Ihren chaotischsten Raum. Füllen Sie den Wäschekorb einmal mit Gegenständen, die nicht in diesen Raum gehören, und räumen Sie anschließend diese Teile auf.
  • Teilen Sie die zur Verfügung stehende Zeit auf. Haben Sie gerade eine Stunde Zeit für den Haushalt, investieren Sie jeweils 10 Minuten in das Wohnzimmer, die Küche und das Badezimmer und wiederholen Sie das Ganze dann. So vergeht die Zeit wie im Flug und Sie schaffen trotzdem einiges.
  • Nehmen Sie drei Kisten zur Hand. Sammeln Sie in der ganzen Wohnung jeweils zehn Gegenstände zum Wegwerfen, Verschenken und Verkaufen ein.
  • Geben Sie jeder Woche ein Thema (einen Raum). Arbeiten Sie zum Beispiel eine ganze Woche lang in der Küche, ist nicht nur Zeit zum Aufräumen, sondern auch um selten erreichte Stellen zu putzen oder alte Vorräte aussortieren.
  • Räumen Sie den Boden frei und Ihre Wohnung wird automatisch viel ordentlicher und auch geräumiger wirken.
  • Geben Sie Gegenständen einen festen Platz, an den sie immer wieder zurückkehren sollen.
  • Im Alltag räumen Sie ohne Aufwand auf, indem Sie jedes Mal, wenn Sie einen Raum verlassen, einfach drei herumliegende Gegenstände an ihren Ursprungsort zurückbringen.

Haben Sie weitere Tipps und Tricks für die Entrümpelung, eine saubere Wohnung und Ordnung im Kleiderschrank? Dann erzählen Sie unseren Lesern davon!

Geschenke kreativ verpacken: originelle Ideen zum Basteln

Wenn man ein Geschenk verpackt, verwendet man üblicherweise Unmengen von Geschenkpapier, eine hübsche Schleife darüber und fertig ist die Geschenkverpackung. Mit noch weniger Aufwand geht es, wenn man einfach auf einen der vorgefertigten Geschenkkartons aus dem Handel zurückgreift. So lieblos müssen Ihre Geschenke aber nicht aussehen – mit den richtigen Ideen können Sie Geschenke kreativ verpacken, sodass das Auspacken zum Erlebnis wird. Die passenden Ideen für die Geschenkverpackung haben wir für Sie zusammengetragen.

Geschenk verpacken als Bonbon: perfekt für unförmige Geschenke

Der Klassiker der Geschenkverpackung sind „Bonbons“. Dazu brauchen Sie Geschenkpapier, das links und rechts deutlich länger ist als das Geschenk selbst. Legen Sie das Geschenk in die Mitte und schlagen Sie die obere und die untere Kante über das Geschenk. Fixieren Sie das Ganze mit Klebefilm. Drücken Sie nun das Geschenkpapier links neben dem Geschenk zusammen und binden Sie mit Geschenkband eine Schleife. Dasselbe wiederholen Sie auf der rechten Seite. Ihre Geschenkverpackung wird nun aussehen wie ein Bonbon.

Geschenke verpacken mit Packpapier: überhaupt nicht langweilig

Individuelle Geschenkverpackungen

©istock.com/Kristian Septimius Krogh

Auf den ersten Blick ist Packpapier ziemlich unscheinbar, braun und nicht besonders ansehnlich. Das heißt aber nicht, dass es nicht geeignet wäre, um Geschenke zu verpacken. Für eine kreative Geschenkverpackung brauchen Sie lediglich die richtige Verzierung. Hier einige Ideen, wie Sie schlichtes Packpapier in eine tolle Variante verwandeln:

  • Binden Sie eine riesige rote Schleife um das Geschenk.
  • Verzieren Sie das Papier mit buntem Masking Tape (z. B. in Form von Sternen).
  • Benutzen Sie Stempel, beispielsweise um den Namen des Beschenkten zu stempeln oder das Papier mit Sternen und Herzen zu verzieren.
  • Binden Sie aus unterschiedlich gefärbten Wollfäden ein ungeordnetes Netz über das Geschenk.
  • Kleben Sie etwas auf das Packpapier, das zu Ihrem Geschenk oder zur Person passt (z. B. eine kleine Deko-Geige und ein Notenblatt passend zu Konzertkarten, ein alter Zeitungsausschnitt vom Tag der Geburt des Beschenkten).
  • Verwenden Sie Tortenspitze, die Sie über die Ecken auf das Packpapier kleben – das gibt dem Geschenk einen edleren Touch.

Geschenk verpacken als Rätsel: zwei zauberhafte Varianten

Möchten Sie Ihre Geschenke originell verpacken, versuchen Sie es doch mal mit einem Rätsel. Das können Sie auf zweierlei Art und Weise umsetzen:

Geschenkverpackung mit Kreuzworträtsel

©istock.com/Catherine Lane

Variante 1: Geschenk mit einem Kreuzworträtsel verpacken

Kleine Geschenkartikel verpacken Sie mithilfe eines Kreuzworträtsels. Füllen Sie es aus und verwenden sie es als Geschenkpapier. Umbinden Sie es mit einfacher Paketschnur. Sie können das Rätsel auch weitgehend leer lassen und in die Felder eine persönliche Botschaft eintragen.

Tipp: Eine schöne Idee ist ein sogenanntes Geschenkrätsel. Diese sind so vorgefertigt, dass die Lösung des Rätsels Ihre persönliche Botschaft ergibt. Auch sie eignen sich prima als originelle Geschenkverpackung.

Variante 2: Geschenke mit einem Schloss verpacken

Verpacken Sie Ihr Geschenk mithilfe eines Geschenkkartons, bohren Sie zwei Löcher durch den Deckel und die Schachtel und hängen Sie ein kleines Vorhängeschloss mit Zahlenkombination davor. Die notwendigen Zahlen zum Öffnen des Geschenks soll der Beschenkte anhand eines Rätsels erraten. Schreiben Sie die Rätselfragen auf einen kleinen Zettel, den Sie einrollen und an das Schloss hängen.

Geschenk verpacken als Hemd: Bücher, DVDs und CDs kreativ verpackt

Vielleicht kennen Sie die Anleitung, um Geldscheine in Hemdform zu falten. Dieses Prinzip können Sie auch übertragen, um flache Geschenke als Hemd zu verpacken. Dies ist nicht besonders kompliziert, sondern lediglich eine ganze Reihe an Faltschritten. Dieses Video zeigt, wie es funktioniert:

Walnüsse als originelle Schmuckverpackung

Walnussschalen sind eine schöne Idee, um Geschenke kreativ zu verpacken. So gehen Sie vor:

  • Knacken Sie vorsichtig die Schale einer Walnuss, sodass die zwei Hälften dabei nicht beschädigt werden.
  • Lösen Sie die Nuss aus der Schale.
  • Bemalen Sie die Walnussschalen innen und/oder außen mit Goldlack und lassen Sie sie trocknen.
  • Nun können Sie im Inneren ein paar Ohrringe, eine Halskette, ein Armband oder auch einen kleinen Gutschein unterbringen.
  • Setzen Sie die zwei Hälften zusammen und binden Sie eine Schleife um die Walnuss.

Selbst gefaltete Papierschachtel: Geschenke ganz simpel verpacken

Geschenkverpackungen Packpapier

©istock.com/elenaleonova

Wenn Sie einen Geschenkkarton brauchen, aber kein fertiges Exemplar kaufen möchten, können Sie auch ganz einfach eine Papierschachtel falten und sie anschließend verzieren. Eine schöne Idee sind beispielsweise Masking-Tape, aufgeklebte Streuartikel oder Schleifen. Auch Streichholzschachteln eignen sich als Geschenkverpackung für Schmuck.

Geschenke kreativ verpacken: Fächer als Dekoration

Ein Geschenk können Sie mit einem Papierfächer gekonnt aufpeppen. Dazu brauchen Sie ein rechteckiges Stück Geschenkpapier. Falten Sie an einer der Kanten einen schmalen Streifen, drehen Sie das Papier um, falten Sie in derselben Breite weiter, wenden Sie wieder usw., bis das gesamte Papier gefaltet ist. Kleben Sie nun die obere oder die untere Kante auf das Geschenk. Fächern Sie den Fächer auf und befestigen Sie die andere Kante auf der gegenüberliegenden Seite.

Dieses Video zeigt Ihnen eine Anleitung, bei der der Fächer am Ende die Form eines Herzes hat – ebenfalls eine sehr schöne Idee für die Geschenkverpackung:

Gutscheine: bei der Geschenkverpackung vom Geschenk inspirieren lassen

Wenn Sie einen Gutschein überreichen möchten, können Sie Ihr Geschenk nach mehr aussehen lassen, indem Sie sich vom Geschenk selbst inspirieren lassen. Hier einige Ideen:

  • Gutschein für einen Schnorchelkurs: Gutschein mit wasserfestem Stift auf die Gläser einer Taucherbrille schreiben
  • Gutschein für eine Fahrt mit einem schnellen Auto: Zettel auf der Dachreling eines Spielzeugautos befestigen
  • Gutschein für einen Kinobesuch: zusammen mit einer DVD verschenken
  • Gutschein für ein Essen im Restaurant: an einen Kochlöffel binden, auf das Etikett einer Nudelpackung kleben, mit weißem Stift auf eine Bratpfanne schreiben
  • Gutschein für einen Zoobesuch: auf dem Rücken eines Spielzeugelefanten transportieren lassen

Ebenfalls eine schöne Idee für einen kleinen Gutschein: Schreiben Sie ihn auf einen winzigen Zettel und verstecken Sie diesen in einem Glückskeks.

