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Fisch, Lamm & Co.: Leckere Ideen für Ihr Ostermenü

Ostertisch

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Nach Weihnachten ist Ostern in Familien das nächste größere Familienfest, zu dem sich alle versammeln, gemütlich beisammensitzen und mit den Kindern auf den Osterhasen warten. Jetzt ist für viele die Zeit des Fastenbrechens gekommen und sie warten geduldig auf die süßen und deftigen Leckereien, die sie sich jetzt wieder gönnen dürfen. Wir haben die besten Ideen und Vorschläge für Ihr Ostermenü zusammengetragen, damit Sie an den Feiertagen unbeschwert und nach Herzenslust schlemmen können.

Karfreitag: Der Fisch als christliches Glaubenszeichen

An Karfreitag verzichten viele Familien auf Fleisch, weil es dieses früher nur an Freudenfesten gab – und zu ihnen gehört der Todestag von Jesus Christus nun einmal nicht. Schon seit Jahrhunderten isst man an diesem Tag bevorzugt Fischgerichte, denn der Fisch ist das bekannteste Erkennungszeichen des christlichen Glaubens. Dabei müssen es aber längst nicht immer nur Backfisch und Brathering sein – wir zeigen Ihnen viele leckere Anregungen rund um den Fisch:

Fisch für das Ostermenü

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  • Bandnudeln mit Räucherlachs: Sahne, Gemüsebrühe und Weißwein ergeben gemeinsam mit Senf, Meerrettich und Dill eine schmackhafte Sauce. Kurz mitgegarte Erbsen und Babymöhrchen, Räucherlachsstreifen und al dente gekochte Bandnudeln führen dieses Gericht zum Höhepunkt.
  • Steckerlfisch: In vielen Regionen gibt es am Karfreitag Steckerlfisch zu kaufen, das können verschiedene Fischarten sein, die am Stab gegrillt werden. Dazu passen Kartoffelsalat oder frische Brezen.
  • Kartoffel-Fisch-Suppe: Einfach, deftig und schmackhaft – so sieht das ideale Essen für den Karfreitag aus. Für diese Suppe kochen Sie Zwiebeln und Kartoffelwürfel in Fischfond, schmecken alles mit Milch, Sahne, Salz und Pfeffer ab und geben in mundgerechte Stücke zerteiltes, geräuchertes Schellfischfilet hinzu.
  • Frühlingshafte Lachs-Gnocchi: Bereiten Sie aus Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie, Oliven, Zucchini und Tomaten ein aromatisches mediterranes Frühlingsgemüse zu. Braten Sie Lachswürfel in reichlich Öl an, würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer. Mischen Sie das Gemüse und den Lachs mit frischen Gnocchi.
  • Fischfilet an Salat: Eine leichte Zubereitungsart von Fisch ist das Braten in der Pfanne. Gut geeignet sind beispielsweise Kabeljau oder Rotbarsch, aber im Prinzip lässt sich jedes Fischfilet braten. Braten Sie die mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzten Filets je nach Stärke etwa 3 bis 4 Minuten von jeder Seite. Dazu passt ein frischer Frühlingssalat mit Tomaten, Gurken, Kopfsalat, Frühlingszwiebeln und Körnern. Möchten Sie die Mahlzeit etwas gehaltvoller gestalten, reichen Sie dazu zerlassene Butter und Salzkartoffeln.
  • Forellen in Mandelbutter: Bereiten Sie die Forellen vor, indem Sie sie innen und außen salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. Wenden Sie sie in Mehl und braten Sie sie in einer Pfanne rundum an. Anschließend braten Sie sie bei 180°C Ober-/Unterhitze im Ofen etwa 10 bis 15 Minuten lang fertig. Währenddessen rösten Sie Mandelblättchen in aufgeschäumter Butter in der Pfanne, wenden Sie die Fische darin und servieren Sie sie zusammen mit Petersilienkartoffeln und frischem Marktgemüse.
  • Fischbolognese: Eine Fischbolognese bereiten Sie genauso zu wie eine fleischhaltige Bolognesesauce. Zaubern Sie aus Zwiebeln, Karotten, Staudensellerie, Paprika, Tomaten, Gemüsebrühe und Gewürzen die Sauce. Das Seelachsfilet würfeln Sie in kleine Stücke, braten es in der Pfanne an und heben es unter die Sauce. Gemeinsam mit Tagliatelle oder Spaghetti ist die Seelachs-Bolognese das ideale Gericht zu Ostern für Kinder.
  • Knusperfisch: Ebenfalls eine schöne Idee für Kinder zu Ostern ist der Knusperfisch. Schneiden Sie Seelachsfilets in etwas kleinere Stücke, würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer und stellen Sie aus Eiern, Weizenmehl und Cornflakes eine Cornflakes-Panade her. Anschließend backen Sie sie in reichlich fett in der Pfanne aus. Dazu passen zum Beispiel Ofenkartoffeln und Gemüse.

Natürlich eignen sich alternativ für den Karfreitag auch alle Gerichte ohne Fisch und Fleisch – die vegetarische Küche feiert an diesem Tag in vielen Familien eine Renaissance.

Für Ihr gelungenes Osterfrühstück: Ideen für den Osterbrunch

Welche Bestandteile unbedingt zu Ihrem Osterbrunch dazugehören, hängt natürlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Überwiegend können Sie die üblichen Rezepte verwenden, wie sie auch für den normalen Brunch verwendet werden, zum Beispiel Tomaten-Mozzarella-Salat, Rührei, Mini-Frikadellen, Pancakes, deftige und süße Muffins, Räucherlachs und vieles mehr. Nicht fehlen dürfen außerdem das Osterlamm und der Osterschinken. Viele weitere tolle Ideen für Ihr Osterfrühstück entdecken Sie in unserem Artikel zum Osterbrunch.

