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Fisch, Lamm & Co.: Leckere Ideen für Ihr Ostermenü

Ostertisch

©istock.com/Liliboas

 

Nach Weihnachten ist Ostern in Familien das nächste größere Familienfest, zu dem sich alle versammeln, gemütlich beisammensitzen und mit den Kindern auf den Osterhasen warten. Jetzt ist für viele die Zeit des Fastenbrechens gekommen und sie warten geduldig auf die süßen und deftigen Leckereien, die sie sich jetzt wieder gönnen dürfen. Wir haben die besten Ideen und Vorschläge für Ihr Ostermenü zusammengetragen, damit Sie an den Feiertagen unbeschwert und nach Herzenslust schlemmen können.

Karfreitag: Der Fisch als christliches Glaubenszeichen

An Karfreitag verzichten viele Familien auf Fleisch, weil es dieses früher nur an Freudenfesten gab – und zu ihnen gehört der Todestag von Jesus Christus nun einmal nicht. Schon seit Jahrhunderten isst man an diesem Tag bevorzugt Fischgerichte, denn der Fisch ist das bekannteste Erkennungszeichen des christlichen Glaubens. Dabei müssen es aber längst nicht immer nur Backfisch und Brathering sein – wir zeigen Ihnen viele leckere Anregungen rund um den Fisch:

Fisch für das Ostermenü

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  • Bandnudeln mit Räucherlachs: Sahne, Gemüsebrühe und Weißwein ergeben gemeinsam mit Senf, Meerrettich und Dill eine schmackhafte Sauce. Kurz mitgegarte Erbsen und Babymöhrchen, Räucherlachsstreifen und al dente gekochte Bandnudeln führen dieses Gericht zum Höhepunkt.
  • Steckerlfisch: In vielen Regionen gibt es am Karfreitag Steckerlfisch zu kaufen, das können verschiedene Fischarten sein, die am Stab gegrillt werden. Dazu passen Kartoffelsalat oder frische Brezen.
  • Kartoffel-Fisch-Suppe: Einfach, deftig und schmackhaft – so sieht das ideale Essen für den Karfreitag aus. Für diese Suppe kochen Sie Zwiebeln und Kartoffelwürfel in Fischfond, schmecken alles mit Milch, Sahne, Salz und Pfeffer ab und geben in mundgerechte Stücke zerteiltes, geräuchertes Schellfischfilet hinzu.
  • Frühlingshafte Lachs-Gnocchi: Bereiten Sie aus Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie, Oliven, Zucchini und Tomaten ein aromatisches mediterranes Frühlingsgemüse zu. Braten Sie Lachswürfel in reichlich Öl an, würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer. Mischen Sie das Gemüse und den Lachs mit frischen Gnocchi.
  • Fischfilet an Salat: Eine leichte Zubereitungsart von Fisch ist das Braten in der Pfanne. Gut geeignet sind beispielsweise Kabeljau oder Rotbarsch, aber im Prinzip lässt sich jedes Fischfilet braten. Braten Sie die mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzten Filets je nach Stärke etwa 3 bis 4 Minuten von jeder Seite. Dazu passt ein frischer Frühlingssalat mit Tomaten, Gurken, Kopfsalat, Frühlingszwiebeln und Körnern. Möchten Sie die Mahlzeit etwas gehaltvoller gestalten, reichen Sie dazu zerlassene Butter und Salzkartoffeln.
  • Forellen in Mandelbutter: Bereiten Sie die Forellen vor, indem Sie sie innen und außen salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. Wenden Sie sie in Mehl und braten Sie sie in einer Pfanne rundum an. Anschließend braten Sie sie bei 180°C Ober-/Unterhitze im Ofen etwa 10 bis 15 Minuten lang fertig. Währenddessen rösten Sie Mandelblättchen in aufgeschäumter Butter in der Pfanne, wenden Sie die Fische darin und servieren Sie sie zusammen mit Petersilienkartoffeln und frischem Marktgemüse.
  • Fischbolognese: Eine Fischbolognese bereiten Sie genauso zu wie eine fleischhaltige Bolognesesauce. Zaubern Sie aus Zwiebeln, Karotten, Staudensellerie, Paprika, Tomaten, Gemüsebrühe und Gewürzen die Sauce. Das Seelachsfilet würfeln Sie in kleine Stücke, braten es in der Pfanne an und heben es unter die Sauce. Gemeinsam mit Tagliatelle oder Spaghetti ist die Seelachs-Bolognese das ideale Gericht zu Ostern für Kinder.
  • Knusperfisch: Ebenfalls eine schöne Idee für Kinder zu Ostern ist der Knusperfisch. Schneiden Sie Seelachsfilets in etwas kleinere Stücke, würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer und stellen Sie aus Eiern, Weizenmehl und Cornflakes eine Cornflakes-Panade her. Anschließend backen Sie sie in reichlich fett in der Pfanne aus. Dazu passen zum Beispiel Ofenkartoffeln und Gemüse.

Natürlich eignen sich alternativ für den Karfreitag auch alle Gerichte ohne Fisch und Fleisch – die vegetarische Küche feiert an diesem Tag in vielen Familien eine Renaissance.

Für Ihr gelungenes Osterfrühstück: Ideen für den Osterbrunch

Welche Bestandteile unbedingt zu Ihrem Osterbrunch dazugehören, hängt natürlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Überwiegend können Sie die üblichen Rezepte verwenden, wie sie auch für den normalen Brunch verwendet werden, zum Beispiel Tomaten-Mozzarella-Salat, Rührei, Mini-Frikadellen, Pancakes, deftige und süße Muffins, Räucherlachs und vieles mehr. Nicht fehlen dürfen außerdem das Osterlamm und der Osterschinken. Viele weitere tolle Ideen für Ihr Osterfrühstück entdecken Sie in unserem Artikel zum Osterbrunch.

Süße Naschereien für die österliche Kaffeetafel

Gebackener Hefezopf für das Ostermenü

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In vielen Familien trifft man sich zu Ostern zum Kaffee. Glücklicherweise hält die Tradition allerlei süße Köstlichkeiten bereit, mit denen Sie bei der Kaffeetafel auftrumpfen können. Hier einige traditionelle Vorschläge, die Sie ganz leicht umsetzen können:

  • Osterlamm: Trennen Sie zwei Eier und schlagen Sie das Eiweiß mit 50 g Puderzucker steif. Rühren Sie die zwei Eigelbe, 60 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g weiche Butter und eine Prise Salz unter. Vermengen Sie 100 g Mehl mit einem halben Teelöffel Backpulver und 60 g gemahlenen Mandeln und heben Sie die Mischung unter den Eischnee. Backen Sie den Teig in einer gefetteten und bemehlten Form bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 bis 45 Minuten (je nach Form und Größe) aus.
  • Osterzopf: Erwärmen Sie 250 ml Milch, 80 g Butter und 80 g Zucker vorsichtig in einem Topf, bis eine flüssige Mischung entsteht, und lösen Sie einen Würfel Hefe darin auf. Geben Sie 550 g Mehl und eine Prise Salz hinzu und kneten Sie alle Zutaten zu einem festen Teig. Lassen Sie ihn eine halbe Stunde lang gehen. Teilen Sie den Teig in drei Teile, formen Sie lange Stränge daraus und flechten Sie sie zu einem Hefezopf zu Ostern. Verquirlen Sie ein Ei mit ein wenig Sahne und bepinseln Sie die Oberfläche des Zopfs damit. Backen Sie ihn ca. 30 bis 40 Minuten (je nach Höhe des Zopfes) bei 200°C Ober-/Unterhitze. Dazu passt frische Marmelade.
  • Osterkranz: Der Osterkranz wird nach einem ähnlichen Rezept gebacken wie der Osterzopf. Der Teig wird häufig mit 1 bis 2 TL Kardamom oder auch 1 EL Rum gewürzt, um ihm noch mehr Eigengeschmack zu verleihen. Er wird aus ca. 65 cm langen Strängen geflochten und zu einem runden Kranz gelegt. Außerdem sollte der Kranz an der Oberfläche mehrere kleine Mulden aufweisen, in die nach dem Backen (!) bunt gefärbte, gekochte Eier gelegt werden.
  • Osterbrot: Auch das traditionelle Osterbrot wird aus einem Hefeteig hergestellt. Dazu kommen noch abgeriebene Zitronenschale und Rosinen mit in den Teig. Er wird in die Form von runden Broten gebracht, die in der Mitte oben kreuzförmig eingeschnitten werden. Auch zu dieser Variante passt hervorragend eine fruchtige Marmelade.
Muffins für das Ostermenü

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Alternativ können Sie zu Ostern natürlich auch einen Osterkuchen oder eine Ostertorte backen. Abgesehen vom Möhrenkuchen, gibt es hierfür eigentlich keine wirklich typischen Osterklassiker. Sie können aber verschiedenste Rezepte entsprechend aufpeppen. Einige Ideen:

  • Verzierung der Torte mit kleinen Schokoladen-Ostereiern
  • Hasenform aus Papier ausschneiden, auf den Kuchen legen und darum herum Puderzucker streuen, sodass am Ende der Hase freibleibt, dazu passen kleine Deko-Karotten aus Zucker
  • Osterlamm mit kleinen Baiser-Tupfen verzieren, um den Eindruck eines Fells zu erwecken
  • Muffins im Tontöpfchen mit „Erde“ (Kuchenkrümeln) und Deko-Karotten obenauf
  • Cupcakes mit Schafverzierung (weiße Mini-Marshmallows als Fell)
  • ein Osternest zaubern Sie auf Muffins mit „Schnüren“ von Hitschler, zu einem Nest arrangiert, und kleinen Zucker-Ostereiern

Ideen für Ihr Osteressen: Kreative Vorschläge für das Ostermenü

Egal ob Sie Ihr Ostermenü am Ostersonntag oder –montag, mittags oder abends abhalten wollen, in jedem Fall möchten Sie Ihren Lieben zu diesem hohen Feiertag etwas Besonderes bieten. Deshalb haben wir hier einige abwechslungsreiche Rezepte für Ihr Ostermenü zusammengetragen:

Der gelungene Einstieg: Die Vorspeise für Ostern

Spargelsalat zum Ostermenü

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Als Vorspeise eignen sich leichte Speisen oder auch kleinere Mengen deftiger Gerichte. Diese Ideen könnten Sie Ihrer Familie beispielsweise beim Ostermenü kredenzen:

  • kleine gefüllte Blätterteigkörbchen oder –täschchen, zum Beispiel mit Tomate-Mozzarella, Pesto oder auch fein gewürfeltem Ratatouille
  • Krabbencocktail mit Oliven
  • Räucherlachs-Tatar mit Kräuterschmand
  • Gurkensalat mit hauchzart geschnittenen Roastbeef-Scheiben
  • Kräutersuppe mit Scampi-Spieß
  • Geflügelconsommé mit Kräuter-Pfannkuchen-Schnecken und Eierstich als Einlage
  • Lachsterrine auf buntem Salat
  • gemischter Salat mit Eierscheiben
  • Schichtsalat in kleinen Gläsern
  • Spargelsuppe
  • Carpaccio mit feinem Dressing
  • Schinkenröllchen mit grünem Spargel
  • lauwarmer Spargelsalat

Wichtig ist, dass Sie die Vorspeise auf den Hauptgang abstimmen. Möchten Sie beispielsweise ein stark sättigendes Hauptgericht mit Lamm servieren, sollten Sie als Vorspeise besser einen leichten Frühlingssalat oder eine Suppe wählen, damit Ihre Gäste nicht schon nach dem ersten Gang gesättigt sind. Zu deftigeren oder üppigeren Vorspeisen greifen Sie dann, wenn Sie ein eher leichtes Hauptgericht servieren möchten.

Das Herzstück des Mahls: Der Hauptgang Ihres Ostermenüs

Schinken zum Ostermenü

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Zu Ostern darf das Hauptgericht gerne etwas aufwändiger ausfallen, denn immerhin ist die Fastenzeit nun vorbei. Wie wäre es beispielsweise mit diesen Vorschlägen für Ihr Ostermenü:

  • Hähnchenragout mit Frühlingsgemüse und Kartoffelstampf
  • Glasierter Lachs an Kohlrabi-Gemüse
  • Gefüllter Hackbraten mit Karotten-Kartoffel-Stampf
  • Saftige Kalbsmedaillons an grünem Spargel
  • Gebratenes Lachsfilet an Safranschaum mit Wildreismischung
  • Lammfilet an Balsamico-Jus und Mangoldgemüse
  • Lammrücken an Kräuterkruste mit Salzkartoffeln
  • Pfeffersteak mit Zucchinipuffer und Kirschtomaten vom Grill
  • Rinderfilet in Rotweinsauce mit Bandnudeln
  • Seelachsröllchen, gefüllt mit Paprikastreifen
  • Putenrollbraten mit grünen Pestokartoffeln
  • Osterschinken im Brotteig
  • Geschmorte Lammhaxen
  • Gefüllter Kalbsrollbraten mit Sauce und Kartoffelknödeln
  • Boeuf Bourguignon mit gebratenen Champignons

Natürlich darf es auch gerne eine weitere Runde Fisch sein – lassen Sie sich von unseren Ideen zum Karfreitag inspirieren.

Der süße Abschluss: Das Dessert an Ostern

Tarte für das Ostermenü

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Nach diesem frühlinghaften Ostermenü fehlt nur noch der krönende Abschluss. Auch hier gilt wieder: Wählen Sie das Dessert passend zum Hauptgericht. Entscheiden Sie selbst, ob es lieber eine leichte Creme oder ein fulminanteres Dessert sein soll. Mögliche Ideen für Ihr Osteressen sind beispielsweise:

  • Schichtspeise mit Erdbeeren, Quark und zerbröseltem Schokobiskuit
  • Schokoladenmousse mit Beerenspiegel
  • Fruchtiger Himbeer-Crumble
  • Klassische Zabaione
  • Rhabarber-Crumble mit Eierlikör-Sahne
  • Himbeer-Schmand-Lasagne
  • Lavendel-Panna-Cotta
  • Limetten-Joghurt-Creme, gekrönt mit frischen Mangostückchen
  • Windbeutel mit Eierlikörsahne gefüllt
  • Schokoküchlein mit flüssigem Kern und Vanilleeis

Mit welchem Ostermenü überraschen Sie in diesem Jahr Ihre Lieben? Erzählen Sie uns von Ihrer Lieblingskomposition!

Clean Eating, Low Carb und Detox: Das sind die aktuellen Ernährungstrends

Die essensreichen Weihnachtsfeiertage sind vorbei und auch die Fondue-Pizza-Raclette-Silvestertage sind geschafft. Jetzt haben viele Frauen und Männer das Bedürfnis, in Sachen Essen etwas kürzer zu treten. Es muss nicht unbedingt immer gleich eine ausgewachsene Diät sein, um schnell ein paar Kilogramm abzunehmen. Insbesondere die gesunde Ernährung steht jetzt wieder im Fokus. Auch schon bei offiziellen Anlässen, wie auf den Menükarten bei Kommunion oder Konfirmation sieht man, dass der Trend bereits angekommen ist. In den vergangenen Jahren haben sich einige Ernährungstrends entwickelt, die es sich lohnt, genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir stellen die aktuellen Trends rund um die gesunde Ernährung und das Abnehmen vor!

Clean Eating: möglichst natürlich und frisch

Clean Eating ist weniger eine Diät – die Gewichtsreduzierung steht hier nicht im Vordergrund –, sondern mehr eine Ernährungsphilosophie. Der Mensch beschäftigt sich mit seiner Nahrung und seinem Körper und verliert dadurch vielleicht auch das eine oder andere Kilogramm. Der Name ist hier Programm: „Clean“, also „rein“, soll die Nahrung sein. Die wichtigsten Elemente von Clean Eating sind:

Clean Eating Ernährung

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  • bis zu sechs Mahlzeiten pro Tag
  • auf das natürliche Sättigungsgefühl achten
  • Fokus liegt auf einem nährstoffreichen Frühstück
  • ausschließlich naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel (z. B. Obst und Gemüse, fettarmes Fleisch und Fisch, Vollkornprodukte)
  • keine verarbeiteten Lebensmittel, Fast Food, Produkte mit Zusatzstoffen (E-Nummern) oder gehärteten Ölen und Transfetten, Fertiggerichte, Zucker und Weißmehlprodukte
  • mindestens drei Liter Wasser und ungesüßte Tees pro Tag
  • kein oder nur sehr wenig Alkohol
  • saisonales Gemüse und Obst

Clean Eater müssen sich nicht an einen komplizierten Diätplan halten, die Vorgaben sind recht einfach umzusetzen. Sie lernen, ihren Körper mit hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen, und fühlen sich oftmals auch gesundheitlich besser.

Typische Gerichte: Müsli, Baked Oat-Meal, grüne Smoothies, Salate, Pasta mit Gemüse und Pesto, Fisch mit Gemüse, Linsen

Hier haben wir Ihnen ein leckeres Clean-Eating-Rezept zusammengestellt, das Sie sich downloaden und ausdrucken können!

Rezept Clean Eating

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Low Carb: viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate

Der Verzehr von Kohlenhydraten, insbesondere von einfachen Kohlenhydraten (z. B. Weißmehlprodukte), lässt den Insulinspiegel sehr schnell ansteigen und ebenso schnell wieder absinken. Deshalb bekommen Sie schnell wieder Heißhunger. Der Heißhunger und die häufige Insulinausschüttung verhindern, dass Sie Ihr Idealgewicht erreichen.

Der Kern der Low-Carb-Diät ist deshalb, Lebensmittel mit Kohlenhydraten zu meiden und stattdessen den Anteil an Eiweiß und frischem Obst und Gemüse zu erhöhen. Dadurch fällt die Insulinausschüttung geringer aus und Sie können gesund und schnell abnehmen. Die wichtigsten Regeln für den Low-Carb-Ernährungsplan:

Low Carb Salat

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  • drei Hauptmahlzeiten und zwei kleine Snacks
  • mehrmals pro Tag Gemüse und Obst für eine bessere Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • möglichst keine Weißmehlprodukte, wenn überhaupt Kohlenhydrate, dann komplexe (z. B. Vollkornbrot)
  • eiweiß- und ballaststoffreiches Frühstück (z. B. zuckerarmes Müsli, Eiweißshakes)
  • Nährstoffverteilung: 50 bis 60 Prozent Fett, 20 bis 35 Prozent Eiweiß, 15 bis 30 Prozent Kohlenhydrate
  • gesunde Fette (ideal: pflanzliche, ungesättigte Fette)
  • viel trinken (2 bis 3 Liter pro Tag, mehr bei sportlicher Betätigung)
  • kein Alkohol

Es gibt kaum Lebensmittel ohne Kohlenhydrate, da diese z. B. auch in Gemüse enthalten sind. Low-Carb-Lebensmittel weisen lediglich einen sehr geringen Anteil an Kohlenhydraten auf. Gute Beispiele hierfür sind:

Gesund abnehmen Low Carb

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  • Gemüse
  • Obst
  • Milchprodukte
  • Eier
  • Nüsse, Samen und Saaten
  • Fleisch und Wurst
  • Fisch
  • hochwertige Fette und Öle

Möchten Sie Low-Carb-Gerichte kochen, werden Sie häufig um ein entsprechendes Kochbuch oder Rezepte aus dem Internet nicht herumkommen. Natürlich können Sie viele normale Gerichte kochen und einfach die Sättigungsbeilage weglassen. Langfristig werden Sie sich aber wahrscheinlich etwas mehr Abwechslung wünschen.

Bei der Low-Carb-Diät besteht die Gefahr einer dauerhaft zu niedrigen Energiezufuhr. Dadurch ist das Risiko hoch, dass der Körper in den „Notmodus“ schaltet. Die Folge: Er bunkert. Während Sie dann anfänglich schnell abgenommen haben, stagniert das Gewicht. Schlussendlich nehmen Sie durch den Jojo-Effekt sogar wieder zu. Deshalb empfehlen viele Experten einen sogenannten „Cheat Day“ pro Woche, an dem Sie essen, was Sie möchten. Dadurch soll dem Körper gezeigt werden, dass keine Notsituation vorliegt.