Geschenkverpackung auf Japanisch: Furoshiki ist der neue Trend

Ein toller Trend schwappt mittlerweile auch nach Deutschland, während er ursprünglich in Japan beheimatet ist: Furoshiki. Dazu verwenden Sie alte Stoffreste oder ausgemusterte Shirts anstelle des Geschenkpapiers. Dazu gehört eine spezielle Art, die Stoffe zu verknoten, sodass am Ende eine kreative Geschenkverpackung mit dem gewissen Extra entsteht. Eine Anleitung für die Verpackung verschiedener Formate sehen Sie hier:

Wie verpacken Sie Ihre Geschenke besonders kreativ? Zeigen Sie uns Ihre schönsten Ideen und helfen Sie anderen dadurch, außergewöhnliche Geschenke zu präsentieren!

Günstig heiraten: die besten Hochzeits-Hacks

 

Oftmals sind Hochzeiten rauschende Feste mit weit über hundert Gästen, üppigen Buffets und jeder Menge Alkohol. Was aber, wenn der eigene Geldbeutel gerade keine 10.000 oder 15.000 Euro parat hat, um die komplette Verwandtschaft und alle Freunde zu bewirten? Dann planen Sie einfach eine Hochzeit zum kleinen Budget – mit den richtigen Ideen ist es nämlich durchaus möglich, eine Hochzeit günstig zu feiern. Wir zeigen Ihnen die besten Hacks für eine günstige, aber schöne Hochzeit!

Wundervolle Hochzeitslocation günstig buchen

Hochzeitstafel im Freien

©istock.com/knape

Zunächst stellt sich die Frage nach der Hochzeitslocation, denn besonders bei außergewöhnlichen Orten (z. B. Burg, Restaurant) kann die Saalmiete ziemlich hohe Kosten verursachen. Dafür gibt es eine ganze Menge günstiger oder sogar kostenfreier Alternativen, beispielsweise:

  • der eigene Garten
  • Partyraum bei den Eltern
  • Vereinsheim eines Vereins, in dem Sie Mitglied sind
  • in der Scheune auf dem Bauernhof Ihres Onkels
  • Hochzeitsfeier am See (Genehmigung einholen)
  • Gemeindesaal
  • Kleingartenanlage

Die Feier im Restaurant ist zwar verlockend, da oftmals keine Saalmiete anfällt. Allerdings kommen mit der Verpflegung hohe Kosten auf Sie zu. Eine privatere Atmosphäre lohnt sich finanziell gesehen in den meisten Fällen.

Ebenfalls kostengünstig ist es, unter freiem Himmel zu feiern – entdecken Sie unsere Anregungen für schöne Orte zum Heiraten im Freien!

Verpflegung selber machen: Buffet für die Hochzeit

Buffet für die Hochzeit DIY

©istock.com/art-4-art

Bereits in unserem Artikel zu den Kosten für die Hochzeit haben wir gezeigt, dass Sie im Restaurant mit Kosten von bis zu 70 Euro pro Person alleine für die Verpflegung mit Essen und Getränken rechnen müssen. Mit einem selbst organisierten Partyservice können Sie die Kosten bereits deutlich drücken.

Unser Tipp für Ihre Hochzeit mit kleinem Budget: Bitten Sie jeden Gast darum, eine Kleinigkeit für ein Buffet mitzubringen, beispielsweise Fingerfood, Pastetchen, Salate, Desserts, Kuchen und vieles mehr. Entdecken Sie unsere Ideen im Artikel zu den besten Fingerfood-Rezepten. Wenn jeder etwas mitbringt, wird das Buffet mit Sicherheit für alle Gäste reichen und ganz nebenbei wird für jeden etwas Passendes dabei sein, denn Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden.

Tipp: Die Hochzeitstorte muss nicht unbedingt ein mehrstöckiges Kunstwerk sein. Beauftragen Sie eine gute Tortenbäckerin in der Verwandtschaft mit der Torte. Viele tolle Ideen finden Sie in unserem Artikel zu den ausgefallensten Hochzeitstorten und im großen Hochzeitstorten-Guide.

Sparen bei der Kleidung für eine günstige Hochzeit

Braut im Brautkleid

©istock.com/AMR Image

Mit zu den teuersten Ausgaben für die Hochzeit gehören das Brautkleid und der Anzug für den Bräutigam. Hier einige Tipps, wie Sie den Bereich Fashion und Beauty auch mit einem kleinen Budget abdecken können:

  • Bei Versandhändlern gibt es festliche Brautkleider schon ab 150 bis 250 Euro.
  • Verwenden Sie statt eines Brautkleides ein cremefarbenes Cocktailkleid oder einen Hosenanzug – Kostenpunkt: 80 bis 150 Euro.
  • Leihen Sie den Anzug und das Zubehör für den Bräutigam im Kostümverleih.
  • Machen Sie Frisur und Make-Up selbst oder lassen Sie eine talentierte Freundin an Ihre Haare. Meine Kartenmanufaktur zeigt Ihnen tolle Ideen für natürliche und einfache Hochzeitsfrisuren.
  • Kaufen Sie ein gebrauchtes Brautkleid – die Auswahl bei eBay & Co. ist groß.

Tipp für Nostalgiker: Tragen Sie das Brautkleid Ihrer Mutter oder leihen Sie sich Accessoires wie einen Schleier und Handschuhe aus.

Hochzeit günstig gestalten: Drucksachen selber machen

Druckvorlage Tischkarte Hochzeit

©meine-kartenmanufaktur.de

Auch die Drucksachen spielen eine große Rolle für die Kostensituation. Beachten Sie diese Tipps:

  • Save-the-Date-Karten: Save-the-Date-Karten können Sie entweder ganz einfach aus einer Blanko-Postkarte selber machen oder aber Sie verschicken alternativ einfach eine E-Mail mit dem Termin an die Gäste.
  • Einladungskarten zur Hochzeit selber machen: Auch bei den Einladungskarten können Sie Geld sparen. Verzichten Sie auf Klappkarten und gestalten Sie online einfache Karten. Oder Sie basteln sie komplett selbst und sparen sich so bis zu 6 Euro pro Person. Hier finden Sie Ideen für selbstgebastelte Einladungen zur Hochzeit.
  • Tischkarten zur Hochzeit selber machen: Tischkarten basteln Sie aus Karton ganz einfach selbst. Hier haben wir eine einfache Druckvorlage zum Download für Sie zusammengestellt. Sie müssen nicht unbedingt jeden Platz mit einer Karte versehen – vergeben Sie einfach ganze Tische nach Gruppen (z. B. Verwandte der Braut, Freunde des Bräutigams, Arbeitskollegen).
  • Menükarten zur Hochzeit selber machen: Menükarten stellen Sie aus Blanko-Klappkarten her. Üben Sie sich in der Kunst der Kalligraphie und schreiben Sie Ihr Menü handschriftlich auf die Karten. Auch für die Tischkarten sind kalligraphische Schriftzüge eine schöne Idee.

Fotoreportage? Setzen Sie auf Schnappschüsse!

Fotograf bei einer Hochzeit

©istock.com/Jeff Cummings

Statt statischer Hochzeitsaufnahmen setzen moderne Fotografen mehr auf eine dynamische Fotoreportage, die den ganzen Tag dokumentiert. Allerdings müssen Sie für einen ganzen Tag mit Gagen von weit über tausend Euro rechnen. Vielleicht ist unter Ihren Freunden ein leidenschaftlicher Fotograf mit guter Fotoausrüstung? Dann können Sie ihn eventuell dafür begeistern, Ihnen eine Fotoreportage zur Hochzeit zu schenken.

Alternativ besorgen Sie Einwegkameras (ca. 4 bis 5 Euro / Stück) und verteilen sie auf den Tischen, sodass die Gäste selbst tolle Aufnahmen von der Feier machen. Dann müssen Sie den Profifotografen nur für die Trauung in der Kirche und das Shooting engagieren und sparen viel Geld.