Süße Naschereien für die österliche Kaffeetafel

Gebackener Hefezopf für das Ostermenü

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In vielen Familien trifft man sich zu Ostern zum Kaffee. Glücklicherweise hält die Tradition allerlei süße Köstlichkeiten bereit, mit denen Sie bei der Kaffeetafel auftrumpfen können. Hier einige traditionelle Vorschläge, die Sie ganz leicht umsetzen können:

  • Osterlamm: Trennen Sie zwei Eier und schlagen Sie das Eiweiß mit 50 g Puderzucker steif. Rühren Sie die zwei Eigelbe, 60 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g weiche Butter und eine Prise Salz unter. Vermengen Sie 100 g Mehl mit einem halben Teelöffel Backpulver und 60 g gemahlenen Mandeln und heben Sie die Mischung unter den Eischnee. Backen Sie den Teig in einer gefetteten und bemehlten Form bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 bis 45 Minuten (je nach Form und Größe) aus.
  • Osterzopf: Erwärmen Sie 250 ml Milch, 80 g Butter und 80 g Zucker vorsichtig in einem Topf, bis eine flüssige Mischung entsteht, und lösen Sie einen Würfel Hefe darin auf. Geben Sie 550 g Mehl und eine Prise Salz hinzu und kneten Sie alle Zutaten zu einem festen Teig. Lassen Sie ihn eine halbe Stunde lang gehen. Teilen Sie den Teig in drei Teile, formen Sie lange Stränge daraus und flechten Sie sie zu einem Hefezopf zu Ostern. Verquirlen Sie ein Ei mit ein wenig Sahne und bepinseln Sie die Oberfläche des Zopfs damit. Backen Sie ihn ca. 30 bis 40 Minuten (je nach Höhe des Zopfes) bei 200°C Ober-/Unterhitze. Dazu passt frische Marmelade.
  • Osterkranz: Der Osterkranz wird nach einem ähnlichen Rezept gebacken wie der Osterzopf. Der Teig wird häufig mit 1 bis 2 TL Kardamom oder auch 1 EL Rum gewürzt, um ihm noch mehr Eigengeschmack zu verleihen. Er wird aus ca. 65 cm langen Strängen geflochten und zu einem runden Kranz gelegt. Außerdem sollte der Kranz an der Oberfläche mehrere kleine Mulden aufweisen, in die nach dem Backen (!) bunt gefärbte, gekochte Eier gelegt werden.
  • Osterbrot: Auch das traditionelle Osterbrot wird aus einem Hefeteig hergestellt. Dazu kommen noch abgeriebene Zitronenschale und Rosinen mit in den Teig. Er wird in die Form von runden Broten gebracht, die in der Mitte oben kreuzförmig eingeschnitten werden. Auch zu dieser Variante passt hervorragend eine fruchtige Marmelade.
Muffins für das Ostermenü

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Alternativ können Sie zu Ostern natürlich auch einen Osterkuchen oder eine Ostertorte backen. Abgesehen vom Möhrenkuchen, gibt es hierfür eigentlich keine wirklich typischen Osterklassiker. Sie können aber verschiedenste Rezepte entsprechend aufpeppen. Einige Ideen:

  • Verzierung der Torte mit kleinen Schokoladen-Ostereiern
  • Hasenform aus Papier ausschneiden, auf den Kuchen legen und darum herum Puderzucker streuen, sodass am Ende der Hase freibleibt, dazu passen kleine Deko-Karotten aus Zucker
  • Osterlamm mit kleinen Baiser-Tupfen verzieren, um den Eindruck eines Fells zu erwecken
  • Muffins im Tontöpfchen mit „Erde“ (Kuchenkrümeln) und Deko-Karotten obenauf
  • Cupcakes mit Schafverzierung (weiße Mini-Marshmallows als Fell)
  • ein Osternest zaubern Sie auf Muffins mit „Schnüren“ von Hitschler, zu einem Nest arrangiert, und kleinen Zucker-Ostereiern

Ideen für Ihr Osteressen: Kreative Vorschläge für das Ostermenü

Egal ob Sie Ihr Ostermenü am Ostersonntag oder –montag, mittags oder abends abhalten wollen, in jedem Fall möchten Sie Ihren Lieben zu diesem hohen Feiertag etwas Besonderes bieten. Deshalb haben wir hier einige abwechslungsreiche Rezepte für Ihr Ostermenü zusammengetragen:

Der gelungene Einstieg: Die Vorspeise für Ostern

Spargelsalat zum Ostermenü

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Als Vorspeise eignen sich leichte Speisen oder auch kleinere Mengen deftiger Gerichte. Diese Ideen könnten Sie Ihrer Familie beispielsweise beim Ostermenü kredenzen:

  • kleine gefüllte Blätterteigkörbchen oder –täschchen, zum Beispiel mit Tomate-Mozzarella, Pesto oder auch fein gewürfeltem Ratatouille
  • Krabbencocktail mit Oliven
  • Räucherlachs-Tatar mit Kräuterschmand
  • Gurkensalat mit hauchzart geschnittenen Roastbeef-Scheiben
  • Kräutersuppe mit Scampi-Spieß
  • Geflügelconsommé mit Kräuter-Pfannkuchen-Schnecken und Eierstich als Einlage
  • Lachsterrine auf buntem Salat
  • gemischter Salat mit Eierscheiben
  • Schichtsalat in kleinen Gläsern
  • Spargelsuppe
  • Carpaccio mit feinem Dressing
  • Schinkenröllchen mit grünem Spargel
  • lauwarmer Spargelsalat

Wichtig ist, dass Sie die Vorspeise auf den Hauptgang abstimmen. Möchten Sie beispielsweise ein stark sättigendes Hauptgericht mit Lamm servieren, sollten Sie als Vorspeise besser einen leichten Frühlingssalat oder eine Suppe wählen, damit Ihre Gäste nicht schon nach dem ersten Gang gesättigt sind. Zu deftigeren oder üppigeren Vorspeisen greifen Sie dann, wenn Sie ein eher leichtes Hauptgericht servieren möchten.