Tipp: Ist Ihnen Low Carb an sich zu extrem und möchten Sie nicht in so starkem Maß auf Kohlenhydrate verzichten? Dann versuchen Sie eine abgeschwächte Variante: Kochen Sie nur abends kohlenhydratfreie Rezepte, um die Fettverbrennungsphase während der Nacht zu verlängern. Oder legen Sie ein- bis zweimal pro Woche einen Low-Carb-Tag ein und essen Sie Low-Carb-Lebensmittel.

Wir haben für Sie ein typisches Low-Carb-Rezept zusammengestellt – laden Sie es sich jetzt herunter und drucken Sie Ihre Rezeptkarte aus!

Rezept Low Carb

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Detox: Schlacken ausspülen, schnell abnehmen

Smoothies Ernährung

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Schnell abnehmen können Sie mit einer Detox-Kur. Durch eine Fastenkur soll der Körper von toxischen Stoffen befreit werden (sogenannte Schlacken), die sich durch Stress, Bewegungsmangel, Umweltgifte und eine schlechte Ernährung im Körper ansammeln. Es gibt dabei verschiedene Programme, sodass sich mitunter unterscheidet, welche Lebensmittel Sie zu sich nehmen dürfen. Sieben bis 21 Tage lang verzichten Sie auf feste Nahrung, gezuckerte Getränke und Alkohol. Überwiegend „ernähren“ Sie sich von ungezuckerten Kräutertees und Wasser sowie Gemüsebrühe. Je nach System sind frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte möglich (z. B. Detox-Saftkuren).

Vorteil von Detox-Diäten ist, dass sie äußerst einfach umzusetzen sind – Sie brauchen keine spezielle Ausrüstung und auch keine Diätrezepte. Allerdings müssen Sie mit Mangelerscheinungen rechnen, je länger Sie die Kur durchziehen. Außerdem kann es in den ersten drei bis vier Tagen zu Müdigkeit und Schwäche kommen, bis sich der Körper an die extrem reduzierte Kalorienzufuhr gewöhnt hat. Auch wenn Sie mit Detox schnell abnehmen: Dank des Jojo-Effekts hält die Abnahme leider nicht lange an.

Tipp: Möchten Sie Detox dennoch ausprobieren, greifen Sie auf schonendere Diätpläne zurück, die zum Beispiel mit einer Saftkur beginnen, den Ernährungsplan dann um Suppen ergänzen und schließlich über mageren Fisch und Fleisch schrittweise wieder zu einer normalen Ernährung wechseln.

Ein leckeres Detox-Rezept finden Sie hier zum Download als Rezeptkarte!

Rezept Detox

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Superfoods: Nährstoffe in hoher Konzentration

Superfoods sind Lebensmittel, die Nährstoffe oder Vitalstoffe in einer besonders hohen Konzentration liefern. Es kann sich dabei um ganz normale Lebensmittel handeln, oftmals sind es aber auch weit gereiste Exoten aus Südamerika oder den Tropen. Superfoods werden bereits seit einigen Jahren hochgelobt, wobei es immer wieder neue Lebensmittel sind, die in den Fokus geraten. Beispiele für Superfoods sind:

Superfoods Frühstück

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  • Wildpflanzen (z. B. Brennnessel, Löwenzahn)
  • Gräser (z. B. Dinkelgras)
  • Gartenkräuter
  • Algen (z. B. Chlorella, Spirulina)
  • Kreuzblütler (z. B. Kohl, Rucola, Senf, Rettich, Radieschen)
  • rohes, fermentiertes Sauerkraut
  • Leinsamen
  • Chiasamen
  • Shiitake-Pilze
  • Mandeln
  • Kürbiskerne
  • Papayas
  • Traubenkerne
  • Beeren
  • Acerola-Kirschen
  • Camu-Camu-Früchte
  • Granatäpfel
  • Ingwer
  • Avocados
  • Curcuma
  • Oregano

Um die Kraft der Superfoods zu nutzen, brauchen Sie keinen speziellen Diätplan. Versuchen Sie einfach, möglichst viele davon immer wieder in Ihren Ernährungsplan zu integrieren. Einige Beispiele verdeutlichen, wie einfach es ist:

  • Geben Sie ein Stück Ingwer mit in Ihren Tee.
  • Würzen Sie Ihre Gerichte mit frischem Oregano aus dem Garten.
  • Peppen Sie Ihr Frühstücksmüsli mit Leinsamen, Chiasamen oder Acaibeeren auf.
  • Mixen Sie einen Smoothie mit grünem Blattgemüse.

Paleo: Ernährung wie in der Steinzeit

Paleo Ernährung

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Die Paleo-Ernährung geht davon aus, dass der menschliche Körper eigentlich nicht dafür gemacht ist, verarbeitete Lebensmittel zu verzehren. Angeblich soll der Mensch nicht die genetische Veranlagung dafür besitzen, um bestimmte Lebensmittel wie Getreide oder Hülsenfrüchte richtig zu verarbeiten. Die Anhänger dieses Trends stellen ihren Ernährungsplan deshalb aus jenen Nahrungsmitteln zusammen, die der Mensch als Jäger und Sammler bereits in der Steinzeit verzehrte. Hierzu gehören vor allem Gemüse und Obst, Samen und Nüsse, Eier, Fleisch und Fisch. Hingegen sind alle verarbeiteten Produkte, insbesondere industriell gefertigte Lebensmittel, Getreide, Zucker, Milch, Soja und Hülsenfrüchte nicht erlaubt.

Auch wenn die Ernährungsform durchaus ihre positiven Seiten hat, ist sie auch mit einigem Verzicht verbunden. Nicht nur, dass die meisten kohlenhydrathaltigen Lebensmittel wie Nudeln und Brot vom Speiseplan gestrichen werden, auch die Nährstoffversorgung ist mitunter nicht immer optimal, wenn die Inhaltsstoffe der Lebensmittel nicht genau im Blick behalten werden. Hinzu kommt, dass es mit der Paleo-Diät nahezu unmöglich ist, auswärts zu essen. Allerdings ist die Ernährungsform durchaus geeignet, um abzunehmen – schon alleine der Verzicht auf Getreideprodukte bewirkt bei vielen Menschen einen enormen Effekt.

Raw Food: keine erhitzten Speisen

Raw Food bedeutet übersetzt „Rohkost“. Die Anhänger dieser Ernährungsform gehen davon aus, dass Lebensmittel, die erhitzt wurden, tot sind. Sie essen entweder nur völlig unverarbeitete Lebensmittel oder erhitzen sie bis höchstens 48 °C. Dadurch erhoffen sie sich, besser von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zu profitieren, die durch eine starke Erhitzung teilweise zerstört werden. Außerdem basiert das Raw-Food-Prinzip auf der Annahme, dass der Körper rohe Lebensmittel besser verarbeiten kann als gekochtes Essen. Erlaubt sind alle Lebensmittel, die roh sind, zum Beispiel:

Raw Food Ernährung

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  • Obst
  • Gemüse
  • Nüsse
  • Samen
  • Kerne
  • Salate
  • Kräuter
  • Sprossen
  • Gewürze

Wer sich an Raw Food versuchen möchte, sollte sich allmählich an die Thematik herantasten und Mahlzeit um Mahlzeit ersetzen. Achten Sie außerdem auf eine ausgeglichene Nährstoffbilanz sowie auf die Kaloriendichte der Lebensmittel. Ernähren Sie sich nur noch von Rohkostsalat, wird der Körper schnell in den „Bunkermodus“ schalten. Eine zu einseitige Rohkost-Diät kann außerdem Mangelerscheinungen hervorrufen.

Tipp: Sie können vom Raw-Food-Trend profitieren, ohne gleich zum Kaninchen zu werden. Ersetzen Sie einfach des Öfteren eine Mahlzeit durch Rohkost oder kombinieren Sie entsprechende Elemente zu Ihrer normalen Ernährung. Auch dies wird sich positiv auswirken.

Abnehmen ohne Sport?

Heute dreht sich alles rund um die Ernährung. Doch kann man ohne Sport abnehmen? Natürlich müssen Sie nicht zwingend jeden zweiten Tag ins Fitnessstudio gehen, um Ihr Gewicht zu reduzieren. Die folgenden Abnehmtipps helfen Ihnen bei der Gewichtsreduzierung, auch wenn Sie nicht oft zum Sport kommen:

Sport gesund bleiben

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  • sinnvolle Ernährungsumstellung mit viel Obst und Gemüse
  • Bewegung durch Alltagstätigkeiten (z. B. Hausarbeit)
  • zügige Spaziergänge
  • viel Schlaf
  • zwischendurch ein kurzes Fitnessprogramm für Zuhause (YouTube liefert gratis jede Menge Anregungen!)
  • Zucker und Alkohol meiden
  • viel trinken

Langfristig sollten Sie aber Sport doch in Ihr Programm integrieren. Muskelmasse verbraucht selbst im Ruhezustand Kalorien, weshalb Sie unbedingt ein nachhaltiges Krafttraining, verbunden mit Ausdauersport, verfolgen sollten.

Haltbarkeit, Kalorien und Sorten: Alles, was Sie schon immer über Sekt wissen wollten

Sekt ist das prickelnde Vergnügen, das uns zu Geburtstagen, Festen und natürlich zu Silvester regelrecht verfolgt. Doch warum ist das eigentlich so? Und was ist dran an dem edlen Tropfen, dass er für uns zu besonderen Anlässen einfach dazu gehört? Wir haben hinter die Kulissen des perlenden Getränks geblickt und zeigen Ihnen die wichtigsten Fakten rund um Sekt.

Mit Sekt anstoßen: Deshalb ist es an Silvester Tradition

Mit Freunden anstoßen

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Schon vor 200 Jahren war es in den besseren Kreisen üblich, zu besonderen Anlässen mit Sekt anzustoßen. Damals war Sekt allerdings noch kein erschwingliches Getränk, sondern ein Zeichen größten Luxus. Nur gutsituierte Bürger konnten sich diesen Genuss leisten. Bis heute hat das Getränk einen Hauch der Dekadenz und Wohlstand. Da es allerdings mittlerweile erschwinglich ist, zieht sich die Tradition durch alle Gesellschaftsschichten und Sekt wird zu verschiedensten Anlässen – allen voran natürlich zu Silvester – genossen.