Hochzeit günstig planen: die besten Spartipps für Ihre Hochzeit

Neben diesen großen Kostenbereichen können Sie auch im Kleinen viel Geld sparen. Hier einige Themen, durch die Sie Ihre Hochzeit mit einem kleinen Budget feiern können:

  • Günstige Hochzeitsringe: Kaufen Sie Hochzeitsringe günstig im Internet. Schon ab 70 Euro pro Paar erhalten Sie zum Beispiel schöne Partnerringe aus Edelstahl. Oder versuchen Sie eine Alternative zum Trauring, zum Beispiel eine Tätowierung oder einen selbst geschmiedeten Ehering.
  • Ringkissen zur Hochzeit selber machen: Ein Ringkissen können Sie mit ein wenig Geschick leicht selber machen. Hier eine beispielhafte Nähanleitung:

  • Gästebuch zur Hochzeit selber machen: Statt ein klassisches Gästebuch zu kaufen, können Sie auch auf kreativere Ideen zurückgreifen, z. B. Fingerabdrücke der Gäste als Blätter eines Baums oder als Luftballons auf einem großen Bild, kleine Botschaften auf der Rückseite von XXL-Puzzleteilen oder eine Sammlung aus spontan gemachten Polaroid-Bildern.
  • Geschenke: Bitten sie die Gäste um Geldgeschenke, denn damit können Sie einen Teil der Hochzeitskosten decken.
  • Hochzeitsauto: Sparen Sie sich ein teures Traumauto und verwenden Sie einfach das eigene Auto oder den Oldtimer des Vaters.
  • Personal: Sparen Sie am Personal (z. B. für die Ausgabe von Getränken) und bitten Sie Freunde und Gäste um Hilfe.
  • Gäste: Laden Sie nicht alle Menschen ein, die Sie kennen, sondern beschränken Sie sich auf die Personen, die Ihnen am wichtigsten sind.
  • Musik: Hochzeitsbands mit mehreren Mitgliedern sind teurer. Greifen Sie besser auf einen DJ zurück.
  • Dekoration: Machen Sie die Dekoration mit Blumen und anderen Gegenständen weitgehend selbst. Dekorieren Sie mit weniger Blumen, dafür mit viel (preisgünstigem) Grün wie Blättern, Farn oder Laub.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps helfen, Ihre Hochzeit günstig zu feiern, ohne auf Stil und Spaß verzichten zu müssen. Haben Sie weitere Spartipps für eine Hochzeit mit kleinem Budget? Erzählen Sie uns davon!

Ostereier bemalen: kreative Ideen für gefärbte Eier zu Ostern

Die Osterzeit naht mit großen Schritten und mit ihr gibt es endlich auch wieder bunt gefärbte Ostereier, vollmundigen Osterschinken und süße Osterlämmer auf dem Frühstückstisch. Hübsche Ostereier könnten Sie zwar problemlos kaufen – doch viel mehr Freude werden Sie an selbst gestaltetem Osterschmuck haben. Nicht zu unterschätzen ist zudem der Spaß, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Ostereier färben und bemalen oder andere kreative Ideen rund um Ostern umsetzen. Was Sie dazu wissen sollten, zeigen wir Ihnen heute!

Eier bemalen: Techniken und Motive

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© istock.com/LOVE_LIFE

Möchten Sie Ihre Ostereier mit Kindern bemalen, eignen sich Fingermalfarben, über einer Kerze leicht angewärmte Wachsmalstifte oder Stabilo Woody Stifte ideal. Je nach Alter sind aber auch Wasserfarben, wasserbasierte Acrylfarben oder sogar wasserfester Edding eine gute Lösung. Wenn Sie die Eier im Freien aufhängen möchten, müssen Sie das fertige Motiv allerdings noch mit Klarlack versiegeln, da die Farbe sonst verläuft.

Bezüglich der Motive sind Sie recht frei, wenn Sie Eier bemalen. Hier haben wir einige Ostereier-Ideen für Sie:

  • Marmorierte Eier: Wälzen Sie das Ei in etwas verteilter Eierfarbe. Lassen Sie sie trocknen und wiederholen Sie das Ganze erneut, bis Sie die gewünschte Farbe erreichen.
  • Weiße Muster: Malen Sie mit einem Pinsel und mit Zitronensaft ein beliebiges Muster auf das Ei. Färben Sie es anschließend. Das aufgemalte Muster bleibt weiß (bzw. braun), der Rest erscheint in der gewünschten Farbe. Dasselbe funktioniert mit flüssigem Wachs und einer Nadel oder einem Zahnstocher.
  • Kratztechnik: Färben Sie zunächst Eier mit einer dicken Schale. Dann ritzen Sie ein beliebiges Muster in die Schale. Dafür verwenden Sie eine Nadel, ein Federmesser oder ein spitzes Messer.
  • Gesprenkelte Eier: Tauchen Sie eine ausgediente Zahnbürste in die Farbe. Richten Sie sie auf das Ei und fahren Sie mit dem Finger über die Borsten. Wenn sie in ihre ursprüngliche Position zurückschnellen, spritzt die Farbe auf das Ei.
  • Sorbische Eier: Sorbische Eier sind mit Wachs bemalte Eier, auf denen vielfältige Ornamente in unterschiedlichen Farben prangen. Dies erreicht man, indem man die Ostereier in mehreren Schichten verziert.
  • Gesichter: Malen Sie mit einem Permanent Marker Gesichter auf, so können Sie Ihre Ostereier kreativ gestalten. Augen, Nase und Mund gehören ohnehin dazu. Ergänzen können Sie diese witzige Ostereier-Idee mit lustigen Frisuren, Ohren, einem Schnauzer, einer Brille, Sommersprossen und anderen Elementen.

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    © istock.com/eli_asenova

  • Botschaft: Schreiben Sie kleine Botschaften oder motivierende Sprüche auf das Ei, für einen guten Start in den Tag mit dem morgendlichen Ei.
  • Muster aufmalen: Färben Sie zunächst das Ei und bemalen Sie es anschließend mit weißer, deckender Farbe in beliebigen Mustern (z. B. Streifen, Sterne, Punkte).
  • Fingerstempel: Kinder lassen Sie einfach mit dem Finger in Fingermalfarben eintauchen und Punkte auf die Eier stempeln.
  • Geometrisches Muster: Nehmen Sie einen schmalen Klebefilm zur Hand und umwickeln Sie damit kreuz und quer das Ei. Zwischen den Streifen entstehen Drei- und Vierecke, die Sie nun in beliebigen Farben ausmalen. Ziehen Sie danach den Klebefilm wieder ab. Mit derselben Technik zaubern Sie Buchstaben auf Ostereier.
  • Glitzer: Streichen Sie die Eier mit Glitzerlack an.

Tipp: Damit Sie sich beim Bemalen der Eier die Hände nicht zu schmutzig machen, stecken Sie einen Schaschlikspieß durch eines der Löcher, an dem Sie es halten, oder Sie verwenden einen Ostereierhalter aus dem Bastelgeschäft.

Ostereier färben: fast schon zu schade zum Essen

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© istock.com/GMVozd

Jeder kennt natürlich die glänzenden und bunt marmorierten Brotzeiteier aus dem Supermarkt. Ganz genauso werden Sie sie leider in Eigenregie nicht färben können, denn hierfür werden spezielle Farben eingesetzt, in denen Alkohol und das Baumharz Kopal enthalten sind. Die typische Marmorierung entsteht durch die Farbbänder, auf denen die Eier in den Färbebetrieben weiter transportiert werden. Damit Sie dennoch ein schönes Ergebnis erreichen, beachten Sie die folgenden Tipps zum Färben von Ostereiern:

  • Vorbereitung der Eier: Reinigen Sie alle Eier mit Essigwasser (1:1), damit die Schale die Farbe gut annimmt. Im Idealfall lassen Sie sie für 30 Minuten in einem Essigbad. Eier mit Rissen sollten Sie aussortieren.
  • Behälter: Nutzen Sie mehrere nicht zu große Behälter (z. B. leere Marmeladengläser oder Joghurtbecher) für die Farbbäder.
  • Vorbereitung der Farbe: Bereiten Sie die Farbe nach Packungsanweisung vor. Färbetabletten werden z. B. in kaltem oder warmem Wasser aufgelöst. Es gibt aber auch Farben, die Sie direkt beim Kochen der Eier zugeben.
  • Braune Eier färben: Sie können braune Eier färben, sie werden aber die Farbe nicht so gut annehmen wie weiße Eier.
  • Zitronensaft: Nutzen Sie Zitronensaft, um Muster aufzubringen. Alle Stellen der Schale, die mit dem Saft in Berührung gekommen sind, nehmen die Farbe nicht mehr an und sind nach dem Färben weiterhin weiß.
  • Trocknen: Die gefärbten Eier tupfen Sie vorsichtig mit Küchenpapier ab und lassen sie auf einem Kuchengitter trocknen.
  • Glanz: Die fertig gefärbten Eier bringen Sie zum Glänzen, indem Sie sie mit normalem Pflanzenöl oder Speck einreiben.

Tipp: Damit es bei Ihrem Osterbrunch nicht nur gefärbte Eier gibt, haben wir für Sie die besten Rezepte für ein Osterfrühstück zusammengestellt.

Ostereier färben mit Lebensmittelfarbe

Auch mit Lebensmittelfarben können Sie Eier färben. Geben Sie die verschiedenen Farben in mehrere Gläser, je nach Menge der Eier etwa ein bis zwei Teelöffel. Erhitzen Sie in einem Topf Wasser und kochen Sie parallel die Eier. Geben Sie das heiße Wasser zu den Lebensmittelfarben. Je kräftiger die Farbe der Lösung ist, desto stärker werden die Farben auch auf dem Ei aussehen. Geben Sie nun noch zwei Teelöffel Essig in jeden Farbtopf. Legen Sie die Eier in die Lösung und lassen Sie sie darin solange ruhen, bis sie die richtige Farbintensität aufweisen.