Das Herzstück des Mahls: Der Hauptgang Ihres Ostermenüs

Schinken zum Ostermenü

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Zu Ostern darf das Hauptgericht gerne etwas aufwändiger ausfallen, denn immerhin ist die Fastenzeit nun vorbei. Wie wäre es beispielsweise mit diesen Vorschlägen für Ihr Ostermenü:

  • Hähnchenragout mit Frühlingsgemüse und Kartoffelstampf
  • Glasierter Lachs an Kohlrabi-Gemüse
  • Gefüllter Hackbraten mit Karotten-Kartoffel-Stampf
  • Saftige Kalbsmedaillons an grünem Spargel
  • Gebratenes Lachsfilet an Safranschaum mit Wildreismischung
  • Lammfilet an Balsamico-Jus und Mangoldgemüse
  • Lammrücken an Kräuterkruste mit Salzkartoffeln
  • Pfeffersteak mit Zucchinipuffer und Kirschtomaten vom Grill
  • Rinderfilet in Rotweinsauce mit Bandnudeln
  • Seelachsröllchen, gefüllt mit Paprikastreifen
  • Putenrollbraten mit grünen Pestokartoffeln
  • Osterschinken im Brotteig
  • Geschmorte Lammhaxen
  • Gefüllter Kalbsrollbraten mit Sauce und Kartoffelknödeln
  • Boeuf Bourguignon mit gebratenen Champignons

Natürlich darf es auch gerne eine weitere Runde Fisch sein – lassen Sie sich von unseren Ideen zum Karfreitag inspirieren.

Der süße Abschluss: Das Dessert an Ostern

Tarte für das Ostermenü

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Nach diesem frühlinghaften Ostermenü fehlt nur noch der krönende Abschluss. Auch hier gilt wieder: Wählen Sie das Dessert passend zum Hauptgericht. Entscheiden Sie selbst, ob es lieber eine leichte Creme oder ein fulminanteres Dessert sein soll. Mögliche Ideen für Ihr Osteressen sind beispielsweise:

  • Schichtspeise mit Erdbeeren, Quark und zerbröseltem Schokobiskuit
  • Schokoladenmousse mit Beerenspiegel
  • Fruchtiger Himbeer-Crumble
  • Klassische Zabaione
  • Rhabarber-Crumble mit Eierlikör-Sahne
  • Himbeer-Schmand-Lasagne
  • Lavendel-Panna-Cotta
  • Limetten-Joghurt-Creme, gekrönt mit frischen Mangostückchen
  • Windbeutel mit Eierlikörsahne gefüllt
  • Schokoküchlein mit flüssigem Kern und Vanilleeis

Mit welchem Ostermenü überraschen Sie in diesem Jahr Ihre Lieben? Erzählen Sie uns von Ihrer Lieblingskomposition!

Clean Eating, Low Carb und Detox: Das sind die aktuellen Ernährungstrends

Die essensreichen Weihnachtsfeiertage sind vorbei und auch die Fondue-Pizza-Raclette-Silvestertage sind geschafft. Jetzt haben viele Frauen und Männer das Bedürfnis, in Sachen Essen etwas kürzer zu treten. Es muss nicht unbedingt immer gleich eine ausgewachsene Diät sein, um schnell ein paar Kilogramm abzunehmen. Insbesondere die gesunde Ernährung steht jetzt wieder im Fokus. Auch schon bei offiziellen Anlässen, wie auf den Menükarten bei Kommunion oder Konfirmation sieht man, dass der Trend bereits angekommen ist. In den vergangenen Jahren haben sich einige Ernährungstrends entwickelt, die es sich lohnt, genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir stellen die aktuellen Trends rund um die gesunde Ernährung und das Abnehmen vor!

Clean Eating: möglichst natürlich und frisch

Clean Eating ist weniger eine Diät – die Gewichtsreduzierung steht hier nicht im Vordergrund –, sondern mehr eine Ernährungsphilosophie. Der Mensch beschäftigt sich mit seiner Nahrung und seinem Körper und verliert dadurch vielleicht auch das eine oder andere Kilogramm. Der Name ist hier Programm: „Clean“, also „rein“, soll die Nahrung sein. Die wichtigsten Elemente von Clean Eating sind:

Clean Eating Ernährung

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  • bis zu sechs Mahlzeiten pro Tag
  • auf das natürliche Sättigungsgefühl achten
  • Fokus liegt auf einem nährstoffreichen Frühstück
  • ausschließlich naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel (z. B. Obst und Gemüse, fettarmes Fleisch und Fisch, Vollkornprodukte)
  • keine verarbeiteten Lebensmittel, Fast Food, Produkte mit Zusatzstoffen (E-Nummern) oder gehärteten Ölen und Transfetten, Fertiggerichte, Zucker und Weißmehlprodukte
  • mindestens drei Liter Wasser und ungesüßte Tees pro Tag
  • kein oder nur sehr wenig Alkohol
  • saisonales Gemüse und Obst

Clean Eater müssen sich nicht an einen komplizierten Diätplan halten, die Vorgaben sind recht einfach umzusetzen. Sie lernen, ihren Körper mit hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen, und fühlen sich oftmals auch gesundheitlich besser.

Typische Gerichte: Müsli, Baked Oat-Meal, grüne Smoothies, Salate, Pasta mit Gemüse und Pesto, Fisch mit Gemüse, Linsen

Hier haben wir Ihnen ein leckeres Clean-Eating-Rezept zusammengestellt, das Sie sich downloaden und ausdrucken können!

Rezept Clean Eating

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Low Carb: viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate

Der Verzehr von Kohlenhydraten, insbesondere von einfachen Kohlenhydraten (z. B. Weißmehlprodukte), lässt den Insulinspiegel sehr schnell ansteigen und ebenso schnell wieder absinken. Deshalb bekommen Sie schnell wieder Heißhunger. Der Heißhunger und die häufige Insulinausschüttung verhindern, dass Sie Ihr Idealgewicht erreichen.

