{"id":24822,"date":"2025-10-09T02:35:26","date_gmt":"2025-10-09T02:35:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/?p=24822"},"modified":"2026-02-13T04:07:44","modified_gmt":"2026-02-13T04:07:44","slug":"trauer-als-lebensbegleiterin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/trauer-als-lebensbegleiterin\/","title":{"rendered":"Trauer als Lebensbegleiterin: Ein Gespr\u00e4ch mit Autorin Irene Kasapis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Verlust eines geliebten Menschen ver\u00e4ndert alles: das eigene Leben, die Beziehungen, sogar die Sicht auf die Zukunft. F\u00fcr Irene Kasapis begann dieser Weg mit dem fr\u00fchen Tod ihrer Mutter, sp\u00e4ter folgte auch der Abschied vom Vater. In ihren Texten und in ihrem Buch beschreibt sie Trauer nicht als etwas, das \u00fcberwunden werden muss, sondern als Begleiterin, die bleibt. Im Interview spricht sie offen \u00fcber Schmerz, Neuanf\u00e4nge und den Mut, aus der Trauer heraus neue Wege zu gehen.<\/strong><\/p>\n<h2>Tod &amp; Trauer: Interview mit Irene Kasapis<\/h2>\n<h3>Irene, du hast deine Mutter schon in jungen Jahren verloren. Wie hat dieser fr\u00fche Verlust dein Leben gepr\u00e4gt?<\/h3>\n<div id=\"attachment_25292\" style=\"width: 612px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25292\" class=\"size-full wp-image-25292\" src=\"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/trauer-verlust-der-mutter.webp\" alt=\"Trauer: Verlust der Mutter\" width=\"602\" height=\"401\" \/><p id=\"caption-attachment-25292\" class=\"wp-caption-text\">@ Ivan S von Pexels<\/p><\/div>\n<p>Das ist eine sehr gute Frage mit einer sehr vielschichtigen Antwort: Dieser fr\u00fche Verlust, ich war ja <strong>erst 16 Jahre alt, als meine Mutter starb<\/strong>, pr\u00e4gt mich bis heute und wird <strong>mich bis zu meinem Lebensende pr\u00e4gen<\/strong>.<\/p>\n<p>Ich bin mir n\u00e4mlich sicher, dass, <strong>w\u00e4re sie nicht gestorben, ich heute ein ganz anderes Leben f\u00fchren w\u00fcrde<\/strong>. Ich w\u00fcrde vielleicht eher in einem klassischen Rollenbild (Vater, Mutter, Kind, Haus &amp; Hund) leben \u2013 einfach, weil ich das so vorgelebt bekommen habe. Ich wei\u00df nat\u00fcrlich auch nicht, wie das Verh\u00e4ltnis zu meiner Mutter heute w\u00e4re. Ich kannte sie ja nur bis zum meinem 16. Lebensjahr und sehe vieles in unserer Beziehung durch eine rosarote Brille. Vielleicht w\u00e4re ich gar nicht so eng mit ihr, wie wir das damals waren? Ich wei\u00df es nicht und werde es niemals erfahren.<\/p>\n<p>In der Pubert\u00e4t hat mich der Tod meiner Mutter in meiner Freundesclique schon auch als Au\u00dfenseiter dastehen lassen. Meine Freunde:innen und ich haben nie \u00fcber den Tod meiner Mutter geredet. Ich wollte im Au\u00dfen so tun, als w\u00e4re alles \u201cwie immer\u201d, aber nur, weil ich das von meiner verbleibenden Familie so vorgelebt bekommen habe. Ich hatte auch z. B. nie jemanden, der mich in die ganzen weiblichen Themen, wie erste Blutung, BH-Kauf eingef\u00fchrt hat oder an den ich mich mit diesen Themen wenden durfte, so musste ich mir das alles selbst beibringen oder mich \u00fcber meine Freundinnen\/die Bravo selber aufkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Innere Beziehungsmuster<\/h3>\n<p>Was mir auch bis heute bleibt, ist das <strong>Suchen nach einer Mutterfigur in \u00e4lteren Frauen oder Freundinnen<\/strong>. Ich glaube schon, dass mein Leben, was auf den Tod meiner Mutter folgte, deshalb von so vielen Umbr\u00fcchen und Neuanf\u00e4ngen gepr\u00e4gt ist, weil ich sie eben so fr\u00fch verloren habe. Sowas pr\u00e4gt mich bis heute und ich habe einen sehr <strong>ungesunden Attachment-Style<\/strong> entwickelt: Lieber bleibe ich allein, als nochmal so sehr verletzt zu werden, wie der Tod meiner Mutter mich verletzt hat.<\/p>\n<p>In dem Moment, als meine Mutter starb, endete ja auch noch ganz vieles andere: ein St\u00fcck meiner Jugend, meine Zukunft mit ihr, mein ganzer normaler Alltag, das bis jetzt mir bekannte Familiensystem aus 5 Personen, war auf einmal reduziert auf nur noch 4.<\/p>\n<h3>Du schreibst, dass die Trauer damals unter den Teppich gekehrt wurde. Was hat dieses Schweigen mit dir gemacht?