Ostereier natürlich färben: Von Zwiebelschalen bis Rote Bete

Wenn Sie Ihre Eier lieber mit Naturfarben färben möchten, verwenden Sie einfach verschiedenste Pflanzen, Gemüse und Obst dafür. Auch hier können Sie eine große Farbvielfalt erreichen:

Farbe Farbstoffe
Rosa, Rot bis Rotviolett Rote Bete, Rotkohlblätter, roter Malventee, schwarze Johannisbeeren, Apfelbaum- oder Birkenrinde
Gelbgrün, Gelb bis Goldgelb welke Birkenblätter, Brennnessel- und Holunderblätter, heißer Matetee, Apfelbaumblätter, Safran, Fliederblüten, Kamillenblüte, Ahornblätter
Orange Karotten
Braun Eichenrinde, Kaffee, Tee, Zwiebelschalen, Haselnussstrauchblätter
Grün kalter Matetee, Johanniskraut, Efeublätter, Schachtelhalmkraut, Spinat, Petersilie
Blau Campecheholz- oder Blauholzspäne, Waid (Apotheke), Holundersaft

 

Stellen Sie zunächst einen Sud her, indem Sie das gewählte Material kleinschneiden oder raspeln (trockene Zutaten vorher einweichen) und in heißem Wasser kochen. Filtern Sie anschließend das Material aus. Geben Sie ggf. ein wenig Pottasche dazu, um die Farbe zu intensivieren. Parallel kochen Sie die Eier. Wenn alles abgekühlt ist, legen Sie die Eier für etwa 30 Minuten in den Farbsud und lassen Sie anschließend trocknen.

Eier ausblasen: ganz einfach selbst gemacht

Wenn Sie kreative Ostereier als Osterschmuck basteln möchten, müssen Sie sie zunächst ausblasen. Stechen Sie dazu jeweils an der Ober- und Unterseite ein Loch ein (z. B. mit einer großen Nadel). Vergrößern Sie mit einem Zahnstocher das untere Loch ein wenig. Dann pusten Sie in das kleinere Loch, damit es den Dotter und das Eiweiß unten herausdrückt. Mit einer Einwegspritze oder mit einem Strohhalm können Sie sich die Arbeit ein wenig erleichtern:

Übrigens: Wenn es mal schnell gehen muss, können Sie im Handel für wenig Geld fertig ausgeblasene Eierschalen kaufen (ca. 1 – 2 Euro für sechs Stück).

Ostereier basteln: dekorieren, verzieren und bekleben

Möchten Sie kreative Ostereier basteln, können Sie eine Vielzahl von Materialien verwenden. Hier finden Sie zahlreiche Ideen für die Gestaltung Ihrer Ostereier:

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© istock.com/momcilog

  • mit Wolle umwickeln
  • Motive mit Serviettentechnik aufbringen
  • ausgeblasene Eier besticken
  • mit schmalen Klebestreifen umwickeln für einen Streifenlook
  • Ostereier umhäkeln
  • Federn ankleben und Hühnergesicht aufmalen
  • mit alten Briefmarken bekleben
  • eine Schleife darum herumbinden
  • mit Pailletten bekleben
  • mit Goldfolie bekleben
  • mit Federn bekleben
  • tolle Muster mit Masking-Tape kreieren
  • mit Zierborten umwickeln
  • einfache Motive mit Konfettischnipseln erstellen (ideal für Kinder)
  • Ostereier bekleben mit Stickern zum Thema Ostern

Osternester selber basteln: verschiedene Ideen

Passend zu Ihren selbst gebastelten Ostereiern brauchen Sie jetzt noch ein Osternest – schließlich muss der Osterhase seine Gaben auch irgendwo ablegen. Auch hier können Sie wieder selbst aktiv werden und ein Osternest basteln. Eine recht einfache Variante ist es beispielsweise, ein kleines Bastkörbchen oder ein großes Einmachglas mit frischem Moos oder mit Stroh und Hühnerfedern auszukleiden. Richtige Bastelideen finden Sie hier:

  • Häschen: Versehen Sie einen Pappbecher mit Hasenohren aus Pfeifenreinigern, Kulleraugen, einer Nase, einem Mund und einem plüschigen Bommelschwänzchen:

  • gefalteter Osterkorb: Aus einem quadratischen Tonpapier basteln Sie mit Kindern ein Osternest. Dazu falten Sie eine Papierschachtel und kleben einen einfachen Tragegriff an.
  • Osternest nähen: Ein Osternest können Sie auch aus Stoff nähen. Wie das funktioniert, zeigt dieses Video:

  • Osterkörbchen: Aus einem einfachen Pappteller können Sie auch mit kleinen Kindern ein hübsches Osternest basteln. Bemalen Sie ihn zunächst mit Farbe. Dann legen Sie ihn über eine Konservendose und biegen den Rand nach unten. Die entstehenden Knicke fixieren Sie mit einem Heftgerät:

Bei Meine Kartenmanufaktur finden Sie zahlreiche tolle Bastelideen zu Ostern. Außerdem haben wir für Sie eine Anleitung für Ihr persönliches Osternest erstellt, das sie mit einfachen Origami-Falttechniken selbst basteln können. Sie können unsere Bastelanleitung hier kostenfrei herunterladen.

Welches Bastelprojekt gehen Sie dieses Jahr während der Osterzeit an? Oder haben Sie nützliche Tipps für perfekt gefärbte Ostereier? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen!

Wie gut das duftet: Typische Weihnachtsgewürze und ihre Verwendung

Selbst wenn Sie noch nicht dazu gekommen sein sollten, alles weihnachtlich zu dekorieren, reicht schon ein zarter Hauch an Weihnachtsgewürzen, um Sie perfekt auf die bevorstehenden Feiertage einzustimmen. Die Rede ist von den typischen Weihnachtsgewürzen wie Zimt, Nelken oder Sternanis. Doch woher stammen sie eigentlich und wie lassen sie sich am besten verwenden? Wir nehmen Sie heute mit auf eine Reise der Sinne!

Jetzt wird’s weihnachtlich: Duftende Gewürze für besinnliche Stunden

Im Winter dürfen es in der Küche opulente Düfte und schwere Gewürze sein. Am schönsten ist es, wenn man bis in den letzten Raum des Hauses bereits erschnuppern kann, dass im Ofen ein Bratapfel, Plätzchen oder ein Weihnachtskuchen kurz vor der Vollendung stehen. Deshalb gibt es eine ganze Reihe an tollen Gewürzen, die sich für die Weihnachtsbäckerei eignen. Wie genau Sie die einzelnen Weihnachtsgewürze verwenden, wie sie schmecken und wozu sie passen, erfahren Sie in unserer spannenden Infografik.

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Zudem wollen wir uns die Geschichte und Verwendung der Weihnachtsgewürze etwas genauer ansehen:

Der aromatisch-süße Sternanis

Sternanis als Weihnachtsgewürz

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Sternanis schmeckte schon den altertümlichen Griechen und den römischen Eroberern. Eine mehrere tausend Jahre alte Tradition hat er jedoch in China und Japan. Ob Anisbrot, -früchte oder -kekse, das Gewürz war durch alle Jahrhunderte hindurch nicht aus der Küche wegzudenken. Besonders im Mittelalter erfuhr es breite Verwendung. Neben dem allseits beliebten Anisschnaps, je nach Herkunftsland auch als Pernod, Anisette, Raki, Ouzo oder Allasch bekannt, wird es insbesondere in der Weihnachtsküche verwendet. Würzen Sie damit beispielsweise:

  • Bratäpfel
  • Plätzchen und Kekse
  • Punsch und Glühwein
  • Tee
  • Fruchtkompott
  • Konfitüre
  • Pudding
  • deftige Gerichte, z. B. mit Schweinefleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten
  • süß-saure Gerichte

Der Geschmack ähnelt dem von Lakritze, wobei sich hier süße und würzige Komponenten vereinen.

Die intensiv-scharfen Gewürznelken

Nelken Weihnachtsgewürz

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Gewürznelken waren bereits einige hundert Jahre vor Christus in China und Indien als Gewürz bekannt. Die Blütenknospen des Nelkenbaums im heutigen Indonesien wurden durch die Römer nach Europa gebracht und dort schnell als Luxusgewürz etabliert.

Mit dem intensiven und scharfen Geschmack der Gewürznelken würzen Sie neben Süßem wie Weihnachtsgebäck und Kompott auch Glühwein und Feuerzangenbowle, winterliche Eintöpfe, deftige Fleisch- und Fischgerichte sowie Essigfrüchte.

Tipp: Wenn Sie einmal Zahnschmerzen haben, legen Sie eine Nelke auf die Stelle. Sie wird die Stelle etwas betäuben.

Der würzig-feurige Kardamom

Cardamom

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Bereits seit tausenden von Jahren genießt man Kardamom aufgrund seiner nervenstärkenden und verdauungsfördernden Wirkung. Zur Zeit des alten Roms galt es als eines der beliebtesten und zugleich wertvollsten Gewürze. Heute setzt man den würzigen und feurigen Kardamom gerne ein, um Glühwein und Lebkuchen zu verfeinern.

Zudem hat es auch in der deftigen Küche seine Daseinsberechtigung, ob als Bestandteil vieler Curry-Gewürzmischungen, zum Verfeinern von Fleisch, Geflügel und Reis oder für die Aromatisierung von Tee und Kaffee in arabischen Ländern.