Der Kern der Low-Carb-Diät ist deshalb, Lebensmittel mit Kohlenhydraten zu meiden und stattdessen den Anteil an Eiweiß und frischem Obst und Gemüse zu erhöhen. Dadurch fällt die Insulinausschüttung geringer aus und Sie können gesund und schnell abnehmen. Die wichtigsten Regeln für den Low-Carb-Ernährungsplan:

Low Carb Salat

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  • drei Hauptmahlzeiten und zwei kleine Snacks
  • mehrmals pro Tag Gemüse und Obst für eine bessere Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • möglichst keine Weißmehlprodukte, wenn überhaupt Kohlenhydrate, dann komplexe (z. B. Vollkornbrot)
  • eiweiß- und ballaststoffreiches Frühstück (z. B. zuckerarmes Müsli, Eiweißshakes)
  • Nährstoffverteilung: 50 bis 60 Prozent Fett, 20 bis 35 Prozent Eiweiß, 15 bis 30 Prozent Kohlenhydrate
  • gesunde Fette (ideal: pflanzliche, ungesättigte Fette)
  • viel trinken (2 bis 3 Liter pro Tag, mehr bei sportlicher Betätigung)
  • kein Alkohol

Es gibt kaum Lebensmittel ohne Kohlenhydrate, da diese z. B. auch in Gemüse enthalten sind. Low-Carb-Lebensmittel weisen lediglich einen sehr geringen Anteil an Kohlenhydraten auf. Gute Beispiele hierfür sind:

Gesund abnehmen Low Carb

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  • Gemüse
  • Obst
  • Milchprodukte
  • Eier
  • Nüsse, Samen und Saaten
  • Fleisch und Wurst
  • Fisch
  • hochwertige Fette und Öle

Möchten Sie Low-Carb-Gerichte kochen, werden Sie häufig um ein entsprechendes Kochbuch oder Rezepte aus dem Internet nicht herumkommen. Natürlich können Sie viele normale Gerichte kochen und einfach die Sättigungsbeilage weglassen. Langfristig werden Sie sich aber wahrscheinlich etwas mehr Abwechslung wünschen.

Bei der Low-Carb-Diät besteht die Gefahr einer dauerhaft zu niedrigen Energiezufuhr. Dadurch ist das Risiko hoch, dass der Körper in den „Notmodus“ schaltet. Die Folge: Er bunkert. Während Sie dann anfänglich schnell abgenommen haben, stagniert das Gewicht. Schlussendlich nehmen Sie durch den Jojo-Effekt sogar wieder zu. Deshalb empfehlen viele Experten einen sogenannten „Cheat Day“ pro Woche, an dem Sie essen, was Sie möchten. Dadurch soll dem Körper gezeigt werden, dass keine Notsituation vorliegt.

Tipp: Ist Ihnen Low Carb an sich zu extrem und möchten Sie nicht in so starkem Maß auf Kohlenhydrate verzichten? Dann versuchen Sie eine abgeschwächte Variante: Kochen Sie nur abends kohlenhydratfreie Rezepte, um die Fettverbrennungsphase während der Nacht zu verlängern. Oder legen Sie ein- bis zweimal pro Woche einen Low-Carb-Tag ein und essen Sie Low-Carb-Lebensmittel.

Wir haben für Sie ein typisches Low-Carb-Rezept zusammengestellt – laden Sie es sich jetzt herunter und drucken Sie Ihre Rezeptkarte aus!

Rezept Low Carb

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Detox: Schlacken ausspülen, schnell abnehmen

Smoothies Ernährung

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Schnell abnehmen können Sie mit einer Detox-Kur. Durch eine Fastenkur soll der Körper von toxischen Stoffen befreit werden (sogenannte Schlacken), die sich durch Stress, Bewegungsmangel, Umweltgifte und eine schlechte Ernährung im Körper ansammeln. Es gibt dabei verschiedene Programme, sodass sich mitunter unterscheidet, welche Lebensmittel Sie zu sich nehmen dürfen. Sieben bis 21 Tage lang verzichten Sie auf feste Nahrung, gezuckerte Getränke und Alkohol. Überwiegend „ernähren“ Sie sich von ungezuckerten Kräutertees und Wasser sowie Gemüsebrühe. Je nach System sind frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte möglich (z. B. Detox-Saftkuren).

Vorteil von Detox-Diäten ist, dass sie äußerst einfach umzusetzen sind – Sie brauchen keine spezielle Ausrüstung und auch keine Diätrezepte. Allerdings müssen Sie mit Mangelerscheinungen rechnen, je länger Sie die Kur durchziehen. Außerdem kann es in den ersten drei bis vier Tagen zu Müdigkeit und Schwäche kommen, bis sich der Körper an die extrem reduzierte Kalorienzufuhr gewöhnt hat. Auch wenn Sie mit Detox schnell abnehmen: Dank des Jojo-Effekts hält die Abnahme leider nicht lange an.

Tipp: Möchten Sie Detox dennoch ausprobieren, greifen Sie auf schonendere Diätpläne zurück, die zum Beispiel mit einer Saftkur beginnen, den Ernährungsplan dann um Suppen ergänzen und schließlich über mageren Fisch und Fleisch schrittweise wieder zu einer normalen Ernährung wechseln.

Ein leckeres Detox-Rezept finden Sie hier zum Download als Rezeptkarte!

Rezept Detox

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Superfoods: Nährstoffe in hoher Konzentration

Superfoods sind Lebensmittel, die Nährstoffe oder Vitalstoffe in einer besonders hohen Konzentration liefern. Es kann sich dabei um ganz normale Lebensmittel handeln, oftmals sind es aber auch weit gereiste Exoten aus Südamerika oder den Tropen. Superfoods werden bereits seit einigen Jahren hochgelobt, wobei es immer wieder neue Lebensmittel sind, die in den Fokus geraten. Beispiele für Superfoods sind:

Superfoods Frühstück

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  • Wildpflanzen (z. B. Brennnessel, Löwenzahn)
  • Gräser (z. B. Dinkelgras)
  • Gartenkräuter
  • Algen (z. B. Chlorella, Spirulina)
  • Kreuzblütler (z. B. Kohl, Rucola, Senf, Rettich, Radieschen)
  • rohes, fermentiertes Sauerkraut
  • Leinsamen
  • Chiasamen
  • Shiitake-Pilze
  • Mandeln
  • Kürbiskerne
  • Papayas
  • Traubenkerne
  • Beeren
  • Acerola-Kirschen
  • Camu-Camu-Früchte
  • Granatäpfel
  • Ingwer
  • Avocados
  • Curcuma
  • Oregano

Um die Kraft der Superfoods zu nutzen, brauchen Sie keinen speziellen Diätplan. Versuchen Sie einfach, möglichst viele davon immer wieder in Ihren Ernährungsplan zu integrieren. Einige Beispiele verdeutlichen, wie einfach es ist:

  • Geben Sie ein Stück Ingwer mit in Ihren Tee.
  • Würzen Sie Ihre Gerichte mit frischem Oregano aus dem Garten.
  • Peppen Sie Ihr Frühstücksmüsli mit Leinsamen, Chiasamen oder Acaibeeren auf.
  • Mixen Sie einen Smoothie mit grünem Blattgemüse.