<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-25295 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/personen-halten-sich-den-finger-vor-den-mund-als-zeichen-des-schweigens.webp\" alt=\"\" width=\"602\" height=\"401\" \/><\/p>\n<p>Das Schweigen hat mit mir gemacht, dass ich 1.) 20 Jahre lang nicht getrauert habe \u2013 einfach, weil es mir in der Familie nie vorgelebt wurde, \u00fcber Gef\u00fchle im Allgemeinen zu sprechen. So wurde ich psychisch krank und hatte erst einen Burn-out, dann eine depressive Episode mit Suizidgedanken \u2013 das war eine sehr dunkle Zeit, die ich nie wieder in meinem Leben erleben will und auch keinem w\u00fcnsche. Was ich dann n\u00e4mlich erstmal lernen durfte, war, dass ich \u00fcberhaupt Gef\u00fchle habe und nicht immer (weiter) funktionieren muss und dass diese Gef\u00fchle da sein d\u00fcrfen.<br \/>\nund eine Berechtigung haben.<\/p>\n<h3>Vor kurzem ist auch dein Vater gestorben. Hat sich dein Blick auf Trauer dadurch noch einmal ver\u00e4ndert?<\/h3>\n<p>Ja, definitiv. Mir ist nochmal sehr deutlich geworden, wie schnell das Leben im Allgemeinen vorbei sein kann. Mir ist auch klar geworden, dass <strong>Trauer ein noch viel wesentlicher<\/strong><br \/>\n<strong>Bestandteil meines Lebens<\/strong> ist, als ich bis dahin dachte. Was mir der Tod meines Vaters auch ganz deutlich im Moment widerspiegelt, ist auf der einen Seite nat\u00fcrlich, dass mein Vater nicht mehr da ist, dass ich ihn nicht mehr anrufen oder besuchen kann, sondern auf der anderen Seite auch, dass mit ihm ein <strong>Teil meiner Identit\u00e4t gestorben<\/strong> ist.<\/p>\n<p>Im Moment f\u00fchle ich mich zum Beispiel nicht mehr in meiner Heimatstadt zugeh\u00f6rig, hinterfrage meinen Wohnort, meinen Kleidungsgeschmack, meine Frisur, meine Lieblingsessen \u2013 einfach, weil er als Spiegel meiner selbst fehlt. Er war ja 44 Jahre immer pr\u00e4sent in meinem Leben, auch wenn wir, wirklich kein gutes, geschweige denn herzliches Verh\u00e4ltnis hatten, war er einfach immer da, und wenn so eine Best\u00e4ndigkeit wegf\u00e4llt, dann macht das auch ganz viel mit einem selber.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnschte, ich k\u00f6nnte hier jetzt auch eine mega positive Nachricht schreiben, so ala \u201cEs hat alles einen Sinn\u201d oder \u201cich wandle meinen Schmerz in Texte um und dadurch entsteht was Sch\u00f6nes f\u00fcr andere\u201c \u2013 die Wahrheit ist aber einfach: <strong>Trauer tut schei\u00dfe weh<\/strong>.<\/p>\n<p>Was ich aber durch meinen langen Trauerprozess gelernt habe ist, dass es m\u00f6glich ist einen<strong> Verlust ins Leben zu integrieren<\/strong>. Ich schreibe hier bewusst nicht \u201czu verarbeiten\u201d, weil sich das so anh\u00f6rt, als h\u00e4tte die Trauer einen Anfang und einen Stopp und verfolgt einen Plan \u2013Spoiler-Alert: tut sie nicht.<\/p>\n<p>Ich werde <strong>bis zum Rest meines Lebens<\/strong> an bestimmten Tagen (Geburtstage, Todestage, Ostern oder auch kleine Begebenheiten, wie z. B. wenn ich das Autokennzeichen meines Vaters sehe) <strong>traurig sein<\/strong> und das ist okay. Was ich nach dem Tod meines Vaters allerdings anders gemacht habe, als nach dem Tod meiner Mutter ist, dass ich mir eine Online-Trauergruppe gesucht habe, und das ist wirklich ein Game Changer!<\/p>\n<p>Ich war ja mit dem Verlust um meine Mutter komplett alleine \u2013 20 Jahre lang \u2013 und wenn ich jetzt mit den <strong>anderen Teilnehmern:innen in einem Zoom-Raum<\/strong> sitze und h\u00f6re, dass es anderen \u00e4hnlich geht, wie mir, dann <strong>f\u00fchle ich mich nicht so alleine<\/strong>. Trauer kann halt auch schon \u00fcberfordernd sein, da ich ja nicht nur traurig bin, sondern manchmal halt auch einfach stinkew\u00fctend oder ungl\u00e4ubig, dass mein Vater \u00fcberhaupt tot ist, oder manchmal sehne ich mich auch danach bitters\u00fc\u00dfe Geschichten \u00fcber meinen Vater und\/oder meine Kindheit zu erz\u00e4hlen und da hilft es mir sehr, wenn jemand zuh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der Zoom Raum ist ein safe space, das hei\u00dft dort darf ganz viel geweint werden ohne dass gleich jemand sagt <strong>\u201cJetzt wein doch nicht\u201d \/ \u201cIst doch schon so lange her\u201d<\/strong>. Nein, hier darf ich meine Trauer in Form von Tr\u00e4nen zeigen und das wird nicht abgewertet oder versucht weg zu machen. Das ist sehr heilsam. In dieser Online Gruppe machen wir dann am Ende auch immer noch eine Kreativ\u00fcbung, die mich aus meinem Kopf und wieder ins Jetzt holt, das hilft mir auch immer sehr.