Herstellung: wie Sekt entsteht

Sekt ist eine Weiterführung von vergorenen Weinen mit einer bestimmten Säure. Er wird mit einer sogenannten „Dosage“ versetzt, die aus Zucker und Hefe besteht. Nun beginnt die zweite Gärung. Dabei entsteht Kohlensäure, die sich mit dem Wein verbindet und später für das Prickeln des Sekts sorgt. Die Hefe überträgt zudem einen Teil ihrer Geschmacksstoffe auf den Sekt, ehe sie später entfernt wird. Zuletzt fügt der Winzer noch einmal eine Dosage hinzu, dieses Mal aus Wein und Zucker. Man unterscheidet drei Arten der Lagerung während der Gärung:

  • Traditionelle Flaschengärung: Der Wein wird während der gesamten Verarbeitung zum Sekt in Flaschen gelagert. Die Hefe wird zum Ende der Gärzeit durch ein spezielles Verfahren gefroren und entfernt. Die Dosage ersetzt die dadurch entstehende Fehlmenge.
  • Flaschengärung: Der Grundwein gärt zwar in Flaschen, wird allerdings nach dem Gären zur Klärung in Tanks umgefüllt und mit der Dosage gemischt. Erst dann wird er wieder in Flaschen abgefüllt.
  • Großraumgärung: Der Wein wird in Fässern vergoren, gefiltert und mit der Dosage aufgefüllt. Dann erfolgt die Füllung der Flaschen.

Brut, Trocken, Halbtrocken: Welcher Sekt schmeckt wie?

Sekt wird mittels sieben EU-rechtlich geregelter Geschmacksrichtungen eingestuft. Sie richten sich in erster Linie danach, wie viel Restzucker sie pro Liter enthalten und wie süß sie demnach sind. Unsere Grafik zeigt anschaulich, wie viel Süße Sie erwarten dürfen:

Restzucker im Sekt

 

Ideal zum Anstoßen eignen sich die Geschmacksrichtungen brut und extra trocken. Möchten Sie den Sekt hingegen zu einer Bowle verarbeiten, bieten sich je nach Rezept und je nach Vorliebe der Gäste trockene bis milde Varianten an.

Kalorien und Kohlenhydrate: Was steckt drin im Sekt?

Wie viele Kalorien Sekt genau enthält, hängt davon ab, welche Sorte Sie bevorzugen. In einem milden Sekt stecken beispielsweise 11 g Kohlenhydrate und 108 Kalorien auf 100 ml. Mit einem trockenen Sekt hingegen fahren Figurbewusste besser: 3,5 g Kohlenhydrate treffen auf 76 Kalorien auf 100 ml. Je niedriger der Zuckergehalt ausfällt, desto freundlicher ist das Anstoßen zu Silvester zu Ihrer Waage.

Verschiedene Sektsorten

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Alkoholgehalt von Sekt: So viel dürfen Sie trinken

Wenn Sie an Silvester noch selbst mit dem Auto nach Hause fahren möchten, sollten Sie sich mit dem Alkoholgehalt von Sekt auseinandersetzen. Sekt enthält mindestens 10 Volumenprozent Alkohol. Wie viel Sie tatsächlich trinken dürfen, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom Alkoholgehalt des Sekts und Ihrer persönlichen Konstitution (Alter, Fitness, Gewicht, Körpergröße). Unter der gesetzlichen Grenze von 0,5 Promille bleiben Sie normalerweise mit höchstens zwei Glas Sekt, wenn Sie sie nicht gerade auf nüchternen Magen trinken. Da Sekt manchen Menschen aber schnell „in den Kopf steigt“, sollten Sie sich als Fahrer besser auf ein Glas oder auch die mit Saft gemischte Variante beschränken.

Sollten es doch mal ein paar Gläser zu viel gewesen sein, denken Sie daran: „Don’t drink and drive!“

Tipp: Es gibt auch alkoholfreien Sekt, der nur einen minimalen Restalkohol von 0,2 bis 0,5 Prozent aufweist. Selbst als Fahrer dürfen Sie davon mehrere Gläser trinken.

Mit Sekt anstoßen: die ideale Trinktemperatur

Wie bei Wein steht und fällt der Genuss von Sekt mit der richtigen Trinktemperatur. Diese richtet sich nach der Art des Sekts:

Sorte Ideale Trinktemperatur
Weißer Sekt 5 bis 7 °C
Rosé Sekt 6 bis 8 °C
Roter Sekt 9 bis 11 °C

Sekt mischen: leckere Kreationen von Bowle bis Cocktail

Hugo Sekt

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Gerade zu Silvester wird der Sekt gerne auch zu einem leckeren Mischgetränk verarbeitet. Sehr beliebt ist beispielsweise die klassische Sekt-Bowle, gerne modern interpretiert, oder auch spannende Cocktails mit Sekt. Hier ein paar Rezepte für Ihre ersten Mix-Versuche:

  • Retro-Bowle: Mischen Sie 700 ml trockenen Weißwein und 1 kg Fruchtcocktail (Dose). Geben Sie kurz vor dem Servieren kalten trockenen oder halbtrockenen Sekt hinzu. Möchten Sie frisches Obst verwenden, können Sie die fehlende Süße, die der Fruchtcocktail der Bowle normalerweise verleihen würde, durch einen milden Sekt ausgleichen.
  • Hugo: Mischen Sie 150 ml Sekt, 100 ml spritziges Mineralwasser und 2 cl Holunderblütensirup in einem Weißweinglas. Garnieren Sie das Ganze mit frischen Minzeblättern, Limettenscheiben oder -stückchen und Eiswürfeln.
  • Orange Kiss: Geben Sie Orangenstückchen, 2 dünne Ingwerscheiben, einige Blätter Zitronenmelisse und Eiswürfel in ein Weißweinglas und füllen Sie mit einem trockenen Sekt auf.

Sekt lagern: Wie ist es um die Haltbarkeit bestellt?

Sekt ist im Gegensatz zu Weinen nicht dafür geeignet, lange aufbewahrt zu werden. Wenn Sie ihn kaufen, ist er bereits auf seinem geschmacklichen Höhepunkt und sollte am besten so schnell wie möglich getrunken werden. Selbst bei optimaler Lagerung verlieren die meisten Sekte spätestens nach ein bis zwei Jahren ihre Perlen und verändern sich auch im Geschmack.

Möchten Sie dennoch einen Sekt lagern, beachten Sie die folgenden Hinweise, um die Haltbarkeit zu erhöhen:

  • idealerweise im Keller oder in Weinkühlschränken lagern
  • kühle, dunkle und ruhige Umgebung
  • stehend lagern, Flaschen nicht hinlegen
  • keine Temperaturschwankungen
  • keine zu hohe Hitze
  • keine starke Lichteinwirkung
  • keine Lagerung in Steinregalen oder Tonröhren (Gefahr, dass die Flaschen durch kleine Beschädigungen bersten)

Ist Sekt vegan?

Da Wein aus pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen wird, läge die Vermutung nahe, dass Sekt auch für Veganer geeignet ist. Doch das ist bei Weitem nicht immer so. Insbesondere im Arbeitsschritt des Klärens werden häufig tierisch gewonnene Klärmittel eingesetzt. Möchten Sie einen wirklich veganen Sekt genießen, sollten Sie im Handel auf entsprechende Siegel achten, z. B. das V-Label. Dieses tragen zahlreiche Weingüter, beispielsweise der Isegrim-Hof aus der Rheinneckar-Gegend oder das Weingut Hemer bei Worms.

Leckeres Wintergemüse: Wärmende Rezepte mit Wirsing, Rosenkohl & Co.

Die Tage werden kürzer und wir igeln uns an kühlen Abenden gerne vor dem Kachelofen ein. Jetzt ist wieder die Zeit, in der Wintergemüse wie Wirsing, Rosenkohl & Co. ihren großen Auftritt haben. Die eher langweilig wirkenden Gemüse haben es in sich: Jede Menge Vitamine, Ballaststoffe und die Extraportion Frische in den düsteren Monaten machen sie zu unseren Highlights auf dem Tisch. Doch welches Wintergemüse ist in Deutschland eigentlich heimisch, wann haben sie Saison und welche leckeren Rezepte lassen sich damit realisieren? Wir haben die Winterstars der Gemüsewelt genauer unter die Lupe genommen.

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Eierspeisen zu Ostern: Die leckersten Eier-Rezepte für Ihr Frühstück

Zu Ostern dreht sich alles rund ums Ei – ob ausgeblasene, bemalte Ostereier oder bunt gefärbte Brotzeiteier. Und auch beim ausgedehnten Osterfrühstück dürfen sie natürlich nicht fehlen. Wir zeigen Ihnen nicht nur die leckersten Eierspeisen-Rezepte, sondern auch gute Möglichkeiten, wie Sie den Inhalt der ausgeblasenen Eier und übrige Ostereier verwerten können.

Eier kochen: So geht’s richtig

Der Klassiker zum Frühstück schlechthin ist immer noch das gekochte Ei. Doch obwohl Eier kochen eigentlich nur bedeutet, das Ei in kochendes Wasser zu legen und abzuwarten, ist dies doch eine Wissenschaft für sich. Insbesondere die Kochzeiten der Eier sind ausschlaggebend dafür, ob Sie hinterher ein wachsweiches Ei oder ein hartgekochtes Ei auf dem Frühstückstisch stehen haben, aber auch die Größe und die Temperatur des Eis sind wichtig. Die optimalen Eier-Kochzeiten lesen Sie aus der Tabelle ab:

sehr weich wachsweich eher hart
Größe S

aus Kühlschrank
bei Zimmertemperatur

 

4 Min.

3 Min.

 

6 Min.

5 Min.

 

8 Min.

7 Min.

Größe M

aus Kühlschrank

bei Zimmertemperatur

 

4,5 Min.

