Trauerkarten

Stilvoll von geliebten Menschen Abschied nehmen - Geben Sie Ihrer Trauer einen Ausdruck

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Würdevolle Trauerkarten selbst online gestalten

Trauerkarten sind ein traditionelles Mittel, um Verwandte und Freunde über den Tod eines geliebten Menschen zu informieren. Im Bestattungsdruck bezieht sich diese Art von gedruckter Karte immer auf die Einladung Trauerfeier und den Danksagung Trauer bei denen Sie die Möglichkeit haben sich würdevoll zu bedanken. Außerdem gibt es die Sterbebilder bzw. Trauerbilder. Diese sind kleine Gedenkzettel, welche nach einer Beerdigung an alle Mittrauernden ausgegeben werden. Ein Gegenstück ist die Beileidskarte, mit der Freunde und Bekannte den Hinterbliebenen ihre aufrichtige Anteilnahme bekunden. Trauerkarten zählen zu den letzten schriftlichen Erinnerungsstücken an einen Verstorbenen. Deshalb müssen sie so stilvoll wie möglich gelingen.

Rückblick: Woher stammen Trauerkarten überhaupt?

Wie bei vielen anderen Traditionen hat auch die heutige Sterbe-Papeterie ihren Ursprung in der Kirche. Die Geschichte der Trauerkarten geht bereits auf das Mittelalter zurück. Verstarb damals ein Mönch, so wurden andere Klöster über dessen Ableben informiert. Dazu entsandte man einen Boten mit einer sogenannten Totenrotel aus Pergamentpapier in die anderen Abteien. Die Glaubensbrüder wurden in dem Schriftstück um Fürbitten gebeten. Je mehr Fürbitten für den Verstorbenen gesprochen wurden, desto kürzer sei seine Zeit im Fegefeuer. So zumindest lautete die damals herrschende Überzeugung.

Auch die Adelshäuser nutzten Boten, um den Tod eines Familienangehörigen einer breiten Schar von Menschen bekannt zu geben. Im viktorianischen Zeitalter wurden teilweise makabre Trauer- und Sterberituale praktiziert. Aber auch die Trauerkarten erlebten einen Boom. Grundsätzlich waren Drucksachen damals ein Statussymbol der Oberschicht. Hochwertige Trauerkarten waren nicht nur eine stilvolle Erinnerung an den Toten, sondern auch die Eintrittskarte zu hochkarätigen Beerdigungen.

Nachdem Trauerkarten im Laufe der Zeit immer erschwinglicher wurden, sind sie mittlerweile zu einem wichtigen Ritual bei Todesfällen in allen Gesellschaftsschichten geworden.

Welche unterschiedlichen Trauerkarten gibt es?

Trauerkarten stehen als Oberbegriff für:


Mit den Einladung zur Trauerfeier wird der Tod des geliebten Menschen mitgeteilt. Sie dienen gleichzeitig als Einladung zur Beerdigung sowie der anschließenden Beisetzungsfeier. In der Regel versenden die nächsten Angehörigen die Karten zur Trauer.

Die Sterbebilder blicken auf eine uralte Kirchentradition zurück. Vor allem in römisch-katholischen Regionen werden sie noch heute im Abschiedsgottesdienst verteilt. Sie dienen als letztes Andenken an den Verstorbenen.

Trauer Danksagungen werden im Anschluss an die Trauerfeier verschickt. Die Angehörigen erweisen sich für die Beileidsbekundungen, Spenden, Grabschmuck und Geldgeschenke auf würdevolle Weise erkenntlich.

Wie schreibt man Trauerkarten richtig?

Es ist für viele Menschen eine gigantische Herausforderung, Trauerkarten zu schreiben. Sie möchten taktvolle und gleichzeitig herzliche Zeilen formulieren. Aber die Angst lähmt. Es herrscht eine große Panik davor, pietätlos zu wirken. Außerdem schmerzt die Erinnerung an den Verstorbenen. Der schriftliche Umgang mit dem Tod fällt schwer.
Dabei gibt es ein paar hilfreiche Ratschläge. Wer sie berücksichtigt, der wird rasch stilvolle Trauertexte verfasst haben. Folgen Sie einfach unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung für Trauerkarten:

1. Die Anrede in Trauerkarten

Nicht jede Trauerkarte braucht eine Anrede. Sterbebilder sind an die Allgemeinheit gerichtet, deshalb kann dieser Teil entfallen.
Werden Einladungen zur Beerdigung und die Trauer Dankeskarten persönlich formuliert, hängt die Anrede von der Beziehung zum Empfänger ab.