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Beziehung zur Trauer<\/h2>\n<h3>Du beschreibst Trauer oft als eine Art lebenslange Begleiterin. Sie ist eine Figur, mit der du im Dialog stehst. Wie hat sich diese \u201eBeziehung\u201c \u00fcber die<br \/>\nJahre entwickelt?<\/h3>\n<p>Als Autorin habe ich ja die Freiheit, meine Trauer genau so darzustellen, wie du geschrieben hast \u201cals Figur\u201d, die mich auf Schritt und Tritt begleitet, ungefragte Kommentare von sich gibt und sogar bei mir einzieht, um mit mir die Lowlights (meine schwersten Trennungen) nochmal neu zu erleben. Dar\u00fcber habe ich ja mein Buch geschrieben und in dem Prozess des Buchschreibens, ist mir dann aufgefallen, dass in diesen Geschichten, also in den Geschichten \u00fcber meine schwersten Verluste \u2013 aus einer Meta Perspektive, die mich <strong>s e h r viel innere Arbeit, Abstand und Zeit<\/strong> gebraucht hat, um sie zu erkennen \u2013 eigentlich <strong>Lernerfahrungen<\/strong>, pers\u00f6nliche Eigenschaften stecken, die ich immer und immer wieder in meinem Leben anwenden werde. Zum Beispiel steckt in einem wahnsinnig romantischen Kennenlernen in einer Bar auf Bali und dem ersten Kuss im str\u00f6menden tropischen Regen mit einem Ex-Partner von mir, ein wahnsinniger Mut.<\/p>\n<p>Das war mein erster Langstreckenflug, das erste Mal nur mit einer Freundin auf Reisen, das erste Mal, dass ich eine komplett fremde Kultur kennenlernen durfte, das erste Mal in meinem Leben, wo ich komplett frei war. Dazu gibt es ein Zitat von <a href=\"https:\/\/drjoedispenza.info\/s\/Drjoedispenza\">Dr. Joe Dispenza<\/a>, was genau beschreibt, was<br \/>\nich f\u00fchle, wenn ich auf meinen Trauerprozess zur\u00fcckblicke:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-24845 size-large\" src=\"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/zitat-a-memory-without-the-emotional-charge-is-called-wisdom-1116x628.webp\" alt=\"Zitat: A Memory without the emotional charge is called Wisdom\" width=\"1116\" height=\"628\" \/><\/p>\n<p>Die <strong>Beziehung zu meiner Trauer hat sich \u00fcber die letzten 30 Jahre sehr ver\u00e4ndert<\/strong>, wir sind zusammen erwachsen geworden. Von einem Gef\u00fchl, was ich nicht f\u00fchlen konnte, weil es ja mir niemand vorgelebt hat, zu einer Zeit, in der ich mich nur \u00fcber meine Trauer identifiziert habe und einen eigenen Podcast und Blog \u00fcber Trauer hatte und nur Schwarz getragen habe, dann habe ich die Trauer vor die T\u00fcr gesetzt und mir gedacht: \u201cSo das war es jetzt mit uns!\u201d, nur dass sie dann wieder vor der T\u00fcr stand und bei mir eingezogen ist. Das war <strong>ein ganz sch\u00f6nes Hin und Her<\/strong> in<br \/>\nunserer Beziehung, und jetzt w\u00fcrde ich sagen, ich habe eine gesunde Beziehung zu meiner Trauer und ich habe gelernt, dass Trauer wirklich Teil des Lebens ist und bis zum Ende meines Lebens eine Begleiterin sein wird.<\/p>\n<p>Das kann ich jetzt gut oder schlecht finden, es ist einfach eine Tatsache, und Verluste jeglicher Art geh\u00f6ren zum Leben dazu.<\/p>\n<h3>Gibt es Momente, in denen dir die Trauer heute eher Trost spendet als Last ist?<\/h3>\n<p>Ja, auf jeden Fall, und um hardcore ehrlich zu sein, muss ich meiner Trauer auch sehr dankbar sein. Ich habe durch meine Trauer das Schreiben entdeckt, ich habe ein Buch geschrieben und habe \u00fcber das Thema Schreiben ganz wichtige Menschen kennengelernt, die meine Freunde geworden sind.<\/p>\n<p>Da ich ja ein gro\u00dfer Fan von dem \u201cSuchen nach Heilung im Au\u00dfen gegen meine Trauer\u201d war, bin ich <strong>mit Delfinen in \u00c4gypten geschwommen<\/strong>, habe mir auf einer <strong>Ayurveda Kur in Indien<\/strong> die Seele aus dem Leib gekotzt, bin in <strong>Sri Lanka mit Walen geschwommen<\/strong>, habe <strong>Yoga Retreats in Griechenland, \u00d6sterreich und Italien<\/strong> gemacht. Alles Erfahrungen, die ich ohne meine Trauer nicht gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Richtigen Trost, finde ich in der <strong>Erinnerung an eine sehr beh\u00fctete, stabile, finanziell abgesicherter Kindheit<\/strong>, an die ich oft denken muss und aus der ich zum Beispiel die Liebe zu B\u00fcchern mitgenommen habe, weil meine Mutter mir abends immer zum einschlafen vorgelesen hat. Meine Oma hat immer gekocht und mir ein Apfelkuchen Rezept beigebracht, dass ich heute immer noch backe und dabei an sie denke. Von meinem Vater habe ich den Gesch\u00e4ftssinn geerbt und meine Liebe f\u00fcr Griechenland.