3,5 Min.

 

6,5 Min.

5,5 Min.

 

9 Min.

8 Min.

Größe L

aus Kühlschrank

bei Zimmertemperatur

 

5 Min.

4 Min.

 

7,5 Min.

6,5 Min.

 

10 Min.

9 Min.

Größe XL

aus Kühlschrank

bei Zimmertemperatur

 

5,5 Min.

4,5 Min.

 

8 Min.

7 Min.

 

11 Min.

10 Min.

 

Hier folgen einige grundlegende Tipps, wie Sie ein Ei richtig kochen:

eier-richtig-kochen

© istock.com/Yulia_Davidovich

  • Geben Sie keine Eier direkt aus dem Kühlschrank ins kochende Wasser, da sie dadurch leicht platzen.
  • Pieken Sie das Ei an der stumpfen Seite an, um das Platzen zu vermeiden.
  • Sollte doch einmal ein Ei platzen, geben Sie sofort Salz zum Wasser – dadurch läuft es nicht vollständig aus.
  • Schrecken Sie die Eier ab, wenn Sie sie weich genießen wollen, denn sonst garen sie weiter. Hartgekochte Eier müssen Sie nicht abschrecken, es hat keinen Einfluss auf die Schälbarkeit.
  • Möchten Sie gut schälbare Frühstückseier, verwenden Sie etwa zwei Wochen alte Eier.

Das perfekte Rührei mit Varianten

Ein gut zubereitetes Rührei ist eine wahre Wonne für Ihr Oster-Frühstück. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung für die beliebte Ei-Zubereitungsart gelingt es garantiert:

  1. Schritt: Vermengen Sie zwei aufgeschlagene Eier und einen Schuss fettarmer Milch oder Mineralwasser mit einer Gabel. Eigelb und Eiweiß sollen sich nur ein bisschen vermischen.
  2. Schritt: Geben Sie dem Ganzen mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack Muskatnuss die richtige Würze.
  3. Schritt: Schäumen Sie in einer Pfanne Butter auf und geben Sie das Ei hinzu. Lassen Sie die Pfanne dabei nicht zu heiß werden, dann das Rührei soll nicht gebraten werden, sondern lediglich kurz stocken. So bleibt es schön saftig. Schieben Sie die Eier während des Stockens mit dem Pfannenwender ein wenig in der Pfanne herum – richtiges Rühren ist nicht notwendig.
leckeres-ruehrei-machen

© istock.com/gkrphoto

Natürlich muss es nicht immer diese Standardvariante sein – mit den richtigen Rührei-Varianten ergeben sich sättigende und leckere Frühstücksideen mit Ei:

  • mit Schinken- und Zwiebelwürfeln
  • angebratene Baconstreifen dazu (typisch amerikanisches Frühstück mit Ei)
  • mit Schnittlauch und Tomatenwürfeln
  • mit Krabben
  • mediterran mit Zucchini und Paprika, gewürzt mit Basilikum, Oregano & Co.
  • mit frischen, gebratenen Champignons
  • deftig mit Salamiwürfeln und darüber geriebenem Käse

Pochiertes Ei: Leckere Eierspeisen fürs Frühstück

Wenn Sie Rezepte mit Eiern suchen, werden Sie unweigerlich auch über pochierte Eier stolpern. Sie werden auch verlorene Eier genannt, weil sie ohne Schale in fast siedendem Essigwasser gekocht werden. Durch den Essig gerinnt das Eiweiß besonders schnell und das Ei kann in Ruhe ein paar Minuten fertig ziehen. Wie das genau funktioniert, zeigt dieses Video:

Pochierte Eier sind Bestandteil zahlreicher leckerer Eiergerichte, beispielsweise Eier Benedikt, bei denen englische Muffins mit dem Ei, knusprigem Bacon und Sauce Hollandaise verknüpft wird.

Rezepte mit Eiern: deftige und süße Eierspeisen für Feinschmecker

eggs-benedict

© istock.com/Robert Ingelhart

Natürlich können Sie neben diesen klassischen Eierspeisen auch viele weitere Rezepte mit Eiern umsetzen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • gefüllte Eier: halbierte Eier werden mit einer Mischung aus den Eigelben, Mayonnaise und weiteren Zutaten gefüllt
  • Soleier: in Salzlösung konservierte Eier, die mehrere Monate haltbar sind
  • Eier in Currysauce: hartgekochte Eier mit einer würzigen Currysauce, dazu Reis oder Kartoffeln
  • Kren-Eier: aus frischem Kren und zerkleinerten Eiern hergestellter Brotaufstrich mit scharfer Note
  • Eierstich: Suppeneinlage aus gestockter Ei-Milch-Masse
  • Omelette: klassische Eierspeise aus verquirlten Eiern, die in einer Pfanne stocken und anschließend nach Belieben gefüllt werden (z. B. frische Cocktailtomaten und Basilikum, Pilze und Petersilie, Räucherlachsstreifen und Rucola, Obstsalat)
  • Eiersalat: klein geschnittene Eier mit Mayonnaise vermengt, aufgepeppt zum Beispiel mit Würfeln von Champignons, Bacon, Essiggurken, Paprika oder Kräutern
  • Spiegelei: in der Pfanne gebratenes Ei mit flüssigem oder festem Eigelb (Gerichte mit Spiegelei sind z. B. die Kombination mit Leberkäse und Spinat, Labskaus mit Spiegelei, Strammer Max)

Restliche Ostereier verwerten: Rezepte mit vielen Eiern

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© istock.com/Anna_Shepulova

Grundsätzlich stellt sich die Frage, was Sie aus Eiern machen können, die vom Ostereier bemalen übrig sind. Das können entweder der Inhalt ausgeblasener Eier oder die restlichen gekochten Ostereier sein. Wir zeigen Ihnen Rezepte zum Ostereier verwerten:

  • Lachs-Ei-Aufstrich: 200 g Frischkäse, drei gekochte Eier, 200 g Räucherlachs und 1 Zwiebel ergeben einen leckeren Brotaufstrich.
  • Salat: Vierteln Sie zwei bis drei gekochte Eier und garnieren Sie Ihren gemischten Salat damit. Klein gewürfelte Eier verfeinern Kartoffelsalat.
  • Eierlikör: Je nach Rezept brauchen Sie bis zu acht Eier pro Flasche. Dafür müssen allerdings Eigelb und Eiweiß getrennt vorliegen.
  • Pfannkuchen: Auf 250 g Mehl und 375 ml Milch kommen vier Eier – und eins oder zwei extra gehen immer. Ihre Kinder werden die süßen Eierspeisen lieben. Dasselbe gilt übrigens auch für Kaiserschmarrn.
  • Käsekuchen ohne Boden: Da der Quark von alleine nicht fest genug wird, brauchen Sie Kuchenrezept mit vielen Eiern – bis zu acht Stück werden auf ein Kilogramm Quark verwendet.
  • Biskuit: Vier bis fünf Eier brauchen Sie für einen Biskuitboden. Und das Gute ist: Dank des fehlenden Fetts ist er so figurfreundlich, dass Sie geradejetzt im Frühling jeden Tag einen Obstkuchen genießen können.

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    © istock.com/Arie J. Jager

  • Spätzle: Für den Spätzleteig brauchen Sie pro 100 g Mehl mindestens ein Ei – mehr geht natürlich immer. Die fertigen Spätzle können Sie auch portionsweise auf Vorrat einfrieren.
  • Nudeln mit Ei: Bereiten Sie Nudeln zu und trocknen Sie sie. So können Sie größere Eivorräte schnell aufbrauchen und sozusagen haltbar machen.

Was machen Sie mit übriggebliebenen Eiern von Ostern? Verraten Sie uns Ihre liebsten Rezepte mit Eiern – wir sind gespannt auf Ihre Ideen!

Ausgefallene Hochzeitstorten: Von Topsy Turvy bis Flower Power

Finden Sie weiße Hochzeitstorten spießig und langweilig? Das ist kein Grund, auf diesen traditionellen Bestandteil einer jeden Hochzeitsfeier zu verzichten. Denn es gibt auch jede Menge außergewöhnliche Torten, die Ihren Gästen ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern werden. Die ausgefallensten süßen Verführungen für Ihren großen Tag zeigen wir Ihnen heute.

Geballte Flower Power: Motivtorten mit Blumen

Blumen sind ein beliebtes Thema für außergewöhnliche Hochzeitstorten. Sie können diese Blumen für die Hochzeitstorte basteln, indem Sie Fondant entsprechend formen. Dieses Video zeigt Ihnen beispielsweise, wie Sie aus Fondant Rosen zaubern:

hochzeitstorte mit blumen

©istock.com/MichaelSvoboda

Ob Rosen, Margeriten oder bunte Blütenpracht – mit Fondant können Sie wahre Wunderwerke vollbringen. Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihre Hochzeitstorte mit echten Blumen zu verschönern? Dies erfordert allerdings, dass Sie die Torte erst relativ kurzfristig vor dem Servieren mit den Blüten dekorieren, weil sie sonst auf dem Kuchenbuffet welk aussehen.

Tipp: Weniger stressig wird die Angelegenheit, wenn Sie die Blüten bereits zwei bis drei Tage vor der Hochzeit kandieren und so haltbar machen. Dazu schlagen Sie Eiweiß steif und bestreichen die Blütenblätter rundum damit. Streuen Sie dann feinen Zucker darauf und lassen Sie sie auf fettabweisendem Papier trocknen – schon ein paar Stunden auf der mäßig warmen Heizung reichen. Übrigens: Durch das Kandieren werden die Blüten essbar (ungiftige Blüten verwenden!).

 

Verrückte Torten mit Topsy Turvy: Schiefe Hochzeitstorte

topsy turvy hochzeitstorte

©istock.com/Turnervisual

 

Topsy Turvy ist einer der lustigen Trends der Konditorenbranche. Topsy Turvy bedeutet übersetzt so viel wie „auf den Kopf gestellt“ oder „schief“. In diesem Fall meint man damit eine schiefe Torte, bei der mehrere Ebenen schräg aufeinandergesetzt werden.