Der feurig-süße Muskat

Muskatnuss Weihnachtsgewürz

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Ursprünglich auf den Banda-Inseln und den nördlichen Molukken angebaut, hat sich die Muskatnuss im Laufe der Zeit auch in Europa verbreitet. Schon immer war das Gewürz recht teuer, da es bis heute in Handarbeit vom Muskatnussbaum geerntet werden muss. Der leicht bittere und vor allem würzig-süße Geschmack sollte wohldosiert eingesetzt werden, da er schnell zu dominant wird.

Eine Überdosierung ist übrigens nicht nur aus Gründen des Geschmacks nicht empfehlenswert – in zu großer Menge genossen kann Muskat Halluzinationen hervorrufen und sogar giftig wirken.

Der aromatisch-süße Zimt

Zimtstangen Weihnachtsgewürz

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Der hierzulande handelsübliche Ceylonzimt ist bereits seit dem dritten Jahrtausend vor Christus in China bekannt. Er verbreitete sich um das vierte Jahrhundert herum vor allem in Griechenland und Rom, von wo aus er auch in anderen Ländern Einzug hielt. Der hocharomatische und süßliche Geschmack passt in unseren Breiten insbesondere zu weihnachtlichem Gebäck und Süßspeisen, Kompotten, Saucen, Glühwein sowie Lamm- und Wildgerichten, ist aber auch ein wichtiger Bestandteil von einigen ausländischen Küchen. Insbesondere in Mexiko und Arabien wird Zimt beim Kochen eingesetzt.

 

Die mild-süße Vanille

Vanille Weihnachtsgewürz

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Die Vanille war lange Zeit den mexikanischen Azteken und Tolteken vorbehalten, da es nicht gelingen wollte, diese Orchideenart auch in Europa anzubauen. Neben der Nutzung der Vanilleschoten sowie ihres durch Fermentation schwarz gewordenen Vanillemarks besteht heute auch die Möglichkeit, künstliches Vanillin zu verwenden. Doch nur die echte Vanille wirkt entspannend und zugleich aphrodisierend. Ihr mild-süßes Aroma passt zu unterschiedlichsten Speisen, allen voran Desserts und Süßspeisen. Sie verfeinert ebenso Marmeladen, Gebäck, Kuchen, Geflügel- und Kalbsfleischgerichte und auch wärmende Getränke wie Teepunsch, Kakao und Kaffee.

 

Der pikant-süße Koriander

frischer Koriander Weihnachtsgewürz

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Koriander stammt aus dem Mittelmeerraum und aus Vorderasien. Das Kraut ähnelt in seinem Aussehen der Petersilie, schmeckt aber mit seiner pikant-süßlichen Note doch deutlich anders. Lange Zeit war Koriander insbesondere bei den Römern für seine Heilkraft geschätzt, beispielsweise gegen Magenschmerzen und Darmbeschwerden. Erst später setzte er sich als Gewürz vor allem für deftige Speisen durch, beispielsweise zu Fleisch, Eintöpfen, Wurst, salzigem Gebäck, Brot, Rotkohl und Marinaden. In der asiatischen Küche hat Koriander sein Zuhause gefunden. Darüber hinaus ist er ein typischer Bestandteil von Lebkuchengewürz und Spekulatius.

 

 

Das würzig-scharfe Piment

Piment als Weihnachtsgewürz

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Nur wenige kennen heute den Geschmack von Piment. Das würzig-scharfe Aroma wird als Mischung der Noten von Pfeffer, Nelken, Muskat und Zimt beschrieben und wurde im Mittelalter für nahezu alle Speisen verwendet. „Allesgewürz“ nannte man es deshalb auch. Heute spielt Piment jedoch als Gewürz nur noch in der weihnachtlichen Küche eine größere Rolle und verfeinert Pfefferkuchen und Aachener Printen sowie Fleisch- und Kohlgerichte und Suppen, da es auch verdauungsfördernd wirkt.

 

Weihnachtsgewürze selber machen: Die Basis für die Weihnachtsbäckerei

Wenn Sie weihnachtlich kochen und backen möchten, werden Sie früher oder später über das sogenannte „Lebkuchengewürz“ oder andere Gewürzmischungen stolpern. Statt diese jedoch überteuert als fertige Mischung im Laden zu kaufen, können Sie Weihnachtsgewürze auch selber machen:

Lebkuchengewürz selber mischen

Das Lebkuchengewürz trägt seinen Namen nicht zufällig, wird es doch überwiegend zur Zubereitung von Lebkuchen verwendet, aber auch für viele andere Leckereien. So bereiten Sie es zu:

Christmas homemade gingerbread cookies on wooden table

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SIE BRAUCHEN:

je 2 TL:

  • Zimt (Pulver oder Stangen)
  • Muskatnuss (gemahlen oder ganz)
  • Nelken (Pulver oder ganz)
  • Koriander
  • Kardamom(-kapseln)

je 1 TL:

  • Ingwerpulver
  • Fenchel(-samen)
  • Anis (Anispulver, -samen oder Sternanis)
  • Piment (gemahlen oder Körner)

UND SO GEHT’S:

Wenn Sie ausschließlich gemahlene Gewürze verwenden, müssen Sie diese lediglich gut vermischen. Sind hingegen ganze Stücke dabei (z. B. Nelken, Sternanis, Zimtstangen), sollten Sie diese zunächst zerkleinern. Verwenden Sie hierfür je nach Art des Gewürzes entweder einen leistungsstarken Mixer, eine Küchenmaschine oder auch einen Mörser.

Hinweis: Verwenden Sie keine frischen Gewürze (z. B. frischen Ingwer oder Koriander), wenn Sie das Lebkuchengewürz aufbewahren möchten. Der Feuchtigkeitsgrad würde die Haltbarkeit auf nur wenige Tage reduzieren.

Weihnachtsgewürze für den Advent: Glühweingewürz

Um Glühwein herzustellen, reicht es natürlich nicht, einfach nur Rotwein zu erhitzen. Vor allem kommt es auf die Weihnachtsgewürze an. So stellen Sie ein typisches Glühweingewürz her:

Glühwein mit Weihnachtsgewürzen

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SIE BRAUCHEN:

  • 2 Zimtstangen
  • 3 – 4 Sternanis
  • eine unbehandelte Orange
  • eine unbehandelte Zitrone
  • 1 EL Nelken

UND SO GEHT’S:

Ziehen Sie zunächst von den gereinigten Zitronen und Orangen Zesten ab und trocknen Sie diese bei 75°C Umluft für ca. 2 Stunden. Vermengen Sie sie mit den in kleine Stücke gebrochenen Zimtstangen, den Nelken und dem Sternanis. Zur Zubereitung des Rotweins geben Sie alles in einen Teefilter. Erwärmen Sie einen Liter Rotwein gemeinsam mit 200 ml Orangensaft und hängen Sie für ca. 30 Minuten das Gewürzsäckchen ein.

Weihnachtsgewürze

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Weihnachtsbaum selbst schlagen: Adventlicher Familienausflug für Groß und Klein

Weihnachten rückt langsam näher und damit auch das Fest mit der Familie. In diesen Tagen führt die meisten Deutschen der Weg zur nächsten Weihnachtsbaum-Verkaufsstelle, wo sie sich den vermeintlich schönsten Baum aussuchen, nur um anschließend ein halbes Vermögen dafür auszugeben. Von dem Stress, sich unter all den anderen Käufern noch schnell den besten Baum sichern zu müssen, ganz zu schweigen. Deshalb wird eines in den letzten Jahren immer mehr zum Trend: Echte Weihnachtsfans schlagen ihren Weihnachtsbaum selbst. Was Sie neben Weihnachtsbaum schlagen noch alles bereits weit vor Weihnachten erledigen können, damit die Adventszeit nicht zu stressig wird, zeigt Ihnen übrigens unsere kostenlose Checkliste für den Advent, die Sie hier herunterladen können.

Checkliste Adventszeit

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Bitte nicht im Wald: Die Strafanzeige unterm Weihnachtsbaum

Mann sägt Tanne für Weihnachten

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Wer sich zu Weihnachten nicht mit Post von der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen möchte, sollte besser nicht einfach in den nächstbesten Wald spazieren, die Axt herausholen und loslegen. Ob der Wald nun dem Staat oder einem privaten Besitzer gehört, in jedem Fall handelt es sich dabei um einen Diebstahl, der entsprechend geahndet wird.

Deshalb: Fragen Sie entweder vorher beim Förster nach oder schauen Sie gleich bei speziellen Weihnachtsbaumplantagen oder bei Baumschulen vorbei.

Wenn Sie sich mit einem Förster darauf einigen, dass Sie im Wald einen Weihnachtsbaum selbst schlagen dürfen, werden Sie ihn auch hier in aller Regel bezahlen müssen.

Weihnachtsbaum fällen: Wo ist das erlaubt?