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Schreiben als Weg<\/h2>\n<div id=\"attachment_24841\" style=\"width: 872px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-24841\" class=\"wp-image-24841\" src=\"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/schreiben-als-weg-aufgeschlagenes-tagebuch-mit-einem-handgeschriebenen-zitat-1116x628.webp\" alt=\"Schreiben als weg: aufgeschlagenes Tagebuch mit einem handgeschriebenen Zitat.\" width=\"862\" height=\"485\" \/><p id=\"caption-attachment-24841\" class=\"wp-caption-text\">@Ichigo121212 von pixabay<\/p><\/div>\n<h3>Wann hast du angefangen, das Schreiben als Werkzeug im Umgang mit Trauer zu nutzen?<\/h3>\n<p>Das war w\u00e4hrend der Pandemie. Ich war gerade mit 40 Jahren zum ersten Mal in meine erste eigene Wohnung gezogen und habe das <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Artist%27s_Way\"><strong>Buch \u201cThe Artist\u2019s Way &#8211; A spiritual path to higher creativity\u201c<\/strong> von Julia Cameron<\/a> durchgearbeitet. Eine der Aufgaben aus dem Buch ist es, jeden Tag, am besten morgens, zu schreiben. Einfach alles, was einem so in den Sinn kommt. Ich habe damit angefangen und bis heute nicht aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Schreiben hilft mir, mich selber <strong>zu reflektieren, Erlebtes festzuhalten<\/strong> und vor allem, und das war und ist mit meiner Trauer so, das <strong>Unausgesprochene auszusprechen<\/strong> und damit in meinem Inneren <strong>Platz zu schaffen<\/strong>. Ich habe ja 20 Jahre lang nicht \u00fcber die Trauer gesprochen oder sie gef\u00fchlt, und da waren noch sehr viele offene Geschichten aus meinem Leben in mir, die ich durch das Aufschreiben verarbeiten und eine Form von closure finden konnte.<\/p>\n<p>Auch jetzt noch schreibe ich jeden Morgen und bin dankbar f\u00fcr diese Zeit, die nur f\u00fcr mich ist, es ist wie ein kleiner Check-in mit einer besten Freundin, die immer nur zuh\u00f6rt. Die Freundin ist in dem Fall das leere Papier und mein Stift bin ich.<\/p>\n<h3>In deinen Texten sprichst du mit deiner Trauer, streitest mit ihr, schlie\u00dft Frieden. Warum hast du diese Form gew\u00e4hlt und wie hilft sie dir im<br \/>\nUmgang mit Verlust?<\/h3>\n<p>Ich habe diese Form nicht bewusst gew\u00e4hlt, sondern f\u00fcr mich hat es sich eine Zeit lang in meinem Leben wirklich so angef\u00fchlt, dass die Trauer neben mir, mit mir spazieren geht und in meine Wohnung gezogen ist, ohne Einladung und ohne Mietvertrag und nat\u00fcrlich ohne Miete zu zahlen.<\/p>\n<p>Daraus ist die <strong>Instagram Beitrags Reihe \u201cGespr\u00e4che mit der Trauer\u201d<\/strong> entstanden und aus diesen wiederum mein Buch. Meine Trauer ist n\u00e4mlich im Gegensatz zu mir eine Quasselstrippe \ud83d\ude42 Das ist nat\u00fcrlich eine Form von<strong> \u201cich bringe Distanz zwischen mich und das Gef\u00fchl der Trauer\u201d<\/strong>. Da ich diese ja so viele Jahre lang mit mir rumgetragen hatte und sie sich wie ein Berg in mir angef\u00fchlt hat, war es ein wichtiger Schritt in meinem Trauerprozess um meine Mutter diese Distanz und diese Figur zu schaffen.<\/p>\n<p>Die Trauer hat mich sozusagen vor dem Leben meines Lebens gesch\u00fctzt. Bis dann halt auch mein Leben bei mir eingezogen ist und mir klar gemacht hat, dass der K\u00fchlschrank sich nicht von alleine f\u00fcllt und es extrem gesund f\u00fcr mich w\u00e4re, wieder unter Menschen zu kommen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Trauer im Alltag und in der Gesellschaft<\/h2>\n<h3>Nach dem Tod deiner Mutter wurde kaum \u00fcber Trauer gesprochen. Hast du das Gef\u00fchl, dass sich der gesellschaftliche Umgang damit in den<br \/>\nvergangenen 30 Jahren ver\u00e4ndert hat?