Dies stellt eine große Herausforderung für den Tortenbäcker dar, denn die einzelnen Teile sollen ja nicht wegrutschen.
Deshalb bedient man sich dabei spezieller Techniken, die in diesem Video gut beschrieben sind:

 

 

Wie viele Stockwerke Sie dieser ausgefallenen Torte zur Hochzeit verpassen und mit welchen Elementen Sie sie verzieren, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Die Hauptsache ist, dass das Ergebnis hinterher schön bunt ist und ausgefallen aussieht.

Bezaubernde Ornamente für ausgefallene Torten

hochzeitstorte in blau

©istock.com/FOTOGRAFIA INC.

Eine einfarbige Hochzeitstorte sieht auf den ersten Blick eher langweilig aus. Gesellt sich aber eine zweite Farbe in Form von Ornamenten hinzu, wird der Look deutlich interessanter. Solche Verzierungen stellen Sie ganz einfach mit Eiweißspritzglasur her. Schlagen Sie dazu zwei frische Eiweiße mit 10 ml Zitronensaft und 500 g Puderzucker steif. Verdünnen Sie die Masse mit ganz wenig Wasser, bis ein zähflüssiger Brei entsteht. Diesen können Sie beliebig mit Lebensmittelfarbe einfärben. Schließlich spritzen Sie die Masse mit dem Spritzbeutel mit einer feinen Spritztülle auf die Torte und lassen sie trocknen.

Tipp: Lassen Sie immer eine Farbe trocknen, ehe Sie eine weitere auftragen. Ansonsten könnten die einzelnen Schichten verlaufen.

Bunt, bunter, verrückt – die farbenprächtigsten Hochzeitstorten

bunte hochzeitstorte

©istock.com/artakayvazyan

Gilt in Ihrem Leben das Motto „Je bunter, desto besser“? Dann spiegeln Sie dies doch in Ihrer Hochzeitstorte wider. Abwechslungsreiche Farben, kreative Muster oder sogar ein die gesamte Torte umfassendes Motiv – dies ist das perfekte Rezept für eine echt verrückte Hochzeitstorte. Ein gutes Beispiel ist dafür diese Hochzeitstorte, die aussieht, wie ein riesiger Kissenstapel – mit stolzen fünf Stockwerken.

Ein Kunstwerk ist auch die zweite Torte. Durch die spezielle Form der einzelnen Ebenen ähnelt sie schon fast einer Topsy Turvy-Hochzeitstorte, aber sie stehen hier gerade. Der Hingucker sind allerdings die vielen aus Fondant hergestellten Verzierungen der einzelnen Lagen.

Tipp: Fondant gibt es mittlerweile als fertig ausgerollte Platten im Supermarkt zu kaufen. Alternativ können Sie ihn natürlich auch selbst herstellen. Hier finden Sie die passende Anleitung dazu:

 

Weitere Tipps für Ihre selbstgebackene Hochzeitstorte lesen Sie in unserem großen Hochzeitstorten-Guide.

Motivtorten zur Hochzeit: Werden Sie kreativ!

Statt einer normalen Hochzeitstorte können Sie sich auch auf eine Motivtorte entscheiden, die Ihr Lieblingsmotiv widerspiegelt. Ausgefallene Torten zur Hochzeit wären beispielsweise:

  • eine mehrstöckige Torte mit Ebenen in Form von Herzen
  • Form eines Buches
  • Torte mit auf Fondant gedrucktem Foto aus der Kennenlernzeit des Paares
  • zwei ineinandergreifende Eheringe

Um eine Motivtorte umzusetzen, brauchen Sie ebenfalls jede Menge Fondant in den jeweiligen Farben. Zunächst wird der eigentliche Kuchen nach Wunsch gefüllt, z. B. mit zwei Schichten Creme. Wenn diese fest ist, wird der Kuchen mit einem Messer grob in die benötigte Form gebracht. Sie schnitzen sozusagen die Form heraus. Diese überziehen Sie mit einer großen Lage ausgerolltem Fondant. Anschließend folgt dann die Feinarbeit mit Fondant-Elementen, Ganache und Eiweißspritzglasur.

Keine Lust auf eine klassische Hochzeitstorte?

naked cake hochzeitstorte

©istock.com/TheSaltyPeanut

Wenn Sie überhaupt nichts von cremigen, mächtigen Hochzeitstorten halten, dürfen Sie ruhig auch den Blick über den Tellerrand wagen und etwas mutiger sein. Im Sommer bieten sich beispielsweise Erdbeeren für einen erfrischenden Kuchen in Form einer Hochzeitstorte an. Versuchen Sie es doch mit dreierlei Varianten auf drei Ebenen, zum Beispiel:

  • einfacher Erdbeerkuchen mit Erdbeeren und Tortenguss auf einem fluffigen Biskuitboden
  • eine fruchtige Variante mit einer Erdbeer-Mascarpone-Creme
  • ein Erdbeerkuchen mit Pudding als Schicht zwischen den Erdbeeren und dem Boden

Ebenfalls eine schöne Idee ist es, die Hochzeitstorte natürlich zu gestalten. Füllen Sie die Böden mit der Creme, lassen Sie sie fest werden – und lassen Sie sie so. Es gibt ja keinen zwingenden Grund, der vorschreibt, dass Sie alles rundum mit Sahne garnieren oder mit Fondant überziehen müssen. Richtig dekoriert kann auch eine solche natürliche Torte herrlich erfrischend und lecker aussehen. Diesen Trend nennt man „Naked Cake“ und ist im Moment der Renner auf jeder alternativen Hochzeit.

Mit welcher ausgefallenen Hochzeitstorte haben Sie Ihre Verwandten und Freunde überrascht? Zeigen Sie uns Bilder von Ihrem außergewöhnlichen Naschwerk!

Gesund und lecker – die besten Blogger-Diätrezepte

Sie wollen abnehmen? Oder sich einfach gesünder ernähren? Kein Problem. Wir haben unsere Lieblings-Blogger aus den Bereichen Food und Fitness nach ihren leckersten gesunden Rezepten gefragt. An den Reglern können Sie einstellen, ob Sie zum Beispiel auf Kohlenhydrate verzichten, Laktose nicht vertragen, oder vegetarisch essen möchten. Wir schlagen Ihnen dann auf Sie zugeschnittene Rezeptideen der Blogger vor. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren, Inspirationen sammeln und Nachkochen. Tipp: In unserem Artikel unterhalb des Rezepte-Mosaiks erfahren Sie mehr zum Thema Abnehmen und gesunde Ernährung.
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Diätrezepte: Gesunde Ernährung und aktuelle Trends

Das neue Jahr ist da und mit ihm kommen wieder zahlreiche Vorsätze. Zu den beliebtesten zählen Abnehmen, gesund essen und mehr Sport treiben. Doch damit diese Vorhaben nicht nur Floskeln bleiben, braucht man Tipps und Tricks, um gesunde Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. Leichter gesagt, als getan. Wer in Magazinen, Büchern oder im Internet Rat sucht, wird meist von der Fülle an Informationen überwältigt. Welcher Trend passt zum eigenen Leben? Was ist wirklich dauerhaft umsetzbar? Gesunde Ernährung kann vieles bedeuten.

Was ist gesunde Ernährung?

Gesundheit wird maßgeblich von der Ernährung und der Bewegung beeinflusst. Auf die Frage, was gesunde Ernährung genau bedeutet, gibt es auch in der Wissenschaft keine endgültige und vor allem allgemeingültige Antwort. Nährstoffe gelangen auf komplexe Art und Weise in den Körper. Und jeder Körper ist anders.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät dazu, für eine gesunde Ernährung vielseitig zu essen. Das bedeutet, dass man durch eine Kombination von verschiedenen Lebensmitteln den Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen deckt. Ernährungspyramiden oder andere Schemata helfen dabei, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Lebensmitteln zu finden.

  • Als Basis für eine gesunde Ernährung dienen pflanzliche Lebensmittel wie Getreide, Obst und Gemüse. Durch sie bekommt der Körper wichtige Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien.
  • Um weitere wichtige Nährstoffe wie wertvolles Protein zu bekommen, wird dazu geraten, täglich Milch und Milchprodukte zu verzehren und auf tierische Lebensmittel (Fisch und Fleisch) zurückzugreifen. Diese sollte man allerdings in kleineren Mengen, also ungefähr ein- bis zweimal die Woche, und möglichst fettarm zu sich nehmen.
  • Fette und Öle machen ebenfalls einen wichtigen Teil der gesunden Ernährung aus, müssen aber sparsam verwendet werden. Ungefähr 60-80 Gramm Fett pro Tag reichen dabei völlig aus.
  • Zusätzlich zu den Lebensmitteln rät die DGE dazu, mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen. Dabei sollte man Wasser bevorzugen und zuckergesüßte Getränke eher vermeiden.

„Nimm fünf am Tag“
Als Faustregel heißt es immer: fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse sollen täglich auf dem Speiseplan stehen und möglichst frisch oder nur kurz gegart verzehrt werden. Zu jeder Hauptmahlzeit oder auch für Zwischendurch liefern Obst und Gemüse so ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Vitamine können vom menschlichen Körper nicht hergestellt werden, daher ist er auf die Zufuhr von außen angewiesen. Vitamine wie C, D und Folat übernehmen wesentliche Aufgaben beim Stoffwechsel. Obwohl Ballaststoffe für den Menschen nicht verdaulich sind, haben sie eine essenzielle Funktion. Sie wirken sich positiv auf den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel aus und fördern die Darmfunktion. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen nicht nur Pflanzen vor Krankheiten, sondern sollen beim Menschen auch Krebs vorbeugen können sowie Zellschäden vermeiden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren.

Abnehmen – aber wie?