Paleo: Ernährung wie in der Steinzeit

Paleo Ernährung

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Die Paleo-Ernährung geht davon aus, dass der menschliche Körper eigentlich nicht dafür gemacht ist, verarbeitete Lebensmittel zu verzehren. Angeblich soll der Mensch nicht die genetische Veranlagung dafür besitzen, um bestimmte Lebensmittel wie Getreide oder Hülsenfrüchte richtig zu verarbeiten. Die Anhänger dieses Trends stellen ihren Ernährungsplan deshalb aus jenen Nahrungsmitteln zusammen, die der Mensch als Jäger und Sammler bereits in der Steinzeit verzehrte. Hierzu gehören vor allem Gemüse und Obst, Samen und Nüsse, Eier, Fleisch und Fisch. Hingegen sind alle verarbeiteten Produkte, insbesondere industriell gefertigte Lebensmittel, Getreide, Zucker, Milch, Soja und Hülsenfrüchte nicht erlaubt.

Auch wenn die Ernährungsform durchaus ihre positiven Seiten hat, ist sie auch mit einigem Verzicht verbunden. Nicht nur, dass die meisten kohlenhydrathaltigen Lebensmittel wie Nudeln und Brot vom Speiseplan gestrichen werden, auch die Nährstoffversorgung ist mitunter nicht immer optimal, wenn die Inhaltsstoffe der Lebensmittel nicht genau im Blick behalten werden. Hinzu kommt, dass es mit der Paleo-Diät nahezu unmöglich ist, auswärts zu essen. Allerdings ist die Ernährungsform durchaus geeignet, um abzunehmen – schon alleine der Verzicht auf Getreideprodukte bewirkt bei vielen Menschen einen enormen Effekt.

Raw Food: keine erhitzten Speisen

Raw Food bedeutet übersetzt „Rohkost“. Die Anhänger dieser Ernährungsform gehen davon aus, dass Lebensmittel, die erhitzt wurden, tot sind. Sie essen entweder nur völlig unverarbeitete Lebensmittel oder erhitzen sie bis höchstens 48 °C. Dadurch erhoffen sie sich, besser von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zu profitieren, die durch eine starke Erhitzung teilweise zerstört werden. Außerdem basiert das Raw-Food-Prinzip auf der Annahme, dass der Körper rohe Lebensmittel besser verarbeiten kann als gekochtes Essen. Erlaubt sind alle Lebensmittel, die roh sind, zum Beispiel:

Raw Food Ernährung

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  • Obst
  • Gemüse
  • Nüsse
  • Samen
  • Kerne
  • Salate
  • Kräuter
  • Sprossen
  • Gewürze

Wer sich an Raw Food versuchen möchte, sollte sich allmählich an die Thematik herantasten und Mahlzeit um Mahlzeit ersetzen. Achten Sie außerdem auf eine ausgeglichene Nährstoffbilanz sowie auf die Kaloriendichte der Lebensmittel. Ernähren Sie sich nur noch von Rohkostsalat, wird der Körper schnell in den „Bunkermodus“ schalten. Eine zu einseitige Rohkost-Diät kann außerdem Mangelerscheinungen hervorrufen.

Tipp: Sie können vom Raw-Food-Trend profitieren, ohne gleich zum Kaninchen zu werden. Ersetzen Sie einfach des Öfteren eine Mahlzeit durch Rohkost oder kombinieren Sie entsprechende Elemente zu Ihrer normalen Ernährung. Auch dies wird sich positiv auswirken.

Abnehmen ohne Sport?

Heute dreht sich alles rund um die Ernährung. Doch kann man ohne Sport abnehmen? Natürlich müssen Sie nicht zwingend jeden zweiten Tag ins Fitnessstudio gehen, um Ihr Gewicht zu reduzieren. Die folgenden Abnehmtipps helfen Ihnen bei der Gewichtsreduzierung, auch wenn Sie nicht oft zum Sport kommen:

Sport gesund bleiben

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  • sinnvolle Ernährungsumstellung mit viel Obst und Gemüse
  • Bewegung durch Alltagstätigkeiten (z. B. Hausarbeit)
  • zügige Spaziergänge
  • viel Schlaf
  • zwischendurch ein kurzes Fitnessprogramm für Zuhause (YouTube liefert gratis jede Menge Anregungen!)
  • Zucker und Alkohol meiden
  • viel trinken

Langfristig sollten Sie aber Sport doch in Ihr Programm integrieren. Muskelmasse verbraucht selbst im Ruhezustand Kalorien, weshalb Sie unbedingt ein nachhaltiges Krafttraining, verbunden mit Ausdauersport, verfolgen sollten.

Haltbarkeit, Kalorien und Sorten: Alles, was Sie schon immer über Sekt wissen wollten

Sekt ist das prickelnde Vergnügen, das uns zu Geburtstagen, Festen und natürlich zu Silvester regelrecht verfolgt. Doch warum ist das eigentlich so? Und was ist dran an dem edlen Tropfen, dass er für uns zu besonderen Anlässen einfach dazu gehört? Wir haben hinter die Kulissen des perlenden Getränks geblickt und zeigen Ihnen die wichtigsten Fakten rund um Sekt.