<\/h3>\n<p>Ja und nein. Ich sehe nat\u00fcrlich die vielen Kan\u00e4le in den <strong>Sozialen Medien<\/strong>, die sich um die Themen Endlichkeit, Trauer und Tod drehen, und diese sind sehr wichtig, um eine Ver\u00e4nderung oder auch nur ein Umdenken anzusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t sieht aber leider so aus, dass <strong>viele Menschen mit dem Thema Trauer \u00fcberfordert<\/strong> sind und nicht wissen und nie gelernt haben, wie man mit dem Thema Trauer, sich selber in der Trauer und mit Menschen mit Trauererfahrung umgehen soll. Und da passieren schlimme Sachen, wo Menschen, die einen Verlust erlitten haben, S\u00e4tze an den Kopf geschmissen werden, wie <strong>\u201cTrauerst du immer noch?\u201d<\/strong> und \u00e4hnlich schlimmes Gaslighting.<\/p>\n<h3>Was w\u00fcnschst du dir im Alltag \u2013 in Freundschaften, im Beruf, in der \u00d6ffentlichkeit \u2013 f\u00fcr einen offeneren Umgang mit Trauer?<\/h3>\n<p>Also es ist so, dass jeder:e das <strong>Recht auf einen individuellen Trauerprozess hat<\/strong>. Ich kann niemanden zwingen dar\u00fcber zu sprechen. Bei M\u00e4nnern zum Beispiel ist Wut oft auch eine Ausdrucksform von Trauer, aber das nur mal so am Rande.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass ein <strong>Sprechen oder ein Anerkennen \u00fcber einen Verlust zur Norm wird<\/strong>. Als ich nach dem Tod meines Vaters zur\u00fcck an meinen alten Arbeitsplatz kam, habe ich mir so sehr gew\u00fcnscht, dass da eine Karte auf meinem Platz liegt mit ein paar lieben Worten. Eine Freundin hat mir erz\u00e4hlt, dass sie nach einem Verlust von ihrer Chefin eine Kerze \u201cF\u00fcr dunkle Stunden\u201d und einen Schal \u201cgegen K\u00e4lte\u201d geschenkt bekommen hat, das fande ich total sch\u00f6n, weil damit wird der Verlust anerkannt und die Wahl dar\u00fcber zu sprechen, liegt bei dem Mensch mit Trauererfahrung.<\/p>\n<p>Ich bin im \u00fcbrigen auch der Meinung, dass<strong> das Wort \u201cTrauernde\u201d abgeschafft<\/strong> wird. Das ist mir ein viel zu krasses Label f\u00fcr etwas, was jeden von uns fr\u00fcher oder sp\u00e4ter besch\u00e4ftigen wird. Ich bevorzuge deshalb die Bezeichnung <strong>\u201cMensch mit Trauererfahrung\u201d<\/strong>, da ich ja immer noch Mensch bleibe und weiterlebe UND gleichzeitig trauere. Ich finde auch, dass Trauer raus aus dieser Tabu-Ecke sollte.<\/p>\n<p>Ich verstehe ja, dass die Menschen nach dem ersten und den zweiten Weltkriegen \u201cweitermachen \u201c mussten, um \u00fcberleben zu k\u00f6nnen, und das war f\u00fcr die damalige Zeit auch in Ordnung. Aber f\u00fcr heutzutage, wo die Themen mentale Gesundheit und Erkrankungen, wie Depressionen und Burn-Out immer mehr Menschen betreffen und sich Systeme, wie die Kirche und die Politik nicht mehr als Halt gebend erweisen und die Menschen diesen Halt in Coaches suchen, die nie eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich gemacht haben, wird es immer wichtiger, dass die Menschen <strong>lernen mit ihren Gef\u00fchlen umzugehen<\/strong> und diese zu f\u00fchlen und im besten Falle ein <strong>kreatives Outlet daf\u00fcr finden<\/strong>. Denn der Prozess, etwas zu schaffen, nur um des Erschaffens willen und weil irgendjemand eine Idee dazu hatte, wird in der heutigen Leistungsgesellschaft, wo nur Dinge im Au\u00dfen wie Gehalt, Auto und Haus z\u00e4hlen, immer wichtiger.<\/p>\n<p>Dazu kommt noch die KI, von der wir alle noch nicht so genau wissen, wohin sie uns f\u00fchrt. Deshalb rufe ich hiermit f\u00fcr <strong>mehr Kreativit\u00e4t<\/strong> auf. Und sei es nur ein Strich, ein Wort auf einem wei\u00dfen Blatt Papier.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Praktische Tipps &amp; Rituale in der Trauer<\/h2>\n<div id=\"attachment_24840\" style=\"width: 872px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-24840\" class=\" wp-image-24840\" src=\"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kerze-anzuenden-als-ritual-in-der-trauer-frau-haelt-glas-mit-brennender-kerze-in-der-hand-1116x628.webp\" alt=\"Kerze anz\u00fcnden als Ritual in der Trauer: Frau h\u00e4lt Glas mit brennender Kerze in der Hand. \" width=\"862\" height=\"485\" \/><p id=\"caption-attachment-24840\" class=\"wp-caption-text\">@ PublicCo von pixabay<\/p><\/div>\n<h3>Viele Menschen erleben gerade den ersten Verlust eines geliebten Menschen. Welche Schritte haben dir geholfen, nicht im Schmerz stecken zu bleiben?