Axt in Baumstamm

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Es lohnt sich in diesen Tagen, die Augen offen zu halten: Oftmals weisen selbstgemachte Schilder am Straßenrand bereits den Weg zu Weihnachtsbaumplantagen, die Ihnen die Möglichkeit bieten, Ihren Weihnachtsbaum selbst zu fällen. Ist dies nicht der Fall, werden Sie im Regelfall bei einer dieser Quellen fündig:

  • Aushänge im Supermarkt
  • Kleinanzeigen in der hiesigen Tageszeitung
  • Gespräche mit Freunden
  • Google-Suche nach „Weihnachtsbaum selbst fällen + Stadt/Region

Tipp für das nächste Jahr: Teilweise können Sie sogar bereits im Sommer oder im Herbst kommen und einen Baum aussuchen. Er wird Ihnen dann bis Weihnachten reserviert, sodass Sie ganz stressfrei Ihren Baum fällen können. Diese Variante hat den Vorteil, dass Sie den Weihnachtsbaum am Tag vor Weihnachten schlagen können und er so möglichst lange frisch bleibt und seine Nadeln nicht verliert.

Der schönste Weihnachtsbaum: Darauf achten Sie bei der Auswahl

Tannenbaumnadeln

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Fast die schwierigste Aufgabe ist es, den schönsten Weihnachtsbaum auszuwählen. Schließlich gehen die Geschmäcker hier sehr weit auseinander. Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, welche Art von Baum es sein soll:

  • Nordmanntanne: Etwa drei von vier Deutschen greifen auf die beliebte Nordmanntanne zurück, die mit weichen Nadeln, einem gleichmäßigen, dichten Bewuchs und einem dunklen Grünton überzeugt. Sie ist sehr haltbar, allerdings auch am teuersten.
  • Blaufichte: Die kräftigen Äste und der bläuliche Schimmer der Nadeln machen auch die Blaufichte als Weihnachtsbaum interessant. Sie ist die richtige Wahl, wenn Sie schweren Baumschmuck verwenden. Die Nadeln halten etwa drei bis vier Wochen. Schlagen Sie sie deshalb besser erst Mitte Dezember.
  • Fichte: Die normale Fichte nadelt sehr schnell, oftmals bereits nach zwei bis drei Wochen. Dafür ist sie mit ihrem dichten Bewuchs und den dünneren Zweigen auch besonders preisgünstig.
  • Edeltanne: Die Edeltanne ist ebenso teuer wie die Nordmanntanne, wächst allerdings etwas unregelmäßiger. Wer auf einen kompakten Wuchs Wert legt, ist damit gut bedient. Die Edeltanne zeichnet sich durch ihre gute Haltbarkeit aus und hat grüne bis gräuliche Nadeln, die nach Orangen duften.
  • Amerikanische Rotfichte: Fast jeder zehnte Bürger entscheidet sich für die Amerikanische Rotfichte, obwohl der Baum bereits nach wenigen Tagen nadelt. Schlagen Sie diesen günstigen Baum am besten erst ganz kurz vor dem Weihnachtsfest.
Mann mit selbstgeschlagenen Tannenbäumen

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Beachten Sie außerdem bei der Auswahl des Baumes vor Ort diese Hinweise:

  • Größe: Messen Sie unbedingt zu Hause aus, wie hoch und wie breit der Baum maximal ausfallen darf. Berücksichtigen Sie dabei gegebenenfalls auch die Christbaumspitze, die zusätzlich an Höhe hinzukommt. Messen Sie den Baum im Wald aus. Das Augenmaß trügt oft, wenn daneben deutlich größere Bäume stehen.
  • Transport: Die Größe des Baums muss nicht nur zu Ihrer Wohnung passen, sondern auch zum Transportfahrzeug. Nehmen Sie einen Anhänger mit, falls Sie nur ein kleines Auto fahren.
  • Dicke des Stamms: Sehen Sie sich den Stamm genauer an. Ist der Durchmesser geeignet, um den Baum in einem handelsüblichen Weihnachtsbaumständer aufzustellen? Er darf weder zu dick noch zu dünn sein.
  • Wuchsform: Ist der Stamm gerade gewachsen? Es muss aber auch nicht immer zwingend die perfekte Variante sein – ein paar kleine Makel dürfen gerne sein.
  • Bewuchs: Sind die Äste gleichmäßig verteilt oder zeigen sich in der Optik irgendwo größere Löcher? Im Idealfall ergibt sich von oben nach unten eine Kegelform. Sind die Nadeln gleichmäßig und dicht gewachsen? Je dichter der Baum ist, als desto schöner empfinden ihn die meisten.
  • Spitze: Sehen Sie sich die Spitze an. Bäume mit zwei Spitzen sind eher unbeliebt. Wenn Sie eine eigene Christbaumspitze oder einen Stern anbringen möchten, sollte die Spitze eher schmal sein (ggf. müssen Sie sie nachträglich zurechtstutzen). Haben Sie das nicht vor, darf sie natürlich auch etwas ausgeprägter sein.

Das richtige Werkzeug

Mann mit Kettensäge

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Zunächst gilt es, das richtige Werkzeug auszuwählen. Hierfür stehen verschiedene Varianten zur Verfügung:

  • Motorsäge: Damit geht es richtig schnell. Aber Vorsicht: Eine Motorsäge gehört ausschließlich in geschulte Hände. Nur wer einen entsprechenden Kettensägenkurs absolviert hat und mit Schutzkleidung ausgerüstet ist, sollte dieses Werkzeug benutzen.
  • Handsäge: Verwenden Sie eine durchschnittlich große Säge mit einem scharfen Blatt. Sie ist für jeden Laien geeignet und die meisten Menschen haben ohnehin ein passendes Exemplar zu Hause.
  • Axt/Beil: Eine Axt ist durchaus für den Laien geeignet. Auch sie sollte ordentlich geschärft sein. Es kann allerdings für den Ungeübten eine gewisse Herausforderung darstellen, immer wieder dieselbe Stelle zu treffen.

Fragen Sie bei der Weihnachtsbaumplantage nach – bei spezialisierten Betrieben wird das notwendige Werkzeug oftmals zur Verfügung gestellt. Bringen Sie zusätzlich Handschuhe und Gummistiefel mit, denn der Waldboden kann jetzt schon sehr feucht sein. Außerdem lohnt sich ein Seil, mit dem Sie den Baum einwickeln und gegebenenfalls auch schleppen können.

Weihnachtsbaum selbst fällen: So geht’s

Mann und Kind beim Weihnachtsbaum schlagen

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Für viele Familien ist das Abholen des Baums ein richtiger Ausflug. Gemeinsam ziehen die Eltern mit den Kindern los, wählen einen Baum aus, schlagen ihn und genießen anschließend Glühwein und Stockbrot am Lagerfeuer, das es bei vielen Plantagen gibt. Zunächst aber sollten Sie den Weihnachtsbaum schlagen. Und dazu beachten Sie am besten Folgendes:

  • Schütteln Sie den Baum kräftig, damit Schmutz und lose Nadeln herunterfallen.
  • Beim Schlagen sollte der Baum unter Spannung gesetzt werden. Eine Person drückt gegen den Stamm, die andere schlägt mit dem Beil.
  • Die Klinge des Beils sollte nach unten zeigen, also in die Richtung der Holzfaser.
  • Wenn der Baum gefällt ist, sägen Sie den Stamm gerade ab, sodass er begradigt ist, und passen Sie ihn an den Baumständer an.
  • Wickeln Sie den Baum in das Seil ein, indem Sie das Seil am Stamm befestigen und den Baum dann drehen. Bei vielen Anbietern wird der Baum aber ohnehin direkt in ein Netz verpackt, dann können Sie sich diese Arbeit sparen.
  • Wenn Sie ein Familienevent daraus machen, achten Sie darauf, dass die Kleinen Abstand zum Baum halten und nicht mit dem gefährlichen Werkzeug spielen.
  • Einen Baum selbst zu fällen, ist eine Aufgabe für das Wochenende oder einen freien Tag. Bitte versuchen Sie nicht, noch abends nach Feierabend im Dunklen eine Hauruck-Aktion zu starten – im Dunklen ist die Unfallgefahr deutlich höher.

Papierschachtel falten: Die besten Anleitungen Schritt für Schritt

Zwar kann man Geschenkkartons in diesen Tagen bequem vorgefertigt in jedem Bastelgeschäft erwerben – allerdings für Kosten, die gerade bei Kleinigkeiten oftmals den Wert des eigentlichen Geschenks übersteigen. Gerade dann ist es schöner, einfach selbst für die Verpackung zu sorgen. Um eine Papierschachtel zu falten, brauchen Sie weder ein großes Bastelgeschick noch handwerkliches Können, sondern nur ein Blatt Papier und Ihre zwei Hände. Eine kinderleichte Faltanleitung für eine kleine Kiste zeigen wir Ihnen hier Schritt für Schritt.

Papierschachtel: Anleitung für Groß und Klein

DIY Papierschachtel falten

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Diese Anleitung zum Falten einer Kiste können Sie selbst schon mit Kindern etwa ab dem Schulalter ausführen. Wie bereits erwähnt, brauchen Sie ein Blatt Papier bzw. ein zweites, wenn Sie auch einen Deckel dazu basteln möchten. Das Blatt, das später den Boden der Papierschachtel bilden soll, muss geringfügig kleiner sein als das andere.

Wenn Sie aus einem DIN A4-Blatt eine Papierschachtel falten möchten, wird das Endprodukt eine Grundfläche von ca. 7,5 x 7,5 cm haben, also rund ein Drittel der ursprünglichen Kantenlänge. Je nach der gewünschten Größe müssen Sie eventuell ein größeres oder kleineres Quadrat ausschneiden.