Mit Sekt anstoßen: Deshalb ist es an Silvester Tradition

Mit Freunden anstoßen

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Schon vor 200 Jahren war es in den besseren Kreisen üblich, zu besonderen Anlässen mit Sekt anzustoßen. Damals war Sekt allerdings noch kein erschwingliches Getränk, sondern ein Zeichen größten Luxus. Nur gutsituierte Bürger konnten sich diesen Genuss leisten. Bis heute hat das Getränk einen Hauch der Dekadenz und Wohlstand. Da es allerdings mittlerweile erschwinglich ist, zieht sich die Tradition durch alle Gesellschaftsschichten und Sekt wird zu verschiedensten Anlässen – allen voran natürlich zu Silvester – genossen.

Herstellung: wie Sekt entsteht

Sekt ist eine Weiterführung von vergorenen Weinen mit einer bestimmten Säure. Er wird mit einer sogenannten „Dosage“ versetzt, die aus Zucker und Hefe besteht. Nun beginnt die zweite Gärung. Dabei entsteht Kohlensäure, die sich mit dem Wein verbindet und später für das Prickeln des Sekts sorgt. Die Hefe überträgt zudem einen Teil ihrer Geschmacksstoffe auf den Sekt, ehe sie später entfernt wird. Zuletzt fügt der Winzer noch einmal eine Dosage hinzu, dieses Mal aus Wein und Zucker. Man unterscheidet drei Arten der Lagerung während der Gärung:

  • Traditionelle Flaschengärung: Der Wein wird während der gesamten Verarbeitung zum Sekt in Flaschen gelagert. Die Hefe wird zum Ende der Gärzeit durch ein spezielles Verfahren gefroren und entfernt. Die Dosage ersetzt die dadurch entstehende Fehlmenge.
  • Flaschengärung: Der Grundwein gärt zwar in Flaschen, wird allerdings nach dem Gären zur Klärung in Tanks umgefüllt und mit der Dosage gemischt. Erst dann wird er wieder in Flaschen abgefüllt.
  • Großraumgärung: Der Wein wird in Fässern vergoren, gefiltert und mit der Dosage aufgefüllt. Dann erfolgt die Füllung der Flaschen.

Brut, Trocken, Halbtrocken: Welcher Sekt schmeckt wie?

Sekt wird mittels sieben EU-rechtlich geregelter Geschmacksrichtungen eingestuft. Sie richten sich in erster Linie danach, wie viel Restzucker sie pro Liter enthalten und wie süß sie demnach sind. Unsere Grafik zeigt anschaulich, wie viel Süße Sie erwarten dürfen:

Restzucker im Sekt

 

Ideal zum Anstoßen eignen sich die Geschmacksrichtungen brut und extra trocken. Möchten Sie den Sekt hingegen zu einer Bowle verarbeiten, bieten sich je nach Rezept und je nach Vorliebe der Gäste trockene bis milde Varianten an.

Kalorien und Kohlenhydrate: Was steckt drin im Sekt?

Wie viele Kalorien Sekt genau enthält, hängt davon ab, welche Sorte Sie bevorzugen. In einem milden Sekt stecken beispielsweise 11 g Kohlenhydrate und 108 Kalorien auf 100 ml. Mit einem trockenen Sekt hingegen fahren Figurbewusste besser: 3,5 g Kohlenhydrate treffen auf 76 Kalorien auf 100 ml. Je niedriger der Zuckergehalt ausfällt, desto freundlicher ist das Anstoßen zu Silvester zu Ihrer Waage.

Verschiedene Sektsorten

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Alkoholgehalt von Sekt: So viel dürfen Sie trinken

Wenn Sie an Silvester noch selbst mit dem Auto nach Hause fahren möchten, sollten Sie sich mit dem Alkoholgehalt von Sekt auseinandersetzen. Sekt enthält mindestens 10 Volumenprozent Alkohol. Wie viel Sie tatsächlich trinken dürfen, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom Alkoholgehalt des Sekts und Ihrer persönlichen Konstitution (Alter, Fitness, Gewicht, Körpergröße). Unter der gesetzlichen Grenze von 0,5 Promille bleiben Sie normalerweise mit höchstens zwei Glas Sekt, wenn Sie sie nicht gerade auf nüchternen Magen trinken. Da Sekt manchen Menschen aber schnell „in den Kopf steigt“, sollten Sie sich als Fahrer besser auf ein Glas oder auch die mit Saft gemischte Variante beschränken.

Sollten es doch mal ein paar Gläser zu viel gewesen sein, denken Sie daran: „Don’t drink and drive!“

Tipp: Es gibt auch alkoholfreien Sekt, der nur einen minimalen Restalkohol von 0,2 bis 0,5 Prozent aufweist. Selbst als Fahrer dürfen Sie davon mehrere Gläser trinken.

Mit Sekt anstoßen: die ideale Trinktemperatur

Wie bei Wein steht und fällt der Genuss von Sekt mit der richtigen Trinktemperatur. Diese richtet sich nach der Art des Sekts:

SorteIdeale Trinktemperatur
Weißer Sekt5 bis 7 °C
Rosé Sekt6 bis 8 °C
Roter Sekt9 bis 11 °C

Sekt mischen: leckere Kreationen von Bowle bis Cocktail

Hugo Sekt

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Gerade zu Silvester wird der Sekt gerne auch zu einem leckeren Mischgetränk verarbeitet. Sehr beliebt ist beispielsweise die klassische Sekt-Bowle, gerne modern interpretiert, oder auch spannende Cocktails mit Sekt. Hier ein paar Rezepte für Ihre ersten Mix-Versuche:

  • Retro-Bowle: Mischen Sie 700 ml trockenen Weißwein und 1 kg Fruchtcocktail (Dose). Geben Sie kurz vor dem Servieren kalten trockenen oder halbtrockenen Sekt hinzu. Möchten Sie frisches Obst verwenden, können Sie die fehlende Süße, die der Fruchtcocktail der Bowle normalerweise verleihen würde, durch einen milden Sekt ausgleichen.
  • Hugo: Mischen Sie 150 ml Sekt, 100 ml spritziges Mineralwasser und 2 cl Holunderblütensirup in einem Weißweinglas. Garnieren Sie das Ganze mit frischen Minzeblättern, Limettenscheiben oder -stückchen und Eiswürfeln.
  • Orange Kiss: Geben Sie Orangenstückchen, 2 dünne Ingwerscheiben, einige Blätter Zitronenmelisse und Eiswürfel in ein Weißweinglas und füllen Sie mit einem trockenen Sekt auf.