<\/h3>\n<p>Also erstmal m\u00f6chte ich betonen,<strong> dass Schmerz zu einem Verlust dazu geh\u00f6ren kann<\/strong> und wenn jemanden stirbt oder man sich von jemanden trennt, dann tut das erstmal weh. Das ist normal und geh\u00f6rt dazu. Ich kenne allerdings auch Geschichten, wo Menschen diesen Schmerz nicht f\u00fchlen, nicht f\u00fchlen wollen oder nicht k\u00f6nnen, und auch das ist voll okay.<\/p>\n<p>Ich selber bin ja \u00fcber den Verlust meiner Mutter im Schmerz stecken geblieben und habe mir immer eine Hilfe, Ratschl\u00e4ge, Erl\u00f6sung und Heilung im Au\u00dfen gesucht. Sehr oft sogar von Menschen, die daf\u00fcr einfach nicht qualifiziert waren oder wo der Rahmen einfach nicht der war, den ich gebraucht h\u00e4tte. Generell w\u00fcrde ich von Coaching Programmen, die f\u00fcr \u00fcber 1000 Menschen gemacht sind, abraten.<\/p>\n<p>Was mir wirklich geholfen hat, war eine Therapie zu machen, und zwar eine <strong>Gestalttherapie<\/strong>. Auch hier gibt es sehr viele unterschiedliche Richtungen und es hat eine Weile gedauert, bis ich den sich f\u00fcr mich richtig anf\u00fchlenden Ansatz gefunden hatte. Denn in der Therapie geht es nie darum, irgendwie besser zu werden. Meine Therapeutin ist mit mir z. B. sehr viel zur\u00fcck in die Vergangenheit gegangen, und durch die Gespr\u00e4che mit ihr habe ich sehr viele Antworten auf Fragen bekommen, auf die ich alleine nie gekommen w\u00e4re. Es tut einfach sehr gut, einen Spiegel in Form eines Menschen vor sich sitzen zu haben, der\/die einfach nur da ist, zuh\u00f6rt und auch manchmal \u00dcbungen macht.<\/p>\n<h3>Gibt es kleine Rituale oder Alltagsdinge, die dir Halt geben, wenn die Trauer st\u00e4rker wird?<\/h3>\n<p>Oh ja, sehr viele sogar. Auf jeden Fall meine Trauer Online Gruppe und meine Therapeutin. Mit jemanden zu sprechen hilft mir sehr. Da aber beides an Termine gebunden sind und die Trauer sich nun mal nicht an Zeiten h\u00e4lt, habe ich auch f\u00fcr zu Hause ein paar Rituale entwickelt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Den Verstorbenen Raum einr\u00e4umen:<\/strong><br \/>\nIch habe einen Schrank in meinem Wohnzimmer stehen, in dem meine absoluten Lieblingsb\u00fccher stehen und in diesem Schrank habe ich zwei Bilderrahmen mit je einem Bild von meiner Mutter und Oma und ein Bild von meinem Vater und mir. Wichtig war f\u00fcr mich, dass der Schrank eine T\u00fcr hat und ich so selber bestimmen kann, wann ich die Bilder sehe.<br \/>\nVon meinem Vater habe ich eine \u2013 f\u00fcr meinen Geschmack leicht kitschige \u2013 Standuhr geerbt. Diese hat in meiner Wohnung ein pinkes Wandregal bekommen und somit einen extra Platz, der mehr ich bin (pink), dazu habe ich eine Postkarte mit einem Spruch auf Griechisch geh\u00e4ngt. Zu besonderen Tage, wie seinem Todestag, stelle ich dort noch eine kleine Vase mit einer Blume hin. Die Uhr m\u00fcsste man eigentlich regelm\u00e4\u00dfig aufziehen, damit sie auch tickt und zu jeder vollen Stunde bimmelt, das mache ich aber nicht, weil mich das zu sehr an<br \/>\ndie Vergangenheit und gl\u00fcckliche Kindheitstage erinnert.<\/li>\n<li><strong>Eine Kerze anz\u00fcnden:<\/strong><br \/>\nIch z\u00fcnde im Herbst und im Winter am Abend immer eine oder mehrere Kerzen an (unabh\u00e4ngig von der Adventszeit), da ich keine\/n Kinder, Partner, Haustiere habe, und wenn es abends dunkel ist und die Schatten der Kerze durch den dunklen Raum tanzen, dann ist es ein bisschen so, als w\u00e4re ich nicht so alleine und als w\u00fcrde meine Vergangenheit und die Personen, die ich mit dieser verbinde, mit im Raum. In jedem Land auf dieser Welt, das ich bereist habe und in dem ich die M\u00f6glichkeit hatte, z\u00fcnde ich in einer Kirche ebenfalls eine Kerze an. Auch wenn ich nicht gl\u00e4ubig bin, ist das auch ein Zeichen von Respekt f\u00fcr meine Ahnen, ohne die es mich ja nicht geben w\u00fcrde.<\/li>\n<li><strong>Weinen:<\/strong><br \/>\nOb versteckt hinter einer Sonnenbrille oder alleine zu Hause \u2013 weinen ist mein Go-to, wenn die Trauer zu sehr schmerzt. Daf\u00fcr lege ich mich oder setze ich mich auf den Boden, die Couch, mein Bett, und dann flie\u00dfen die Tr\u00e4nen. Ich muss dann immer an ein Zitat von der d\u00e4nischen Schriftstellerin Karen Blixen denken: &#8222;<strong><em>Die <\/em><\/strong><strong><em>L\u00f6sung f\u00fcr alles ist Salzwasser. Schwei\u00df, Tr\u00e4nen oder Meer.