Tipp: Am einfachsten erhalten Sie ein exakt gleichseitiges Quadrat, indem Sie eine Ecke des Blattes nehmen und sie quer über das Blatt zur gegenüberliebenden Kante falten, sodass ein Dreieck entsteht. Schneiden Sie das überstehende Papier ab und übrig bleibt ein exaktes Quadrat.

1. Schritt: Papier falten

Zunächst teilen wir das Papier durch bestimmte Faltschritte in eine Vielzahl kleiner Quadrate von gleicher Größe ein. Das erreichen Sie durch diese Schritte:

DIY Papierschachtel falten

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DIY Papierschachtel falten

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2. Schritt: Papier einschneiden

Ehe Sie damit beginnen können, Ihre Papierschachtel zu falten, nehmen Sie die Schere zur Hand. Halten Sie das Papier an einer Ecke fest und schneiden Sie an den senkrechten Falzen links und rechts von der Mitteldiagonalen je zwei Kästchen weit ein. Das gleiche wiederholen Sie auf der gegenüberliebenden Seite. Insgesamt sind es vier Schnitte.

 

3. Schritt: Das Grundgerüst der Papierschachtel falten

Nun falten Sie das Grundgerüst Ihrer Papierschachtel:

DIY Papierschachtel falten Anleitung

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Momentan wird Ihnen die Konstruktion noch recht wacklig erscheinen. Dies hat so seine Richtigkeit, das Ganze wird erst dann halten, wenn Sie den letzten Schritt erledigt haben. Wenn Sie es sich an dieser Stelle etwas leichter machen möchten, können Sie auch ein wenig Klebstoff zwischen die überlappenden Teile geben.

4. Schritt: Papierschachtel fertig falten

DIY Papierschachtel falten

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Bald haben Sie es geschafft und Ihre erste Schachtel aus Papier gefaltet. Schlagen Sie jetzt eine der noch außen liegenden Ecken über den Rand nach innen. Orientieren Sie sich dabei weiterhin an den vorhandenen Falzen dieser Lasche. Der erste Falz liegt nach dem Falten auf der Oberkante des Grundgerüsts. Den zweiten Falz platzieren Sie an der Innenkante der Schachtel. Die Ecke zeigt schließlich zur Mitte des Schachtelbodens hin. Dies wiederholen Sie auf der anderen Seite.

Wenn Sie sauber gefaltet haben, treffen alle Ecken in der Mitte genau aufeinander und die Papierschachtel wird sich erstaunlich stabil anfühlen. Sie können nun mit etwas Klebstoff die Ecken in der Mitte fixieren, damit diese nicht hochstehen. Fertig ist Ihre selbst gefaltete Kiste aus Papier.

DIY Papierschachtel falten

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5. Schritt: Deckel anfertigen

Um einen passenden Deckel für die Kiste anzufertigen, befolgen Sie die Schritte 1 bis 4 erneut.

Achten Sie lediglich darauf, dass Ihr Papierquadrat dieses Mal geringfügig größer ist als das der ersten Kiste, 1 bis 2 cm mehr Kantenlänge reichen bereits.

 

 

 

 

Kiste falten aus Papier: Verschiedene Einsatzmöglichkeiten

Eine selbstgefaltete Papierschachtel können Sie auf sehr unterschiedliche Art und Weise einsetzen, zum Beispiel:

  • als Geschenkbox für kleinere Gegenstände (z. B. Schmuck, Geld, Süßigkeiten)
  • als süße Schmuckschatulle für Kinder
  • als Aufbewahrungsbox für kleine Gegenstände (z. B. Teebeutel in der Küche, Büroklammern im Büro)

Kiste falten aus Papier: Weitere kreative Anleitungen

Neben der vorgestellten, sehr einfachen Papierschachtel können Sie aus Papier und mehr oder weniger vielen Hilfsmitteln zahlreiche weitere kreative Arten von Kisten falten. Anleitungen liefert YouTube in bunter Vielfalt. Hier einige passende Beispiele dazu:

Origami-Geschenkbox mit integriertem Deckel

Die Origami-Geschenkbox bietet im Endeffekt ähnlich viel Platz wie die obige Anleitung für eine Papierschachtel. Allerdings ist der Deckel hier bereits integriert und die Box lässt sich besonders leicht öffnen. Beim Falten sind natürlich einige weitere Handgriffe erforderlich. Wie es funktioniert, zeigt dieses Video:

Pillow Box für Geldgeschenke

Ebenfalls recht einfach zu basteln geht die sogenannte Pillow Box. Sie wird besonders gerne für Geldgeschenke verwendet, bietet sich aber auch zum Beispiel für ein kleines Schmuckkästchen an. Sie brauchen dafür lediglich einen starken Karton, Klebstoff, eine Schere sowie Lineal und Stifte. Es dauert nur wenige Minuten, bis die dekorative Box fertig ist:

Sechseckige Papierschachtel für größere Geschenke

Jede Menge Platz in ihrem Inneren bietet diese sechseckige Papierschachtel. Die Hexagon-Schachtel ist zwar etwas aufwändiger zu falten, ist dafür aber auch ein echter Hingucker. Mit verschiedenfarbigem Papier ausgeführt und noch ein wenig verziert, wird sie den Beschenkten mit Sicherheit verzaubern. Und so geht’s:

3D-Stern als Geschenkverpackung

Ebenfalls eine reine Falttechnik stellt dieser Stern dar. Von der grundsätzlichen Technik her erinnert diese Anleitung für eine Papierschachtel an die Pillow Box, denn man öffnet sie auf dieselbe Art und Weise. Der Stern basiert auf zwei gleichmäßig gefalteten kreisförmigen Papierbögen, deren Kanten schließlich so ineinandergreifen, dass eine stabile Geschenkbox entsteht:

Heute dürfen Sie mutig sein, denn die hier vorgestellten Faltanleitungen kann wirklich jeder umsetzen, unabhängig von den Bastelerfahrungen oder Vorräten, denn Papier, Kleber und Schere dürfte wirklich jeder im Haus haben. Kleiner Tipp von uns: Diese Ideen können Sie auch gut im Rahmen von offiziellen Anlässen umsetzen, beispielsweise wenn Sie Tischkarten zur Kommunion, Konfirmation oder Hochzeit basteln, können in den kleinen Boxen Gastgeschenke versteckt werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Kleben.

Laterne basteln für den Martinstag: Kreative Ideen für Jung und Alt

Seit vielen Jahren begehen die Christen am 11. November eines jeden Jahres den Martinstag, an dem sie dem im 4. Jahrhundert lebenden Martin von Tours gedenken, der durch sein von Nächstenliebe geprägtes Verhalten und sein asketisches Leben zum Schutzpatron der Bettler wurde. Doch was steckt eigentlich hinter St. Martin? Was Sie rund um die Bräuche zu St. Martin wissen müssen und wie Sie diesen Tag für Kinder ganz besonders gestalten, zeigen wir Ihnen heute.

Die St. Martinsgeschichte: Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft und Güte

Die Geschichte von Martin von Tours begann 316 mit seiner Geburt im ungarischen Sabaria (heute Szombathely). Auf Wunsch seines Vaters trat er im Alter von 15 Jahren in den römischen Soldatendienst ein. Im Jahr 334 kam es zu dem Vorfall, den die meisten Christen kennen dürften: Am Stadttor von Amiens traf er auf einen unbekleideten Bettler. Nachdem ihm niemand half, teilte Martin seinen eigenen Mantel mit seinem Schwert und gab dem Bettler die eine Hälfte.

Himmel mit Sonne und Wolke

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In der darauffolgenden Nacht erschienen dem jungen Mann Jesus Christus und seine Engel im Traum – Jesus war mit seinem Mantel bekleidet. Martin war sich sicher, dass Jesus ihn persönlich in Gestalt eines Bettlers geprüft habe. Daraufhin verließ er das Militär, ließ sich von Hilarius taufen und lebte fortan als Einsiedler in Genua. 361 veranlasste Hilarius, mittlerweile Bischof von Poitiers, dass Martin das erste Kloster des Abendlandes in Liguge gründete. Zehn Jahre später erhielt er die Bischofsweihe und war viele Jahre lang ein gütiger und beliebter Bischof, der auf die Bedürfnisse und Sorgen der einfachen Leute achtete. Obwohl ihm als Bischof viele Privilegien und ein sorgloses Leben zugestanden hätten, verzichtete er auf alles und lebte asketisch in ärmlichen Hütten, wodurch er den Zorn des damals sehr mächtigen Klerus auf sich zog.

Der 11. November, der heute als Martinstag gefeiert wird, ist der Tag seiner Bestattung. Nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen, obwohl er kein Märtyrer im herkömmlichen Sinne war – die Bevölkerung war der Überzeugung, dass er die Heiligsprechung alleine aufgrund des Martyriums der Askese verdient hatte.