  • Enge Freunde und Verwandte: Liebe/r Vorname/Spitzname
  • Bekannte, Kollegen: Liebe/r Herr/Frau Nachname
  • Entfernte Bekannte, Vorgesetzte: Sehr geehrte/r Frau/Trauerfamilie/Herr

Ob die Empfänger der Trauerkarten mit Vor- oder Nachnamen angesprochen werden, hängt davon ab, wie der Umgang im echten Leben ist. Duzen Sie den Kartenempfänger bei persönlichen Treffen, dann machen Sie das auch in der Karte zur Trauer. Wird sich normalerweise gesiezt, dann übernehmen Sie dies einfach auch in der Papeterie.

2. Die Einleitung

Die Einleitung gibt einen ersten Einblick, worum es in der Karte geht. Normalerweise wird hier der Anlass sowie der Name des Verstorbenen erwähnt. Wie genau die Formulierung aussieht, hängt wiederum stark von der Art der Trauerkarte ab.

Eine klassische Einleitung für eine Einladung Trauerfeier lautet: „Wir nehmen Abschied von unserer Mutter, Großmutter und Ehefrau.”

Ein guter Einstieg für eine Danksagung Trauer ist: „Aufrichtigen Dank an alle, die unseren Vater, Großvater und Ehemann auf seinen letzten Weg begleitet haben.”

3. Der Hauptteil

Im Hauptteil dürfen persönliche Worte erwähnt werden. Gerne können Sie auch eine rührende oder lustige Erinnerung an den Verstorbenen teilen. Botschaften, die mitten aus dem Herzen kommen, sind niemals falsch!

Auch wenn persönliche Zeilen über den Toten für Tiefgang sorgen, sollten die harten Fakten nicht vergessen werden. Der Hauptteil liefert die Informationen, die ausschlaggebend waren.

Entweder werden Datum, Uhrzeit und Ort der Beisetzung verraten oder es wird sich für die Beileidsbekundungen und Geschenke bedankt. Bei Sterbebildern werden die wichtigsten Angaben zum Verstorbenen abgelichtet.

4. Der positive Teil

Gerade bei Trauerkarten ist ein positiver Ausklang wünschenswert. So stimmt zum Beispiel der Gedanke, dass der Verstorbene unvergessen bleibt, die Mitmenschen zuversichtlich. Erwähnen Sie eine Einzigartigkeit, die Sie auf ewig mit dem Toten verbinden werden. Eine gute Formulierung könnte lauten, dass sein ansteckendes Lachen für immer in Erinnerung bleiben wird. Lädt die Familie zur Beisetzung ein, kann sie erwähnen, dass beim Traueressen nochmals auf die unbändige Lebensfreude des Verblichenen angestoßen wird. Aber aufgepasst! Vermeiden Sie unbedingt leere Floskeln. Niemand möchte „die Zeit heilt alle Wunden” auf einer Karte zur Trauer lesen. Es sollten wirklich nur ernst gemeinte und eigene Gedanken formuliert werden.

5. Die Abschiedsformel

Zum Abschluss erfolgt ein kleiner Gruß. Wählen Sie doch aus den folgenden Optionen aus:

  • Mit stillem Gruß
  • In Dankbarkeit
  • In tiefer Anteilnahme
  • In stillem Gedenken
  • Ein letzter Gruß
  • In tiefem Mitgefühl
  • In tiefer Verbundenheit

Danach kommt der Namen des Absenders. Gerne dürfen auch mehrere Personen die Karten zur Trauer unterzeichnen.

Welche Sprüche passen auf eine Trauerkarte?

Oft zieren tiefsinnige Verse und Zitate die Vorder- und Innenseiten der Trauerkarten. Es gibt einen schier endlosen Fundus an Trauersprüchen. Die Auswahl fällt schwer.

Ideal ist ein Spruch, der einem selbst gefällt und der gleichzeitig den Charakter oder die Vorlieben des Toten widerspiegelt. Vielleicht hatte der Verstorbene einen Lieblingsschriftsteller, der ein passendes Zitat für die Trauerkarte liefern könnte?

War der Verschiedene religiös, können heilige Schriften eine exzellente Quelle für einen Trauerkartenspruch sein.

Am besten wir fahren mit zwei guten Beispielen fort. Der erste Spruch ist weltlichen Ursprungs, der Zweite stammt aus der Bibel.

  • „Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.” Theodor Fontane
  • „Denn der Staub muss wieder zu Erde werden, wie er gewesen ist. Und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.” Prediger 12,7

Weitere Sprüche zum Trost finden Sie hier.