<\/em><\/strong>&#8220; Ich f\u00fchle mich danach immer ein wenig leichter, und sei es nur ein M\u00fc.<\/li>\n<li><strong>Spazierengehen:<\/strong><br \/>\nIch gehe gerne spazieren \u2013 eigentlich immer, aber wenn es mir extrem schlecht geht und ich sehr traurig bin, dann gehe ich immer in den Wald. Dem Wald ist es v\u00f6llig wurscht, wie ich gerade aussehe, ob ich Geld auf dem Konto habe oder nicht, ob ich einen Job habe oder nicht, ob ich traurig oder w\u00fctend oder zufrieden bin, der Wald ist einfach immer da. Es hat etwas beruhigendes in meinem ganz eigenen Tempo, Schritt f\u00fcr Schritt einen Weg zu gehen, sehr symbolisch f\u00fcr den Trauerprozess. Und die Jahreszeiten erinnern mich immer daran, dass alles ein Kreislauf ist.<\/li>\n<li><strong>Zum Grab gehen:<\/strong><br \/>\nIch gehe nicht oft ans Grab meiner Eltern. Einfach aus dem Grund, weil ich beide dort nicht sp\u00fcre. Sie leben in meiner Erinnerung und in meinen Geschichten weiter. Wenn ich zum Grab gehe, dann ist es, um mich vor einer Reise abzumelden oder wieder anzumelden. Vielleicht \u00e4hnlich, wie ich es im echten Leben mit einem Anruf machen w\u00fcrde. Um Weihnachten herum gehe ich auch immer ans Grab. Es ist zwar immer ein schei\u00df Gef\u00fchl, seine Eltern an einem Grab zu Weihnachten zu besuchen, und gleichzeitig ist es meine Realit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was k\u00f6nnen Angeh\u00f6rige oder Freunde konkret tun, um Trauernden wirklich beizustehen?<\/h3>\n<p>Das Lustige ist, dass dieses<strong> \u201ckonkret tun\u201d ein Irrglaube ist<\/strong>, mit dem ich hiermit sehr gerne aufr\u00e4umen w\u00fcrden. Es gibt nat\u00fcrlich die M\u00f6glichkeit, bei den Dingen, mit denen man in einem Todesfall konfrontiert wird, z. B. eine Beerdigung zu organisieren, Unterst\u00fctzung anzubieten oder ein paar Aufgaben zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Wichtig hierbei ist aber, die <strong>W\u00fcnsche, der Person, die trauert, zu beachten<\/strong> und zu akzeptieren. Ich finde, das aller, aller Wichtigste ist einfach da sein, <strong>zuzuh\u00f6ren<\/strong>, nicht zu versuchen, irgendwas an der Situation \u00e4ndern zu wollen, zu fixen, die Gef\u00fchle des anderen auszuhalten und dabei auch auf seine eigenen Grenzen zu achten. Das Perfide ist n\u00e4mlich, dass viele Angeh\u00f6rige\/Freunde in der Zeit nach dem Tod da sind und dann nach der Beerdigung eben die Anrufe, Nachrichten, Besuche enden und dann beginnt die Person aber erst richtig zu begreifen, dass jemand gestorben ist, und <strong>dann geht die Trauer meistens oft erst richtig los<\/strong>.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Trauer &amp; Neuanf\u00e4nge<\/h2>\n<h3>Du sprichst oft Neuanf\u00e4nge trotz oder gerade mit der Trauer. Wie gelingt dir dieser Balanceakt zwischen Verlust und Weiterleben?<\/h3>\n<p>Das Harte an einem Verlust ist, auch wenn meine Welt sich gerade v\u00f6llig ver\u00e4ndert \/ auseinander gebrochen ist, so dreht sich die \u00e4u\u00dfere Welt immer weiter. Als mein Vater im Oktober 2024 gestorben ist, bin ich nach einer Woche wieder in die Arbeit gegangen. Aber aus dem Grund, weil ich alleine zu Hause schier verr\u00fcckt geworden bin vor Trauer und ich einfach auch mal wieder was anderes tun wollte, als weinen. Es w\u00e4re aber auch okay gewesen, h\u00e4tte ich mich weiter krankschreiben lassen. Dass nur 1 Tag bei einem Trauerfall in der engsten Familie gesetzlich geregelt ist, ist eh v\u00f6lliger Schwachsinn, aber gut.<\/p>\n<p>Ich finde auch, dass das Weiterleben auch parallel l\u00e4uft mit dem Verlust. Die Trauer h\u00f6rt ja nicht auf, nur weil ich weiterlebe.<\/p>\n<h3>Gibt es eine Erfahrung, die dir gezeigt hat, dass Trauer nicht nur zerst\u00f6rt, sondern auch neue Wege er\u00f6ffnet?<\/h3>\n<p>Ja, meine ganze Trauererfahrung der letzten 30 Jahre. Meine Trauer ist und war n\u00e4mlich auch ein Pers\u00f6nlichkeitsentwicklungsprozess (die nat\u00fcrlich auch noch weitergeht). Dass ich zum Beispiel mit dem Schreiben angefangen und mir in diesem Bereich ein Coaching gebucht habe, hat mich zu zwei neuen Freundinnen gef\u00fchrt und zu einem Schreibretreat mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daniel_Schreiber_(Autor)\">Daniel Schreiber<\/a>. Das sind alles ganz tolle und bereichernde Erfahrungen, die ich nur durch das Schreiben machen durfte und darf.