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur die Basis für einen gesunden Körper, sondern hilft auch dabei, abzunehmen. Schnell abnehmen geht einfach, doch dauerhaft das Gewicht zu halten und den allbekannten Jojo-Effekt zu vermeiden, ist wesentlich schwieriger. Theorien zum erfolgreichen Abnehmen gibt es viele. Kalorien zählen allein hilf nicht. Letztendlich kann nur eine langfristige Ernährungsumstellung den gewünschten Erfolg bringen, um dauerhaft das Wunschgewicht zu halten. Weniger essen ist dabei nicht unbedingt die vielversprechende Lösung. Denn wenn noch nicht einmal der Grundumsatz gedeckt ist, also die Menge an Energie, die der Körper braucht, um zu funktionieren, gewöhnt sich der Körper an die geringe Energiezufuhr und arbeitet nur auf Sparflamme. Wer dann nach der Diät wieder normal isst, erlebt schnell den Jojo-Effekt und hat meist in kürzester Zeit die abgenommenen Kilos wieder drauf. Hungern ist also keine effektive Methode, um langfristig abzunehmen. Viel wichtiger ist es, langfristig zu planen, wichtige Nährstoffe in den Speiseplan zu integrieren und frische und natürliche Produkte zu essen.

Um gesund zu bleiben und auch, um das Abnehm-Vorhaben zu unterstützen, ist die Bewegung ein essenzieller Faktor. Eine vollwertige Ernährung sowie ausreichende körperliche Ertüchtigung gehören zusammen. Bewegung muss dabei nicht gleich Leistungssport sein. Es kann schon helfen, mal die Treppen anstatt den Aufzug zu nehmen, oder einen langen Spaziergang am Tag zu machen. Auch hier gibt es eine Empfehlung von der DGE, die ein Minimum von 30 Minuten Bewegung am Tag vorsieht. Durch die körperliche Aktivität soll nicht nur Stress abgebaut werden, auch das Herz-Kreislauf-System kommt in Schwung und das Immunsystem wird gestärkt. Wer viel Sport treibt, muss darauf achten, seine Ernährung entsprechend anzupassen. Damit der Körper nicht schlappmacht, empfiehlt sich bei hoher sportlicher Fitness eine ausgewogene, kohlenhydratreiche Kost.

Gesundes Essen: Das sind die Trends

Fast jede Woche liest und hört man von neuen Trends, die sowohl schlank als auch gesund machen sollen. Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Trends.
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[toggle title=“Low Carb“ open=“yes“]Der US-Trend ist inzwischen eine gesetzte Größe, wenn es um Ernährung geht. Der Begriff „Low Carb“ beschreibt eine kohlenhydratarme Ernährung, bei der zum Beispiel Lebensmittel wie Kartoffeln, Brot, Reis oder Pasta einfach durch Gemüse, Salat oder proteinhaltige Produkte ersetzt werden. Die Low-Carb-Ernährung geht davon aus, dass Kohlenhydrate für den Körper benötigt werden, um Fett verwerten zu können. Wenn keine Kohlenhydrate zugeführt werden, soll demnach auch das aufgenommene Fett nicht ansetzen. Die Energie, die der Körper eigentlich durch die Kohlenhydrate bekommt, soll er bei einer Low-Carb-Ernährung dementsprechend aus den bereits vorhandenen Fettreserven nehmen.[/toggle]
[toggle title=“Paleo“ open=“no“]Der Begriff Paleo ist die Kurzform von Paläolithikum, dem Zeitraum der Altsteinzeit. Daher wird die Paleo-Diät oft auch Steinzeit-Diät genannt. Sie ahmt die Ernährung der Jäger und Sammler mit den heutigen Lebensmitteln nach und setzt dabei den Fokus auf Nachhaltigkeit und hohe Lebensmittelqualität. Lebensmittel, die schon vor Millionen von Jahren eine ähnliche Form hatten, bilden die Grundlage der Paleo-Ernährung. Das sind vor allem unverarbeitete und nährstoffreiche Lebensmittel in Form von Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Eiern, Nüssen, Samen und gesunden Fetten. Verarbeitete Lebensmittel, die es in der Form erst seit einigen zehntausend Jahren gibt, wie zum Beispiel Getreideprodukte, Zucker, Pflanzenfett oder Milchprodukte, sind demnach tabu.[/toggle][toggle title=“Vegan“ open=“no“]Die vegane Ernährung ist meist Teil einer Lebensphilosophie. Bei der besonderen Form des Vegetarismus werden keinerlei tierische Produkte konsumiert. Dabei wird nicht nur auf Fisch und Fleisch verzichtet, sondern auch auf Lebensmittel wie Milch, Eier und Honig. Bei einer veganen Lebensweise geht es aber auch darum, auf alles zu verzichten, was tierischen Ursprungs ist. Das bedeutet, dass Kleidung aus Leder, Wolle oder Seide nicht getragen wird. Um bei dieser Ernährungsform dennoch alle wichtigen Nährstoffe zu erhalten, ist es wichtig, Alternativen in den Speiseplan einzubauen. Anstatt durch Milchprodukte wird Calcium beispielsweise durch Lebensmittel wie Tofu, Nüsse oder Hülsenfrüchte aufgenommen.[/toggle][toggle title=“Glutenfrei“ open=“no“]Obwohl Gluten zwar eine wichtige Rolle bei der Ernährung spielt, ist es oftmals Ursache für eine Reihe von Unverträglichkeiten und Allergien. Gluten setzt sich aus verschiedenen Eiweißen zusammen, die in den meisten Getreidesorten wie Weizen, Dinkel und Roggen vorhanden sind. Wenn diese nass werden und sich verbinden, entsteht Gluten. Daher ist es schwierig, konventionelle Backwaren ohne Gluten herzustellen. Glutenfreie Lebensmittel sind zum Beispiel Hirse, Mais, Wildreis und Pseudogetreide wie Buchweizen, Quinoa und Amarant. Alternativ kann auch auf die traditionellen Zubereitungsmethoden von Getreide zurückgegriffen werden wie Einweichen, Ankeimen oder Fermentieren, um das Gluten zu reduzieren.[/toggle][toggle title=“Superfood“ open=“no“]Nicht selten liest man von Lebensmitteln, die den Beinamen „Superfood“ tragen. Wissenschaftlich gesehen gibt es diesen Begriff eigentlich nicht. Vielmehr hat sich dieser Mythos von Lebensmitteln entwickelt, die besonders gut für die Gesundheit sein sollen, da sie aus fernen Ländern stammen, die gewisse gesundheitliche Probleme nicht haben. Zu diesen Lebensmitteln gehören zum Beispiel Açai, eine dunkelblaue Beere, die in Brasilien wächst, Goji-Beeren oder Chia-Samen. Fakt ist, dass diese Produkte eine hohe Konzentration an wertvollen Nährstoffen enthalten und daher einer gesunden Ernährung nicht schaden können.[/toggle][toggle title=“Ayurveda“ open=“no“]Ernährung, die ganz im Zeichen des ganzheitlichen Gesundheitssystem Ayurveda steht, ist auf den jeweiligen Konstitutionstypen abgestimmt. Die aus Indien stammende Lehre hat die Ernährung im Zentrum stehen, die alle Körperfunktionen im Gleichgewicht halten soll. Die drei Energien, die sogenannten Doshas (Vata, Pitta und Kapha) sollen den Körper in seinen Funktionen beeinflussen und ausrichten. Krankheiten entstehen nach Ayurveda nur dann, wenn sich die drei Doshas im Ungleichgewicht befinden. Der Organismus wird in fünf Elemente (Wasser, Erde, Feuer, Luft und Äther) eingeteilt, die sich in den jeweiligen Doshas widerspiegeln. Bei der ayurvedischen Ernährung wird vor allem darauf geachtet, die Nahrungsmittel richtig miteinander zu kombinieren.[/toggle][/accordian]

Leckere Abnehm-Rezepte

Genug Theorie, jetzt kommt die Praxis. In unserem Tool stellen wir Ihnen die leckersten gesunden Rezepte unserer Lieblings-Food- und Fitness-Blogger vor. Per Regler können Sie hier ganz einfach einstellen, ob Sie zum Beispiel low-carb oder vegan essen, auf Zucker oder Gluten verzichten wollen. Unser Tool empfiehlt Ihnen dann die Abnehm-Rezepte, die am besten zu Ihnen passen. Lassen Sie sich von den Kochkünsten der Blogger inspirieren. Wir wünschen guten Appetit und einen fitten Start ins neue Jahr!

Weihnachtskuchen backen: gewürzreiche Kuchenvarianten

Endlich Weihnachtszeit – jetzt haben Zimt, Schokolade und winterliches Gebäck wieder Saison. Wenn Sie dieses Mal keine Lust auf Plätzchen haben, können Sie vielleicht einen tollen Weihnachtskuchen backen. Die besten Weihnachtskuchen-Rezepte haben wir für Sie zusammengetragen – einfache, raffinierte, regionale Spezialitäten und internationale Klassiker. Lassen Sie sich von diesen wunderbaren Weihnachtskuchen-Rezepten verführen!

Weihnachtskuchen-Rezepte: Einfach und lecker

Einige einfache Weihnachtskuchen-Rezepte mit Bild finden Sie in unserem Rezept-PDF zum kostenlosen Download.
Weitere Varianten, die Sie auch kurz vor knapp noch backen können, zeigen wir Ihnen außerdem hier:

Weihnachtlicher Kuchen im Glas

Kennen Sie schon Kuchen im Glas? Er ist der perfekte Hingucker auf der Kaffeetafel und eignet sich noch dazu perfekt als Geschenk, denn im Glas gebacken und anschließend eingeweckt hält er sich sogar einige Monate frisch.

Weihnachtskuchen im Glas

©istock.com/tvirbickis

SIE BRAUCHEN:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote
  • 150 ml Glühwein
  • 6 Eier
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 250 g Mehl
  • 40 g Kakao
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1,5 Pack Backpulver
  • 5 Einweck-Sturzgläser zu je 500 ml

UND SO GEHT’S:

  1. Bereiten Sie zunächst aus den Mandeln, dem Mehl, dem Kakao, dem Lebkuchengewürz und dem Backpulver eine Mischung her.
  2. Fetten Sie die Sturzgläser ein und heizen Sie den Backofen auf 180°C vor.
  3. Schlagen Sie in einer anderen Schüssel Butter und Zucker auf, bis Sie eine cremige Konsistenz erreichen.
  4. Geben Sie Vanille, Glühwein und Eier nach und nach hinzu.
  5. Heben Sie die Mehl-Mandel-Mischung unter.
  6. Verteilen Sie den Teig auf die Sturzgläser und backen Sie sie für ca. 40 Minuten bei 180°C. Stellen Sie durch die Stäbchenprobe sicher, dass sie auch innen gar sind.
  7. Setzen Sie direkt die Einweckgummis und Deckel auf. Die Hitze wird für das notwendige Vakuum sorgen, damit sie lange haltbar bleiben. Alternativ servieren Sie den Weihnachtskuchen im Glas sofort.