Kindgerecht aufbereitet zeigt dieses Video die wundervolle St. Martinsgeschichte:

Bräuche rund um St. Martin

Es gibt zu St. Martin Bräuche, die schon seit vielen Jahrzehnten von den Deutschen und auch in benachbarten Ländern erhalten werden. Zu den wichtigsten Brauchtümern gehören:

  • Sankt-Martins-Umzug: Diese Umzüge, die meist von Kindergärten und Schulen initiiert und von Eltern und Großeltern begleitet werden, finden stets um den 11. November statt. Wenn es dunkel wird, gehen alle mit selbstgebastelten Laternen los und singen Martinslieder. Zum Abschluss erhalten die Kinder vor einem großen Martinsfeuer je nach Region zum Beispiel gebackene Stutenkerle, Martinsgänse, Martinshörnchen oder Martinsbrezeln, die sie miteinander teilen, so wie Martin seinen Mantel teilte. Begleitet werden die Umzüge oftmals von einem Reiter auf einem Schimmel, der den Heiligen darstellt.
  • Martinssingen: Bei dieser Variante des Umzugs ziehen die Kinder von Tür zu Tür und singen den Bewohnern der Häuser Martinslieder vor, während sie sie um Süßigkeiten, Obst oder Gebäck bitten.
  • Martinisingen: Der Ablauf des Martinisingens ist ähnlich, findet aber vor allem in evangelisch geprägten Gegenden am Vorabend des Martinstags statt und bezieht sich auf Martin Luther.
  • Martinsgans: Es gibt verschiedene Erklärungsansätze dafür, woher die Martinsgans – in Österreich Martinigans oder Martinigansl – stammt. Tatsache ist: Hierzulande isst man am Martinstag bevorzugt Gänsebraten mit Semmel- oder Kartoffelklößen und Rotkohl.
  • Besuch vom Pelz-/Nussmärtel: In bestimmten protestantischen Gegenden im Süden Deutschlands (z. B. im Donauries, in Mittelfranken, auf der Schwäbischen Alb) bekommen die Kinder am Martinstag vom Pelz- oder Nussmärtel Geschenke.

Die schönsten Martinslieder

Kind mit Laterne

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Wohl ziemlich jedes Kind in Deutschland kennt das Lied mit dem Titel „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ und auch „Ich geh mit meiner Laterne“ dürfte vielen ein Begriff sein. Darüber hinaus gibt es natürlich viele weitere schöne Martinslieder, die an diesem besonderen Tag gesungen werden können, zum Beispiel:

  • Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind
  • Sei gegrüßt Sankt Martin Gottesmann
  • Durch die Straßen auf und nieder
  • Ich habe eine feine Laterne
  • Seht unsere Laterne

Zu St. Martin eine Laterne basteln: Ein Luftballon macht es möglich

Anleitung Laterne basteln

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Wenn Sie mit Ihren Kindern eine Laterne basteln möchten, bietet sich Ihnen eine riesige Auswahl an möglichen Motiven. Zunächst einmal brauchen Sie jedoch das Grundgerüst. Damit Sie mithilfe eines Luftballons, Pappmaché und Kleister eine Laterne basteln können, haben wir für Sie eine praktische Anleitung zusammengestellt, die Sie hier herunterladen können.

Vereinfacht gesagt bekleben Sie dabei einen aufgeblasenen Luftballon mit eingekleistertem Transparentpapier, das zuvor in Stücke oder Streifen gerissen wurde. Nach zwei bis drei Tagen, wenn das Ganze getrocknet ist, pieksen Sie den Luftballon mit einer Nadel an, sodass Sie ihn entfernen können. Zurück bleibt eine tolle Hülle, die im Inneren eine Kerze aufnimmt und so nach außen ein wunderschönes, farbiges Licht abgibt. Natürlich können Sie Ihre runde Laterne zusätzlich verzieren und aus der Luftballon-Laterne eine Eule oder andere Tiere basteln. Diese Anleitung ist die ideale Option für Sie, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kleinkind eine Laterne basteln möchten.

Laterne basteln aus PET-Flasche: Mit jedem beliebigen Motiv

Auch aus einer PET-Flasche können Sie mit Kindern eine Laterne basteln. Gehen Sie dafür Schritt für Schritt folgendermaßen vor:

  1. Schritt: Wählen Sie eine PET-Flasche mit möglichst geradem Flaschenkörper aus. Schneiden Sie mit einem Bastel- oder Teppichmesser den Flaschenhals ab, sodass nur der gerade Teil der Flasche übrig bleibt.
  2. Schritt: Wählen Sie eine dekorative Serviette aus und teilen Sie sie in die einzelnen Schichten auf, sodass schließlich nur noch die dünne, bedruckte Oberseite übrig bleibt.
  3. Schritt: Schneiden Sie die Serviette auf die Größe der Flasche zu, sodass das Motiv rund um den Flaschenkörper passt.
  4. Schritt: Kleistern Sie einen Teil der Flasche ein und drücken Sie die Serviette darauf. Wiederholen Sie das Ganze, bis die Serviette rundherum angeklebt ist. Lassen Sie die Flasche trocknen.
  5. Schritt: Stechen Sie mit dem Bastelmesser an der Öffnung oben links und rechts zwei kleine Löcher in das Plastik, durch das Sie den Draht führen können.
  6. Schritt: Biegen Sie aus einem Stück stabilem Draht einen Bogen, führen Sie die zwei Enden durch die zwei gebohrten Löcher in der Flasche und verdrehen Sie sie so, dass sie nicht versehentlich zurückrutschen können. Am Draht können Sie nun den Griff befestigen.

Eine Anleitung fürs Laternenbasteln mit einer PET-Flasche finden Sie hier:

Klassische, runde Laterne basteln: Kreativ mit Scherenschnitt

Typische Martinslaternen, wie sie häufig in Kindergärten gebastelt werden, sind zylinderförmig. Auf der runden Fläche bieten sie jede Menge Platz für Ihre Ideen und Motive. Wie Sie eine solche Laterne basteln, zeigt dieses Video:

Diese Variante der Martinslaterne peppen Sie mit einem Scherenschnitt ganz einfach auf. Dabei zeichnen Sie die Umrisse eines Schattens auf Papier (z. B. Sterne) und schneiden sie aus. Der Rest des Papiers bildet die Wand Ihrer Laterne. Überkleben Sie nun je nach Wunsch die offenen Bereiche noch mit buntem Transparentpapier. So entsteht ein Aussehen ähnlich wie bei einem bunten Kirchenfenster. Stellen Sie nun eine Kerze ins Innere, wird das Licht durch die ausgeschnittenen Partien nach außen dringen und sie so hervorheben, ähnlich wie bei einem ausgehöhlten Kürbis.

Zu St. Martin Laterne basteln: Ideen für kreative Motive

Die Fantasie der Kinder kennt keine Grenzen und dementsprechend groß ist auch die mögliche Motivvielfalt der Laternen zu St. Martin. Einige tolle Motive und Ideen haben wir hier für Sie zusammengetragen:

Laterne als Gespenst

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  • Eule: Ergänzen Sie eine Laterne auf Basis eines Luftballons um ein Eulengesicht und Füße aus Tonpapier sowie Flügel aus bunten Federn.
  • Drache: Basteln Sie eine zylinderförmige Martinslaterne aus grünem Transparentpapier. Daran befestigen Sie einen Kopf, kleine Flügel und einen Schwanz aus grünem Tonpapier, der mit roten Stacheln besetzt ist.
  • Laterne mit Blättern: Nutzen Sie Transparentpapier für die zylinderförmige Laterne und bekleben Sie es mit verschiedenen Herbstblättern. Scheint das Licht später durch das Transparentpapier, entsteht ein toller Look.
  • Fisch: Eine Luftballon-Laterne verwandeln Sie ganz einfach in einen Fisch. Dazu kleben Sie Flossen, eine große Schwanzflosse (z. B. aus Krepppapier), Augen und einen großen Fischmund an. Beim Bekleben des Luftballons mit Papierstreifen verwenden Sie am besten sehr viele unterschiedlich gefärbte kleine Fetzen und auch silbrig schimmerndes Papier. So sieht Ihre Fisch-Laterne aus wie der allseits beliebte „Regenbogenfisch“.
  • Gespenst: Um ein Gespenst zu erreichen, bekleben Sie Ihren Luftballon ausschließlich mit weißen Papierfetzen. Nach dem Trocknen geben Sie ihm ein Gesicht und kleben an die Unterseite jede Menge lange, weiße Kreppbänder (Tragehöhe des Kindes beachten). Das erinnert gleich ein wenig an Dekoration zu Halloween und passt einfach zur dunklen Jahreszeit.
  • Fledermaus: Ein Fledermaus-Motiv setzen Sie am einfachsten in Form eines Scherenschnitts um.

Sicherheit am Martinstag: Echte Kerze oder LED-Alternative?

LED Teelichter

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Auch wenn Teelichter an sich nicht gefährlich wirken – immer wieder kommt es am Martinstag dazu, dass einzelne Laternen in Rauch aufgehen, wenn das Kind sie zu schief gehalten hat oder sie gar zu Boden gefallen ist. Deshalb gehen immer mehr Kindergärten dazu über, statt echter Kerzen kleine LED-Teelichter zu verwenden. Diese verströmen ein authentisches Licht, ohne dass davon eine Gefahr ausginge. Teilweise werden auch Leuchtstäbe verwendet, an deren Spitze eine Schnur mit einem kleinen Licht befestigt ist. Dieses baumelt dann in der Laterne und bringt sie zum Leuchten.

Schon in wenigen Tagen ist St. Martin – wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln der Laterne mit Ihren Kindern!