<\/p>\n<p>An diesen Punkt w\u00e4re ich nie gekommen, w\u00e4re nicht meine Mutter vor 30 Jahren gestorben, so bitter es auch ist. Es ist Teil meiner Geschichte. Allerdings meiner Vergangenheit. Weil Leben findet ja im Jetzt statt.<\/p>\n<h3>Mit deinem \u201eTrauer ABC\u201c gibst du Betroffenen Orientierung. Was steckt dahinter, und was sollen Menschen daraus mitnehmen?<\/h3>\n<p>Also da musste ich jetzt ein bisschen lachen bei der Frage. Ich finde n\u00e4mlich nicht, dass ich irgendeine Form von Orientierung mit dem Trauer ABC gebe \ud83d\ude42 Ich zeige vielmehr auf, was ich alles schon unternommen habe, um meine Trauer loszuwerden, denn von A, wie Akkupunktur bis Z, wie Zahnarzt war da n\u00e4mlich alles dabei. Der Punkt ist, dass ich immer jemanden oder etwas im Au\u00dfen gesucht habe, dem ich meine Trauer geben kann und der\/die macht die dann weg. Dass das so nicht funktioniert, wurde mir sp\u00e4testens nach dem Auflegen von Heilsteinen klar. Das Ding ist, dass Trauer einfach auch verdammt gro\u00dfe Angst macht, und wenn dann da jemand kommt und mir ein \u201chappy life\u201d verspricht, so wie das in meiner Zeit bei einem spirituellen Coach der Fall war, dann springe ich da nat\u00fcrlich drauf an. Und manchen Menschen hilft das ja auch. Ich habe einfach ne Menge ausprobieren m\u00fcssen, um zu verstehen, dass Schmerz und Trauer niemand einem abnehmen kann.<\/p>\n<h3>Wenn du deinem j\u00fcngeren Ich \u2013 dem M\u00e4dchen, das seine Mutter verloren hat \u2013 heute etwas sagen k\u00f6nntest: Welcher Satz w\u00e4re das?<\/h3>\n<p>Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte da jetzt einen zutiefst Sinn machenden und h\u00f6chst spirituellen Satz\u2026 Vielleicht doch. N\u00e4mlich dieser:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-24846 size-large\" src=\"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/zitat-du-bist-genug-und-du-bist-geliebt-1116x628.webp\" alt=\"Zitat: Du bist genug und du bist geliebt\" width=\"1116\" height=\"628\" \/><\/p>\n<h2>\u00dcber Irene Kasapis<\/h2>\n<blockquote><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-24838 alignleft\" src=\"https:\/\/www.meine-kartenmanufaktur.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Autorenprofil-Irene-Kasapis-749x628.webp\" alt=\"Autorenprofil: Irene Kasapis\" width=\"354\" height=\"297\" \/>Ich bin Autorin und Mensch mit Trauer Erfahrung. Ich kenne mich deshalb so gut mit dem Thema Trauer aus, da ich in meiner fr\u00fchen Jugend einen schweren Verlust erlitten habe. Das Thema Trauer wurde unter den Teppich gekehrt und hat mich psychisch krank gemacht. Ein langer Trauer-und Selbstfindungsprozess hat mich zum Schreiben gef\u00fchrt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Blog: Auf dem <a href=\"https:\/\/irenekasapis.de\/\">Blog \u201cZwischen Trauer und Magier\u201d<\/a> widme ich mich dem sensiblen Thema Trauer und dem Leben danach. Ich nutze das Schreiben als Mittel, um die oft unausgesprochenen Gefu\u0308hle und Gedanken rund um Verlust, Schmerz, Hoffnung und Heilung sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Instagram Account <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/irene_kasapis\/\">@irene_kasapis<\/a><\/p>\n<p>Zu Gast in Podcasts:<br \/>\nPodcast Name: &#8222;SHEroes&#8220; Titel: Trauer und Trauerbewa\u0308ltigung <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/2sAaVC9DSsVGGZBRbsTVxy\">Link<\/a><br \/>\nPodcast Name: &#8222;Sorry, not my Business&#8220; Titel: Tabuthema Trauer: Der unsichtbare Schmerz <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/686MgFmGT6dUfpG1C67GDU\">Link<\/a><\/p>\n<a class=\"simplefavorite-button\" data-postid=\"24822\" data-siteid=\"1\" data-groupid=\"1\" data-favoritecount=\"0\" style=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/heart.svg\">Speichern f\u00fcr sp\u00e4ter<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verlust eines geliebten Menschen ver\u00e4ndert alles: das eigene Leben, die Beziehungen, sogar die Sicht auf die Zukunft. 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