Tipp: Verwenden Sie unsere Cake-Topper mit tollen Weihnachtsmotiven als hübsche Garnierung für Ihre Kuchentafel. Schneiden Sie einfach zwei gleiche Topper aus, legen Sie ein Holzstäbchen dazwischen und kleben Sie sie zusammen. cake-topper-mkm

Weihnachtskuchen mit Pflaumenmus

Pflaumenmus im Glas

©istock.com/Edith64

Dieser weitere leckere Weihnachtskuchen für Gewürzliebhaber wird mit Pflaumenmus verfeinert und so zur perfekten Leckerei.

SIE BRAUCHEN:

  • 250 ml Schlagsahne
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 3 getrennte Eier
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 70 g Dinkelvollkornmehl
  • 10 g Kakaopulver
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • 100 g Pflaumenmus
  • Schokosplitter oder -streusel zum Garnieren

UND SO GEHT’S:

  1. Kochen Sie die Sahne auf, nehmen Sie den Topf vom Herd und lösen Sie die in kleine Stücke gehackte Kuvertüre darin auf. Stellen Sie die Masse kalt.
  2. Schlagen Sie aus den drei Eiweiß und einer Prise Salz einen Eischnee.
  3. Vermischen Sie Mehl, Kakao und Lebkuchengewürz.
  4. Schlagen Sie die Eigelbe, den Zucker und 2 EL heißes Wasser schaumig. Heben Sie dann den Eischnee und das Mehl abwechselnd unter. Dabei möglichst wenig rühren.
  5. Füllen Sie den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 24 cm Springform und backen Sie den Kuchen bei 200°C etwa 10 bis 12 Minuten. Lassen Sie ihn abkühlen.
  6. Halbieren Sie den Kuchen horizontal, sodass sich ein Deckel und ein Boden ergeben.
  7. Bestreichen Sie die Oberseite des Bodens mit dem Pflaumenmus und setzen Sie den Deckel wieder auf.
  8. Erwärmen Sie die Aprikosenkonfitüre und pinseln Sie den ganzen Kuchen damit, wenn sie wieder ein wenig abgekühlt ist.
  9. Wenn die Schicht getrocknet ist, schlagen Sie die Mischung aus Kuvertüre und Sahne auf und bestreichen den Kuchen rundherum damit. Garnieren Sie die Sahne mit Schokosplittern oder -streuseln.

Kuchen für Weihnachten: Nougat-Biskuitrolle

Biskuitrolle

©istock.com/Chris_Elwell

Für alle Nougat-Liebhaber ist dieser Kuchen genau die richtige Wahl zu Weihnachten:

SIE BRAUCHEN:

Für den Teig:

  • 4 Eier und 1 Eigelb
  • 2 EL Wasser
  • 70 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Backkakao

Für die Füllung:

  • 200 g Nussnougat
  • eine Marzipan-Decke (Fertigprodukt)
  • 400 g gut gekühlte Schlagsahne
  • 1 Beutel Gelatine fix
  • 1 Päckchen Vanillezucker

UND SO GEHT’S:

  1. Legen Sie ein 30 x 40 cm großes Backblech mit Backpapier aus.
  2. Heizen Sie den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
  3. Schlagen Sie die Eier, das Eigelb und das Wasser schaumig. Rühren Sie weiter und lassen Sie den Zucker langsam einrieseln. Schlagen Sie die Masse mindestens zwei weitere Minuten.
  4. Mischen Sie das Mehl mit Backpulver und Kakao und heben Sie es unter, ohne dabei allzu viel weiter zu rühren.
  5. Verteilen Sie den Teig auf dem Backblech und backen Sie ihn in der Mitte des Ofens für etwa 9 Minuten.
  6. Stürzen Sie den Kuchen auf die Arbeitsplatte und lassen Sie ihn mit dem Backpapier bedeckt auskühlen. Erwärmen Sie währenddessen das Nougat bei schwacher Hitze im Wasserbad. Bestreichen Sie den Biskuit nach dem Entfernen des Papiers damit und legen Sie sofort die Marzipan-Decke darauf.
  7. Schlagen Sie die Sahne mit der Gelatine auf und fügen Sie den Zucker hinzu. Verteilen Sie die Sahne auf der Marzipanplatte und rollen Sie die Biskuitrolle von der langen Seite her auf.
  8. Verzieren Sie den Kuchen zum Beispiel mit geschmolzener Kuvertüre oder mit Dekorelementen, die aus Sahne gespritzt werden (z. B. Sterne).

Tipp: Wenn Sie auf Ihrer adventlichen Kaffeetafel verschiedene kreative Weihnachtskuchen anbieten, können Sie sie mit liebevoll gestalteten Tischkarten näher bezeichnen. So weiß jeder sofort, welche Köstlichkeiten ihn auf dem Buffet erwarten!

Weihnachtskuchen aus aller Welt: Italien lässt grüßen

Panettone zu Weihnachten

©istock.com/bhofack2

Obwohl Panettone das typisch italienische Weihnachtskuchen-Rezept ist, ist er auch hierzulande sehr beliebt. Zudem ist er sehr einfach zu backen.

SIE BRAUCHEN:

  • Panettone-Form
  • 400 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 100 Zucker
  • 6 Eigelb
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL abgeriebener Zitronenschale
  • das Mark einer Vanilleschote
  • je 50 g kandierte Früchte, Sultaninen und Rosinen

UND SO GEHT’S:

  1. Stellen Sie aus Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Butter, Eigelb, Vanille und Zitronenschale einen Hefeteig her und lassen Sie ihn solange an einem warmen Ort gehen, bis er sich in etwa verdoppelt hat.
  2. Geben Sie die kandierten Früchte, Sultaninen und Rosinen hinzu und kneten Sie sie in den Teig. Lassen Sie ihn weitere 20 Minuten gehen.
  3. Fetten Sie derweilen die Panettone-Form ein, legen Sie sie mit Backpapier aus und geben Sie den Teig hinein. Hier lassen Sie ihn erneut gehen.
  4. Backen Sie ihn im vorgeheizten Backofen bei 175°C für 20 Minuten. Bestreichen Sie den Kuchen mit etwa 10 g geschmolzener Butter und backen Sie den Kuchen weitere 25 Minuten weiter.
  5. Lassen Sie ihn in der Form auskühlen.

Weihnachtskuchen backen: Winterapfel-Torte für Fruchtliebhaber

Bratapfel

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Sie lieben es, wenn Kuchen und Torten eine fruchtige Note haben? Dann freuen Sie sich auf diese Variante mit Apfelkompott.

SIE BRAUCHEN:

Für das Kompott:

  • 20 g Speisestärke
  • das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote
  • 200 ml Apfelsaft
  • 500 g Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • 50 g Zucker

Für den Rührteig:

  • 2 Eiweiß
  • 175 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Milch

Für den Belag:

  • 8 Blätter weiße Gelatine
  • 200 g gut gekühlte Schlagsahne
  • 250 g Mascarpone
  • 300 g Joghurt
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 ml Apfelkorn (winterlich gewürzt, z. B. Berentzen Winter-Apfel)
  • Zimt

UND SO GEHT’S:

  1. Legen Sie den Boden einer Springform mit Backpapier aus.
  2. Heizen Sie den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
  3. Schälen, entkernen und würfeln Sie die Äpfel klein. Rühren Sie die Speisestärke mit ein paar Esslöffeln Apfelsaft an. Kochen Sie die Apfelwürfel, den Zitronensaft, den restlichen Apfelsaft, die Vanille und den Zucker auf und dünsten Sie die Masse etwa drei Minuten lang. Rühren Sie die Stärkemasse ein, kochen Sie das Ganze einmal auf und lassen Sie es schließlich erkalten.
  4. Schlagen Sie das Eiweiß steif und lassen Sie 100 g Zucker einrieseln.
  5. Rühren Sie die Butter geschmeidig, fügen Sie nach und nach den verbleibenden Zucker und den Vanillezucker ein. Geben Sie die Milch hinzu. Mischen Sie das Mehl mit Backpulver und heben Sie es zügig unter. Heben Sie den Eischnee unter.
  6. Geben Sie den Teig in die Form, streichen Sie ihn glatt und backen Sie ihn rund 25 Minuten in der Mitte des Ofens.
  7. Entfernen Sie den Rand der Form und stürzen Sie den Kuchen auf einen mit Backpapier ausgelegten Kuchenrost. Lassen Sie ihn ohne Springformboden auskühlen. Entfernen Sie das Backpapier.
  8. Weichen Sie die Gelatine ein.
  9. Legen Sie den Boden des Rührteigs auf eine Tortenplatte und setzen Sie einen Tortenring eng darum herum.
  10. Schlagen Sie die Sahne steif. Verrühren Sie Mascarpone, Joghurt, Zucker und Vanillezucker, bis eine glatte Masse entsteht.
  11. Erwärmen Sie den Alkohol im Topf und lösen Sie die Gelatine darin auf. Verrühren Sie die Masse mit einer kleinen Menge der Joghurtmasse und geben Sie das Ganze schließlich zur restlichen Joghurtmasse.
  12. Warten Sie kurz, bis die Masse beginnt zu gelieren. Heben Sie zügig die Sahne und das Apfelkompott unter.
  13. Verstreichen Sie die Masse auf den Boden des Kuchens und lassen Sie ihn mindestens drei Stunden im Kühlschrank auskühlen.
  14. Bestreuen Sie den Kuchen nach dem Entfernen des Tortenrings mit dem Zimt.

War eine passende Idee für Ihre Weihnachtsbäckerei dabei? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns von Ihren besten Weihnachtskuchen-Rezepten erzählen!