Wie werden einzigartige Karten zur Trauer gestaltet?

Wählen Sie im ersten Schritt die passende Kategorie von Trauerkarten aus. Im Anschluss öffnet sich eine Seite mit verschiedenen Kartenvorlagen. Sie wurden von unseren Inhouse-Designern liebevoll gestaltet. Entscheiden Sie sich für das Exemplar, das ihnen am besten gefällt. Vielleicht gibt es eine Kartenvorlage, die Sie spontan an den Verstorbenen erinnert? Dann ist diese auf jeden Fall die richtige Wahl.

Im nächsten Schritt geht es zu unserem Konfigurator. Sie können direkt auf unserer Webseite die Kartenvorlage individualisieren. Das funktioniert kinderleicht per Drag-and-drop. Selbst Ungeübte werden blitzschnell zum versierten Trauerkarten-Designer.

Viele Trauernde fügen ein Bild des Verstorbenen auf der Trauer-Papeterie ein. Dadurch kann man dem geliebten Menschen noch einmal in die Augen blicken und sich an ihn erinnern.

Die klassische Farbwahl bei Karten zur Trauer ist gedeckt. Dunkle Töne wie Weinrot, Tannengrün, Marineblau, Grau und Schwarz werden oft gewählt. Insbesondere die Farbe Schwarz steht im christlichen Kulturraum für den Tod. Hierfür ist die katholische Kirche mitverantwortlich. Im Zweiten Vatikanischen Konzil wurde Schwarz als liturgische Farbe der Trauer festgelegt.

Auch wenn der Großteil der Menschen dunkle Farben für die Gestaltung der Trauerkarten wählt, gibt es dafür keine Vorschrift. Gerade bei der Beerdigung eines Kindes können auch helle Töne die Sterbebilder und Dankeskarten zur Trauer zieren. Selbstverständlich darf auch die Lieblingsfarbe des Verstorbenen auf dessen Beerdigung und Trauer-Papeterie eine Rolle spielen.

Ob Sie klassische oder moderne Schriftarten wählen, ist Ihre freie Entscheidung. Unser Editor bietet eine riesige Auswahl an. Bedenken Sie nur, nicht mehr als drei Schriftarten zu verwenden. Ansonsten wirkt die Trauerkarte unruhig. Außerdem sollten die einzelnen Fonts aufeinander abgestimmt sein.
Wollen Sie einen längeren Text abbilden, empfehlen sich Einlegeblätter. Sie eignen sich beispielsweise für die Anfahrtsbeschreibung oder die Angabe von Spendenkonten.

Diese 3 Dinge sollten Sie auf Trauerkarten unbedingt vermeiden

Es existieren einige Dinge, die auf würdevollen Trauerkarten nichts verloren haben. Dazu gehören:

  • Schreibfehler: Achten Sie unbedingt darauf, dass alle Wörter, insbesondere der Name des Verstorbenen, korrekt geschrieben sind.
  • Leere Floskeln: Sätze wie „Das wird schon wieder” oder „Kopf hoch” wirken nicht authentisch. Sie sollten unbedingt vermieden werden.
  • Ironie: Was lustig gemeint ist, kann ein Außenstehender schnell als beleidigend auffassen. Deshalb haben Ironie und schwarzer Humor auf Karten zur Trauer nichts zu suchen.

FAQ Trauerkarten

Wie unterschreibt man Trauerkarten?

Am besten wird die Trauerkarte mit Vor- und Nachnamen unterzeichnet.

  • Anna und Max Müller
  • Familie Franz, Kathrin, Tim und Laura Meier
  • Thomas und Sandra Zellner mit den Söhnen Finn und Alexander

Warum legt man Geld in Trauerkarten?

Das ist in manchen Gegenden eine Tradition, um Grabschmuck und Traueressen zu finanzieren.

Was schreibt man auf den Umschlag von Trauerkarten?

Die Adressierung erfolgt entweder an eine Einzelperson oder die gesamte Familie. Die Formulierung „An das Trauerhaus” ist aus der Mode gekommen.

Wie lange kann man Trauerkarten verschicken?

Am besten werden Trauerkarten möglichst frühzeitig versendet. Die Einladung zur Beerdigung sollte rechtzeitig beim Empfänger eingehen. Idealerweise sind noch einige Tage Zeit bis zur Beisetzung. Karten zu Trauer sollten spätestens eine Woche nach Kenntnissetzung des Todes verschickt werden. Danksagung Trauer gehen maximal zwei bis drei Wochen nach der Beisetzung in die Post.