Sekt lagern: Wie ist es um die Haltbarkeit bestellt?

Sekt ist im Gegensatz zu Weinen nicht dafür geeignet, lange aufbewahrt zu werden. Wenn Sie ihn kaufen, ist er bereits auf seinem geschmacklichen Höhepunkt und sollte am besten so schnell wie möglich getrunken werden. Selbst bei optimaler Lagerung verlieren die meisten Sekte spätestens nach ein bis zwei Jahren ihre Perlen und verändern sich auch im Geschmack.

Möchten Sie dennoch einen Sekt lagern, beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Haltbarkeit zu erhöhen:

  • idealerweise im Keller oder in Weinkühlschränken lagern
  • kühle, dunkle und ruhige Umgebung
  • stehend lagern, Flaschen nicht hinlegen
  • keine Temperaturschwankungen
  • keine zu hohe Hitze
  • keine starke Lichteinwirkung
  • keine Lagerung in Steinregalen oder Tonröhren (Gefahr, dass die Flaschen durch kleine Beschädigungen bersten)

Ist Sekt vegan?

Da Wein aus pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen wird, läge die Vermutung nahe, dass Sekt auch für Veganer geeignet ist. Doch das ist bei Weitem nicht immer so. Insbesondere im Arbeitsschritt des Klärens werden häufig tierisch gewonnene Klärmittel eingesetzt. Möchten Sie einen wirklich veganen Sekt genießen, sollten Sie im Handel auf entsprechende Siegel achten, z. B. das V-Label. Dieses tragen zahlreiche Weingüter, beispielsweise der Isegrim-Hof aus der Rheinneckar-Gegend oder das Weingut Hemer bei Worms.

Leckeres Wintergemüse: Wärmende Rezepte mit Wirsing, Rosenkohl & Co.

Die Tage werden kürzer und wir igeln uns an kühlen Abenden gerne vor dem Kachelofen ein. Jetzt ist wieder die Zeit, in der Wintergemüse wie Wirsing, Rosenkohl & Co. ihren großen Auftritt haben. Die eher langweilig wirkenden Gemüse haben es in sich: Jede Menge Vitamine, Ballaststoffe und die Extraportion Frische in den düsteren Monaten machen sie zu unseren Highlights auf dem Tisch. Doch welches Wintergemüse ist in Deutschland eigentlich heimisch, wann haben sie Saison und welche leckeren Rezepte lassen sich damit realisieren? Wir haben die Winterstars der Gemüsewelt genauer unter die Lupe genommen.

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Eierspeisen zu Ostern: Die leckersten Eier-Rezepte für Ihr Frühstück

Zu Ostern dreht sich alles rund ums Ei – ob ausgeblasene, bemalte Ostereier oder bunt gefärbte Brotzeiteier. Und auch beim ausgedehnten Osterfrühstück dürfen sie natürlich nicht fehlen. Wir zeigen Ihnen nicht nur die leckersten Eierspeisen-Rezepte, sondern auch gute Möglichkeiten, wie Sie den Inhalt der ausgeblasenen Eier und übrige Ostereier verwerten können.

Eier kochen: So geht’s richtig

Der Klassiker zum Frühstück schlechthin ist immer noch das gekochte Ei. Doch obwohl Eier kochen eigentlich nur bedeutet, das Ei in kochendes Wasser zu legen und abzuwarten, ist dies doch eine Wissenschaft für sich. Insbesondere die Kochzeiten der Eier sind ausschlaggebend dafür, ob Sie hinterher ein wachsweiches Ei oder ein hartgekochtes Ei auf dem Frühstückstisch stehen haben, aber auch die Größe und die Temperatur des Eis sind wichtig. Die optimalen Eier-Kochzeiten lesen Sie aus der Tabelle ab:

sehr weichwachsweicheher hart
Größe S

aus Kühlschrank
bei Zimmertemperatur

 

4 Min.

3 Min.

 

6 Min.

5 Min.

 

8 Min.

7 Min.

Größe M

aus Kühlschrank

bei Zimmertemperatur

 

4,5 Min.

3,5 Min.

 

6,5 Min.

5,5 Min.

 

9 Min.

8 Min.

Größe L

aus Kühlschrank

bei Zimmertemperatur

 

5 Min.

4 Min.

 

7,5 Min.

6,5 Min.

 

10 Min.

9 Min.

Größe XL

aus Kühlschrank

bei Zimmertemperatur

 

5,5 Min.

4,5 Min.

 

8 Min.

7 Min.

 

11 Min.

10 Min.

 

Hier folgen einige grundlegende Tipps, wie Sie ein Ei richtig kochen:

eier-richtig-kochen

© istock.com/Yulia_Davidovich

  • Geben Sie keine Eier direkt aus dem Kühlschrank ins kochende Wasser, da sie dadurch leicht platzen.
  • Pieken Sie das Ei an der stumpfen Seite an, um das Platzen zu vermeiden.
  • Sollte doch einmal ein Ei platzen, geben Sie sofort Salz zum Wasser – dadurch läuft es nicht vollständig aus.
  • Schrecken Sie die Eier ab, wenn Sie sie weich genießen wollen, denn sonst garen sie weiter. Hartgekochte Eier müssen Sie nicht abschrecken, es hat keinen Einfluss auf die Schälbarkeit.
  • Möchten Sie gut schälbare Frühstückseier, verwenden Sie etwa zwei Wochen alte Eier.

Das perfekte Rührei mit Varianten

Ein gut zubereitetes Rührei ist eine wahre Wonne für Ihr Oster-Frühstück. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung für die beliebte Ei-Zubereitungsart gelingt es garantiert:

  1. Schritt: Vermengen Sie zwei aufgeschlagene Eier und einen Schuss fettarmer Milch oder Mineralwasser mit einer Gabel. Eigelb und Eiweiß sollen sich nur ein bisschen vermischen.
  2. Schritt: Geben Sie dem Ganzen mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack Muskatnuss die richtige Würze.
  3. Schritt: Schäumen Sie in einer Pfanne Butter auf und geben Sie das Ei hinzu. Lassen Sie die Pfanne dabei nicht zu heiß werden, dann das Rührei soll nicht gebraten werden, sondern lediglich kurz stocken. So bleibt es schön saftig. Schieben Sie die Eier während des Stockens mit dem Pfannenwender ein wenig in der Pfanne herum – richtiges Rühren ist nicht notwendig.
leckeres-ruehrei-machen

© istock.com/gkrphoto

Natürlich muss es nicht immer diese Standardvariante sein – mit den richtigen Rührei-Varianten ergeben sich sättigende und leckere Frühstücksideen mit Ei:

  • mit Schinken- und Zwiebelwürfeln
  • angebratene Baconstreifen dazu (typisch amerikanisches Frühstück mit Ei)
  • mit Schnittlauch und Tomatenwürfeln
  • mit Krabben
  • mediterran mit Zucchini und Paprika, gewürzt mit Basilikum, Oregano & Co.
  • mit frischen, gebratenen Champignons
  • deftig mit Salamiwürfeln und darüber geriebenem Käse

Pochiertes Ei: Leckere Eierspeisen fürs Frühstück

Wenn Sie Rezepte mit Eiern suchen, werden Sie unweigerlich auch über pochierte Eier stolpern. Sie werden auch verlorene Eier genannt, weil sie ohne Schale in fast siedendem Essigwasser gekocht werden. Durch den Essig gerinnt das Eiweiß besonders schnell und das Ei kann in Ruhe ein paar Minuten fertig ziehen. Wie das genau funktioniert, zeigt dieses Video:

Pochierte Eier sind Bestandteil zahlreicher leckerer Eiergerichte, beispielsweise Eier Benedikt, bei denen englische Muffins mit dem Ei, knusprigem Bacon und Sauce Hollandaise verknüpft wird.

Rezepte mit Eiern: deftige und süße Eierspeisen für Feinschmecker

eggs-benedict

© istock.com/Robert Ingelhart

Natürlich können Sie neben diesen klassischen Eierspeisen auch viele weitere Rezepte mit Eiern umsetzen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • gefüllte Eier: halbierte Eier werden mit einer Mischung aus den Eigelben, Mayonnaise und weiteren Zutaten gefüllt
  • Soleier: in Salzlösung konservierte Eier, die mehrere Monate haltbar sind
  • Eier in Currysauce: hartgekochte Eier mit einer würzigen Currysauce, dazu Reis oder Kartoffeln
  • Kren-Eier: aus frischem Kren und zerkleinerten Eiern hergestellter Brotaufstrich mit scharfer Note
  • Eierstich: Suppeneinlage aus gestockter Ei-Milch-Masse
  • Omelette: klassische Eierspeise aus verquirlten Eiern, die in einer Pfanne stocken und anschließend nach Belieben gefüllt werden (z. B. frische Cocktailtomaten und Basilikum, Pilze und Petersilie, Räucherlachsstreifen und Rucola, Obstsalat)
  • Eiersalat: klein geschnittene Eier mit Mayonnaise vermengt, aufgepeppt zum Beispiel mit Würfeln von Champignons, Bacon, Essiggurken, Paprika oder Kräutern
  • Spiegelei: in der Pfanne gebratenes Ei mit flüssigem oder festem Eigelb (Gerichte mit Spiegelei sind z. B. die Kombination mit Leberkäse und Spinat, Labskaus mit Spiegelei, Strammer Max)

Restliche Ostereier verwerten: Rezepte mit vielen Eiern

spezielles-omelett

© istock.com/Anna_Shepulova

Grundsätzlich stellt sich die Frage, was Sie aus Eiern machen können, die vom Ostereier bemalen übrig sind. Das können entweder der Inhalt ausgeblasener Eier oder die restlichen gekochten Ostereier sein. Wir zeigen Ihnen Rezepte zum Ostereier verwerten:

  • Lachs-Ei-Aufstrich: 200 g Frischkäse, drei gekochte Eier, 200 g Räucherlachs und 1 Zwiebel ergeben einen leckeren Brotaufstrich.
  • Salat: Vierteln Sie zwei bis drei gekochte Eier und garnieren Sie Ihren gemischten Salat damit. Klein gewürfelte Eier verfeinern Kartoffelsalat.
  • Eierlikör: Je nach Rezept brauchen Sie bis zu acht Eier pro Flasche. Dafür müssen allerdings Eigelb und Eiweiß getrennt vorliegen.
  • Pfannkuchen: Auf 250 g Mehl und 375 ml Milch kommen vier Eier – und eins oder zwei extra gehen immer. Ihre Kinder werden die süßen Eierspeisen lieben. Dasselbe gilt übrigens auch für Kaiserschmarrn.
  • Käsekuchen ohne Boden: Da der Quark von alleine nicht fest genug wird, brauchen Sie Kuchenrezept mit vielen Eiern – bis zu acht Stück werden auf ein Kilogramm Quark verwendet.
  • Biskuit: Vier bis fünf Eier brauchen Sie für einen Biskuitboden. Und das Gute ist: Dank des fehlenden Fetts ist er so figurfreundlich, dass Sie geradejetzt im Frühling jeden Tag einen Obstkuchen genießen können.

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    © istock.com/Arie J. Jager

  • Spätzle: Für den Spätzleteig brauchen Sie pro 100 g Mehl mindestens ein Ei – mehr geht natürlich immer. Die fertigen Spätzle können Sie auch portionsweise auf Vorrat einfrieren.
  • Nudeln mit Ei: Bereiten Sie Nudeln zu und trocknen Sie sie. So können Sie größere Eivorräte schnell aufbrauchen und sozusagen haltbar machen.

Was machen Sie mit übriggebliebenen Eiern von Ostern? Verraten Sie uns Ihre liebsten Rezepte mit Eiern – wir sind gespannt auf Ihre Ideen!